Kultur + Social Media Blog
29. April 2008 von Laura Vidal
Die neuen Vorschläge der venezuelanischen Regierung für die Grundschulbildung haben heftige Diskussionen hervorgerufen. Während die einen sagen, das alte Programm müsse mit sozialen und sozialistischen Werten, sowie patriotischen Gedanken versehen werden, sorgen sich die anderen, dass neue System solle vor allem die Doktrinen der Regierung vermitteln.
Artikel
Vermischtes
10. April 2008 von Holger Finn
Amerikanische Unkultur, Yeahyeahyeah und lange Haare, das wussten schon die Großeltern, sind nicht gut fürs kindliche Gemüt. In Venezuela, von Hugo Chavez seit Jahren erfolgreich Richtung Sozialismus gesteuert, geht es nun nach der Silber-, Beton- und Ölindustrie einem weiteren Einflußagenten des “großen Teufels”(Ahmedinedschad) an den Kragen.
Artikel
Politik
8. März 2008 von Malte Olschewski
Ein wenig bekannter Aspekt in der gegenwärtigen Krise zwischen Kolumbien, Venezuela und Ekuador ist die “Währungspolitik” der FARC. Anfangs haben die Guerillas noch Geldtransporte und Banken überfallen und Milliarden des kolumbianischen Pesos erbeutet, die aber durch die rasende Inflation mit jedem Monat immer weniger wert waren. Daher wurde die Fälschung des US-Dollars in Angriff genommen. Das Problem hierbei war weniger die Bildgestaltung, sondern eher das spezifische Papier der amerikanischen Banknoten. Das Design kleiner Dollarnoten wurde daher durch chemische Prozesse ausgebleicht und dann mit höheren Werten überzogen. Die Produktion der FARC-Dollars war kompliziert, wie auch die Guerilla-Blüten leicht entdeckt werden konnten.
Artikel
Politik + Vermischtes
13. Februar 2008 von Holger Finn
Weil der Ölkonzern Exxon gegen sein Land vor Gericht gezogen ist, um Entschädigungszahlungen für von ihm im vergangenen Jahr enteignete Ölförderanlagen zu erstreiten und dort vorläufig auch noch gewonnen hat, bockt Kolumbiens Diktator Hugo Chavez jetzt. Exxons Klage, nach der ein britisches Gericht 12 Milliarden kolumbianischer Auslandsguthaben eingefroren hatte, sei “ein Akt des juristischen Terrorismus“, sagte der Anführer der “Bolivar Revolution“, der neben Exxon auch Total (Frankreich), StatoilHydro (Norwegen) und ConocoPhillips (USA) enteignet hatte.
Artikel
Politik
26. November 2007 von Hamid Tehrani
Vergangene Woche unternahm der venezolanische Präsident Hugo Chavez seinen vierten Besuch in Teheran innerhalb von zwei Jahren, um weitere Wirtschaftsabkommen mit dem Iran zu unterzeichnen. Die beiden Staatschefs Ahmadinejad und Chavez sagen, sie “verehren” einander. Ahmadinejad nennt den Iran eine zweite Heimat für den venezolansichen Präsidenten, Chavez bietet der iranischen Regierung Unterstützung an.
Artikel
Kultur
4. Oktober 2007 von Holger Finn
Hugo Chavez, Honigkuchenpferd und unangefochtenermaßen PPQ’s bevorzugter Diktator der Gegenwart, hat sich entschlossen, auf den Spuren von Jacques Villeneuve, Juliette Lewis und Horst Schlämmer zu wandeln und nebenberuflich eine Karriere als Musiker zu beginnen. Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, zuletzt in Erscheinung getreten als unerbittlicher Uhrzeit-Revolutionär und kühler Währungsreformer, hat sein Genre in landestypischer und kontinentaler Volksmusik gefunden.
Artikel
Wirtschaft
8. August 2007 von Holger Finn
Hier findet zusammen, was zusammen gehört. Lange genug dominierten die Vasallen der als “großer Teufel” verdächtigten USA den weltweiten Pkw-Markt, jetzt aber schlägt die Allianz der Aufrechten zurück: In einem Gemeinschaftsunternehmen produzieren Venezuela und Iran ein Auto, das sie nicht ganz fantasielos auf den klingenden Namen “Antiimperialistisches Auto” tauften.
Artikel
Sport + Vermischtes
28. Juni 2007 von Holger Finn
Für Hugo Chavez, den selbst ernannten neuen Führer des Weltproletariats, sollte die Südamerika-Meisterschaft Copa America eigentlich das werden, was die Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr für Angela Merkel war.
Artikel
Politik + Lokales + Vermischtes
1. Juni 2007 von TheRealBook
Nirgends knallen die Farben so prächtig wie in Venezuela, wenn Präsident Hugo Chávez, stets bestens gelaunt, über die nationalen Bildschirme fegt. Er hat letztens geschafft, wovon jeder passionierte Darsteller heimlich oder unheimlich träumt: Bildschirme, Bühnen und Mikrophone gehören ihm. Ihm allein. Mit der Abschaltung des ältesten Fernseh-Senders des Landes hat Hugo neulich seine Entertainment-Ambitionen allerdings etwas überzogen. Nicht gerechnet hat er mit der Vehemenz landesweiter Proteste, die ihm Abschaffung der Meinungspluralität vorwerfen. Venezuela tobt. Nicht im Samba-Taumel, sondern heute in Anti-Hugo-Rage. So nicht, feister Mann! Andere wollen auch eine Meinung haben (dürfen)!
Artikel