Klimawandel als Ersatzreligion
Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Klimaschutz die neue Weltreligion?
Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Klimaschutz die neue Weltreligion?
In letzter Zeit verging keine Woche, in der nicht neue Meldungen auftauchten, dass wieder Fehler und Ungenauigkeiten im 4. Sachstandbericht des Weltklimarats (IPCC AR4) offen gelegt wurden. Hier noch einmal die inzwischen bekannten Fehler: Himalaja Gletscher, Landwirtschaft in Afrika, Regenwälder im Amazonas, Niederländische Geographie, Schäden durch Extremwetter, Studienarbeiten als wissenschaftliche Veröffentlichungen und die angebliche Zunahme der Hurrikans. Fast täglich scheinen neue Skandale hinzu zu kommen. In allen Fällen wurden Tatsachen stark übertrieben oder sogar sachlich falsch dargestellt. Die meisten dieser Fehler resultieren aus unwissenschaftlichen Studien, die verwendet wurden.
Die Grundlagen: Unsere Atmosphäre besteht zu ca. 78 Prozent aus Stickstoff und 21 Prozent Sauerstoff. CO2 ist ein Spurengas. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre beträgt 0,039 Prozent (oder 390 ppm). In den letzten 10 Jahren ist der CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre von in etwa 370 ppm (CO2-Teilchen pro Millionen Luftteilchen) auf 390 ppm angestiegen, also um etwa 20 ppm. Das mittlere Anstiegsverhalten beläuft sich auf 2 ppm pro Jahr. Dieser Anstieg im CO2-Gehalt der Atmosphäre wird dem Menschen zugeschrieben.
Nein, das sind wir mit Sicherheit nicht. Es gibt einige, und zwar nicht wenige Menschen, welche die Entwicklung unseres irdischen Klima sehr skeptisch betrachten. Die werden von den Klimaskeptikern als Klimaalarmisten bezeichnet. Und es gibt ein langsam größer werdendes Spektrum an Menschen, welche die Klimaentwicklung nicht so skeptisch sehen und die bezeichnen sich deswegen selbst als Klimaskeptiker.
Politik + Wissenschaft + Klimawandel
Ich habe schon einmal versucht, mich diesem Thema zu nähern. Unvollkommen, wie die Leserkommentare zeigen. Der Verlauf der Diskussionen bei Readers Edition und die aktuellen Debatten über die Zukunft des IPCC haben mich inspiriert, die Frage erneut zu beleuchten. Denn spätestens, wenn den Alarmisten die Sachargumente ausgehen, greifen sie zu Diffamierungen, die dann immer schnell in den Begriff „Leugner“ münden. Das ist perfide, auch ohne gleich die gewollte Nähe zum „Holocaust-Leugner“ zu bemühen.
ich versteh Euch nicht. Um das gleich aus dem Weg zu räumen: ich meine damit nicht Eure Beweise, Berechnungen, Behauptungen naturwissenschaftlicher Art. Machen wir damit gleich reinen Tisch – die versteh ich auch nicht. Aber das gilt genauso für die Eurer erbittersten Feinde, den Klimawandlern. Das liegt weder an Euch noch an Denen – ich bin schlichtweg zu blöd im naturwissenschaftlichen Bereich, um Euch oder ihnen folgen zu können. War ich schon immer. Ich bin also in der Frage, die Euch so heftig umtreibt, auf den Glauben angewiesen. Und weil mir ja nun das Rüstzeug fehlt, um Eure oder deren wissenschaftlichen Ausführungen folgen zu können, ziehe ich mich zurück und beobachte. Versuche herauszufinden, wer Ihr seid, was Euch umtreibt und, vor allem, was Ihr wollt. Und da muss ich nun leider sagen: ich versteh Euch nicht.
Es ist allgemein bekannt: Gletscher sind Paradebeispiele des ablaufenden Klimawandels. Ihr globaler Rückgang unterstreicht augenfällig, was Thermometer nur trocken messen. Das World Glacier Monitoring Programm der Universität Zürich ist ein guter Startpunkt, um das Ausmaß dieses Rückgangs abschätzen zu können. Gletscher haben nämlich über das Augenfällige hinaus auch einige reale Vorteile als Indikator des Klimawandels. Gletscher, die gut ausgewählt sind und somit nicht zu groß (somit zu träge) und nicht zu klein sind (also zu schnell), reagieren auf Zeitskalen, die für den anstehenden Klimawandel relevant sind, nämlich auf ca. einer dekadischen Zeitskala.
Schon wieder ein Umwelthorrormärchen aus der Welt geräumt: Die Zirkulation des Golfstroms verlangsamt sich überhaupt nicht, wie vor zwei Jahren behauptet. Hingegen weist die nordatlantische Zirkulation im Jahresverlauf große Schwankungen auf, wie jetzt in einer die Daten der “Rapid Climate Change Programme” ergeben.
Was haben die amerikanische Flagge auf dem Mond und die russische am Nordpol gemein? Man sieht sie beide nicht…
Vermischtes + Wissenschaft + Klimawandel
Es sollte der Höllensommer schlechthin werden. Verdorrte Ernten, in ihren stickigen Wohnungen erstickte Senioren, Wassermangel im Flachland, Bäume, denen das Laub aus den Kronen fällt wie Krebskranken das Haar vom Kopf. The year that climate broke, so hatten es tausend Uno-Klimaexperten beschlossen. Trocken und heiß, Temperaturrekorde, wo immer man hinschaut, dampfender Asphalt und verbrannte Haut. Palmen sollten zu sprießen beginnen mitten in Deutschland, die Tropen wandern nach Norden, nie mehr Schnee, nie mehr Regen. Der ungewöhnlich heiße Sommer 2003 - gerne als “Jahrhundertsommer” bezeichnet - werde zur Normalität werden.
Politik + Wissenschaft + Klimawandel
Der Film „The Great Global Warming Swindle“ macht zur Zeit in den Medien Furore durch mehrere sensationelle Aussagen. Im Film bemerkt einer der renommiertesten Wissenschaftsjournalisten unserer Zeit, Nigel Calder: “Das IPCC (gern verbreitete deutsche Übersetzung: „der Weltklimarat“ ) ist eine politische Institution und hat nur den Auftrag, den menschengemachten Klimawandel zu untersuchen.”
Politik + Wissenschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
Der offizielle“ Treibhauseffekt“ ist heute jedem geläufig. Die Definition des Umweltbundesamtes (UBA) enthält jedoch mehrere kapitale Fehleinschätzungen. Das Problem ist kurz gesagt: Einen spürbar wärmeerzeugenden Treibhauseffekt durch CO2 in Atmosphäre gibt es nicht! Er existiert nur in den Computern der Klimatologen. Und er ist ein politisches Machtinstrument für eine ökodiktatorische Politik geworden.