Karl Heinz Nagel: Ein Bild für die Menschen in Haiti
Über die Blockade einer internationalen Kunst-Hilfe-Brücke – Maler will mit einem Asche-Bild und Versteigerungs-Erlös helfen – Wie kreative Kunst Menschen in Not helfen könnte
Über die Blockade einer internationalen Kunst-Hilfe-Brücke – Maler will mit einem Asche-Bild und Versteigerungs-Erlös helfen – Wie kreative Kunst Menschen in Not helfen könnte
Ende Januar 2010 tat sich in Tiefenort an der Werra buchstäblich die Erde auf. Es bildete sich ein Krater neben einer Straße und machte umliegende Häuser unbewohnbar. 13 Personen der Frankensteinstraße in Tiefenort haben traurige Gewissheit: Sie dürfen nie wieder in ihre Häuser zurück.
Als man schon glaubte, dass die in Cusco, Peru und seiner Umgebung durch Regenfälle und Überschwemmungen verursachte Katastrophe sich verbessert hätte, verursachten starke Regenfälle [es] am 1. März, dass noch ein weiterer Fluss über die Ufer trat. Der Überlauf des Quesermayo Flusses im Bezirk Taray, Calca Provinz in der Region Cusco verursachte 7 Tote, viele Verletzte und die Überflutung von 80% aller Häuser in diesem Bezirk[es]. Das wirkte sich auch auf die Straßenverbindung zwischen Cusco und Pisac aus. Was diese Überschwemmung von derjenigen der Vergangenheit unterscheidet, ist, dass Hilfe wesentlich schneller eintraf. Am selben Tag der Katastrophe schickte das Ministerium für Energie und Bergbau 3 Tonnen Nahrungsmittelhilfe [es].
Am Donnerstag, 4. März 2010, wurde das im nördlichen Kenia gelegene Samburu bei Tagesanbruch von einer Sturzflut überrascht, die sechs Touristen-Lodges und einige Artenforschungslager mit sich riss und tausende Menschen auf Dächer und Bäume trieb. Diese Welle heranstürzenden Wassers kam vom Fluss Ewaso Nyiro, der aufgrund starker Regenfälle um den Mount Kenya über die Ufer getreten war.
Ein Erdrutsch in Ost-Uganda tötete am Montagabend mindestens 80 Menschen und mehr als 300 werden noch vermisst. Die von einem Tag mit starkem Regen ausgelöste Schlammlawine begrub drei Dörfer im Bududa Bezirk unter sich und vertrieb über 2000 Leute aus ihren Häusern. Die Suche ging auch am Mittwochmorgen weiter.
Bei den Warnungen vor den negativen Folgen der von uns Menschen mitbeeinflussten Klimaveränderung handelt es sich nicht um Volksglauben oder Aberglauben, sondern um Ängste und Sorgen. Uralte Gefühle, die schon immer auch religiös ausgenutzt wurden und heute auch noch werden. Nicht nur von den Kirchen sondern auch von einer ungeheuren Vielfalt von Esoterikern. Wenn wir jedoch die Ängste und Sorgen unserer Kinder nicht ernst nehmen, werden sie irgendwann den Esoterikern mehr vertrauen als uns.
Am Dienstag den 26. Januar wurde die Cusco Region in Peru nach einer regnerischen Woche und drei Tagen unaufhörlicher Regenfälle für 60 Tage zum Notstandsgebiet erklärt. Das soll die Aufräumarbeiten beschleunigen und Tausenden von Menschen (Einheimischen und Touristen), die von den Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen wurden, helfen.
StudiVZ “Hilfe für Haiti”: Erneute Schrecksekunden in der Karibik. Knapp eine Woche nach der furchtbaren Naturkatastrophe hat heute die Erde auf Haiti erneut gebebt. Weitere Opfer sind zu befürchten. Nicht nur die Bundesregierung und zahlreiche Organisationen wollen derzeit etwas für die Menschen vor Ort tun. Auch StudiVZ hat zu diesem Zweck ein eigenes Profil eingerichtet.
Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Während derzeit überall Spendenaufrufe für die Opfer der Naturkatastrophe auf Haiti zu sehen, lesen und zu hören sind, befassen sich die VZ-Nutzer in diesem Forum mit einer ganz anderen Perspektive aus der Katastrophenhilfe auch gesehen werden kann.
Ein schweres Erdbeben hat Haiti erschüttert. Dessen Epizentrum lag nur etwa 15 Kilometer unter der Erdoberfläche. Die Stärke des Bebens auf der Richterskala: 7. Die Hauptstadt Port-au-Prince soll dabei fast völlig zerstört worden sein. Es wird befürchtet, dass bei dem Naturereignis bis zu 100.000 Menschen ihr Leben verloren haben könnten. Unzählige Menschen sind verschüttet, schwer verletzt bzw. irren unter Schock umher, um nach vermissten Familienmitgliedern zu suchen. Die Infrastruktur der Stadt ist zerstört. Die Wasserversorgung funktioniert nicht, es gibt keinen Strom und die diversen Kommunikationsverbindungen sind weitgehend unterbrochen. In den Weltnachrichten heißt es in den Unglücksmeldungen meist lapidar: Haiti sei eines der ärmsten Länder auf dem amerikanischen Kontinent. Das ist richtig. Wir erfahren jedoch selten bis nie, warum das eigentlich so ist.
Es war schon interessant, auf der Klimakonferenz in Berlin mit den vor dem Hotel demonstrierenden Greenpeace-Aktivisten zu diskutieren (die zwei Figuren von der ÖDP habe ich, demonstrativ rauchend, ignoriert). Fast eine Stunde übrigens – und das in aller Freundschaft. Es hat Spaß gemacht und wir sind mit der Erkenntnis auseinandergegangen, dass uns allen etwas an der Erde und den sie bewohnenden Menschen liegt.
Kaum war der weltweite “Kampf gegen das Klima” (Angela Merkel) durch die von hinterlistigen Hackern gestohlenen internen Mails weltweiter Klimaforscher etwas in die Bredouille gekommen, schlägt die Erderwärmung jetzt mit doppelter Wucht zurück. Das Klima-Zentralorgan “Der Spiegel”, das den in einigen tausend Mails nachlesbaren Manipulationsgeständnissen namhafter Klimaexperten aus Platzgründen nur einige Zeilen hatte widmen können, kündigt jetzt eine nach dem Vorbild von Hitler “Blitzkrieg” anlaufende “Blitz-Klimakatastrophe” an. “Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben“, warnt das Fachblatt, das selbst stets die allerallerallerdüstersten Szenarien ausgedacht hatte. Für Gegenmaßnahmen blieben “nur noch wenige Jahre”, hätten “renommierte Klimaforscher” in langen Email-Korrespondenzen herausgefunden.
Wirtschaft + Kultur + Nachhaltigkeit
Gruppe Top Thema: Während Angela Merkel auf Grund von Wahlkampfterminen “schwänzt”, warnt US-Präsident Barack Obama auf dem Klimagipfel in New York vor einer “unumkehrbaren Katastrophe“. Eindringlich mahnte er, etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun. Kann die Veranstaltung am Big Apple der Beginn einer Trendwende in der weltweiten Klimapolitik sein? Die StudiVZ-Nutzer sind da skeptisch.
Mit Schauer hat die Nachrichtenwelt am heutigen Dienstag nach Köln geblickt. Das Historische Stadtarchiv ist aus bislang noch ungeklärten Gründen eingestürzt. Fieberhaft suchen die Rettungskräfte derzeit nach Vermissten. “Am Unglückshaus sieht es aus wie nach einem Erdbeben”, beschreibt Polizeisprecher Wolfgang Baldes das sich ihm bietende Szenario. Doch: Hätte dieses verhindert werden können?