Politik + Internetkultur
7. August 2009 von Winglok Hung
Seit den Unruhen in Xinjiang am 5. Juli ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen, aber die Mehrheit der chinesischen Internet-User wirft nach wie vor dem Westen und Rebiya Kadeer vor, die Separatistenbewegungen in Xinjiang zu unterstützen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Stimmen im chinesischen Internet, die die Ursache der Unruhen in Urumqi auf die lange Unterdrückung zurückführen. Eine davon ist dieser kurze Kommentar im BBS von people.com:
Artikel
Politik + Internetkultur
7. Juli 2009 von Redaktion Readers Edition
Erinnerungen an die blutigen Kämpfe in Tibet vor ca. eineinhalb Jahren werden wach. Andere ziehen gar Vergleiche zum vor 20 Jahren stattgefundenen Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Auch zwei Tage nach Beginn der Unruhen ist es am Dienstag wieder zu Zwischenfällen in der im Nordwesten Chinas gelegenen Provinz Xinjiang gekommen. Twitter, noch Hauptkommunikationsmedium bei den kürzlichen Revolten in Iran, kommt in China jedoch bislang kaum zum Einsatz.
Artikel