Frauen und Kinder zum Welt-Frauen-Tag “geschlachtet”
Krieg der Religionen: Überlebende berichten moslemische Extremisten seien für die Taten verantwortlich
Krieg der Religionen: Überlebende berichten moslemische Extremisten seien für die Taten verantwortlich
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 12. - 18. Januar 2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 24. - 30. November 2008
In der letzten Woche wurden Bilder über den Krieg zwischen Drogenhändlern und Dealern in Rio de Janeiro in der ganzen Welt verbreitet. Zusammenstöße zwischen den Banden aus den Hügeln von Morro São João und Morro dos Macacos am 17. Oktober verängstigten die Bevölkerung. Es half nichts, dass Hunderte von Staatspolizisten zur Unterdrückung der rivalisierenden Gänge eingesetzt wurden: Der Kampf zwischen den Drogenhändlern und der Polizei resultierte in einem abgeschossenen Polizei-Hubschrauber, bei dem drei Polizisten getötet und das Leben von weiteren 30 Personen, darunter mutmaßliche Gang-Mitglieder und Zuschauer, vernichtet wurden.
Während die Kämpfe in der Provinz Nord Kivu der Demokratischen Republik Kongo (DRK) trotz des propagierten Waffenstillstands weitergehen, wurde in der relativ friedlichen Nachbarprovinz Süd Kivu ein weiterer Journalist ermordet. Am 21. November starb Didace Namujimbo auf dem Heimweg durch einen Schuss in den Kopf. Er arbeite für das von den Vereinten Nationen unterstütze Radio Okapi.
Gerissener Schachzug der rechtsextremen NPD: Nur wenige Wochen nach Gründung eines “Netzwerkes nationaldemokratischer Frauen” zur weiteren geheimen Unterwanderung der Demokratie sind sieben Neuntel des Vorstandes der Partei zurückgetreten.
40 Jahre RAF, Rote Armee Fraktion: Eine Gesellschaft erinnert sich. Und auch Uli Edel will der Kultur eine neue filmische Aufarbeitung bieten, was schon Stefan Aust in seinem “Baader Meinhof Komplex” opportunistisch getan hat: Die Terroristen der RAF als bürgerliche Träumer.
Goldmedaillen wurden verteilt, Weltrekorde aufgestellt, und ein 36 Jahre alter Rekord wurde gebrochen. Die erste Woche der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking ist nun vollendet, und bereits jetzt gab es viele unvergessliche Momente. Die meisten von ihnen waren gut, doch einige waren es nicht. Da es jedoch zu viele großartige Augenblicke gab, um sie alle in nur einem Artikel Revue passieren zu lassen, hier nur einige wenige, die hervorstachen.
Schreckliche Bilder erreichten uns die letzten Tage aus dem Libanon: Schüsse und Straßenkämpfe, 80 Tote, der Aufstand der Gotteskrieger zeigt ein anderes Gesicht des Libanon, dessen Situation durch Kriege mit Israel immer wieder dem Judenstaat in die Hände geschoben wurde. Nun kommt aber das wahre Gesicht eines Landes wieder ans Licht, welches von ethnischen und religiösen Unterschieden geprägt und immer wieder durch radikale Gruppierungen und dem großen Nachbarn Syrien politisch erschüttert wird.
Tapfere deutsche Bürgermeister gehen in die Offensive gegen die chinesischen Bemühungen, das Großtibet des Dalai Lama nicht wieder in seine vor 800 Jahren verlorene Unabhängigkeit zu entlassen. Aus Solidarität mit den Menschen in Tibet und ihren gewalttätigen Übergriffen auf die Geschäfte zugereister Han-Chinesen, die das feudal geprägte Gottesreich nicht als Nachbarn haben mag, haben zahlreiche deutsche Rathäuser die Tibet-Flagge gehisst. In mehr als 20 Städten fanden nach Zählungen der “Netzeitung” Mahnwachen und Demonstrationen statt.
Am Freitag soll im Libanon ein neuer Präsident gewählt werden. Scheitert die Abstimmung, droht das Land im Chaos zu versinken. Andreas Wischnat, Student an der American University of Beirut, spricht im Interview über die angespannte Situation.RE: Das Land kommt nicht zur Ruhe. Immerhin schlugen im letzten Jahr dort noch israelische Raketen ein. Wie schätzt du die derzeitige politische Lage ein?
Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie in der ich mit dem erfahrenen Reporter John Scully versuchen werde, die Bedeutung des Begriffs Terrorismus zu diskutieren.
Wir erinnern uns noch alle an den Konflikt Israels mit der Hisbollah im Libanon 2006. Täglich waren die Opfer im Libanon wichtigste Meldungen in den Nachrichten - und auch in der Readers Edition überschlug man sich mit Kritik. Zur Zeit geht die libanesische Armee rücksichtslos gegen bestimmte Palästinensergruppen und die Zivilisten vor. In den Medien gibt es dazu fast keine Kritik? Warum?
Tausend Mann einer schiitischen Sekte sollen im Irak bei Nadjaf befestigte Positionen mit Flugabwehrgeschützen errichtet haben. Von dort aus sollen “Soldaten des Himmels(Jund Al Samaa)” zum Trauerfest der Aschura einen Angriff auf die in Nadjaf versammelten Geistlichkeit geplant haben. Die irakische Armee habe den Plan entdeckt und am 28.01. angegriffen.