Politik + Wirtschaft
7. Oktober 2009 von Holger Finn
Dass Axel Weber, Chef der Deutschen Bundesbank, mit Forderungen von 10,4 Milliarden Euro ganz vorn in der Reihe der Lehman-Gläubiger steht, durfte unser kleines Goldanleger-Board bereits verschiedentlich vermelden, immer ein wenig erstaunt darüber, dass sich außer uns niemand dafür interessiert. Nun jedoch vermerkt das Handelsblatt den Milliardenverlust der deutschen Staatsbank immerhin in einem Satz, gewürzt mit der Mitteilung über die übrigen Großgläubiger der US-Pleitebank.Mansfelder Rentner? Uckermärker Bauersfrauen? Lehrer aus Bochum, Ingenieure aus Wattenscheid? Keineswegs.
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Politik + Wirtschaft
5. Oktober 2009 von Otto-Werner Hinrichs
Der Einfallsreichtum hinsichtlich der Entwicklung von Anlageinstrumenten bzw. Finanzinnovationen war in den vergangenen Jahren offenbar unbegrenzt. Bereits seit einiger Zeit bieten Banken Privatkunden, Unternehmen aber speziell Städten und Kommunen verstärkt auch Cross Currency Swaps oder so genannte CMS Spread Ladder Swaps an.
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Politik + Wirtschaft
4. Oktober 2009 von Otto-Werner Hinrichs
Ach Gott, ach Gott – es kommt immer noch schlimmer als man es sich in den schlimmsten Alpträumen ausgemalt hatte. Also über meiner Heimatstadt kreist der Geier – der “Pleitegeier”. Meine Stadt, genauer gesagt meine Stadtkämmerin, noch genauer gesagt diese in Finanzfragen angeblich bestens geschulte Fachkraft hat von Amts wegen, oder im Auftrag des Stadtoberhauptes, des Gemeinderates oder was weiß ich von wem Derivatgeschäfte mit der Deutschen Bank abgeschlossen.
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Politik + Wirtschaft
27. Mai 2009 von Holger Finn
Der Dax knapp an der 5000, das Konsumentenvertrauen auf dem Weg nach oben, die Preise im Sturzflug, die Staatskassen leer und Opel kurz vor der Rettung, wenigstens dem Namen nach. War er das nun schon, der Weltuntergang? Ist sie vorüber, die “schlimmste Krise des Kapitalismus” (Gesine Schwan) seit den Hunnenkriegen, den Verträgen von Tauroggen und den autofreien Sonntagen der 70er Jahre?
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Politik + Wirtschaft
7. Juli 2008 von Rolf Ehlers
Margareth Gorges hat am 5.7.2008 im RE-Beitrag “Ideologische und herrschaftliche Hintergründe der “Ein-Euro-Jobs“” zusammen mit einer überzeugenden Rede gegen die erbarmungswürdige Ausnutzung von Arbeitslosen durch den 1-Euro-Job eine großartige Analyse von Christian Girschner über die Hartz IV - “Reformen” präsentiert.
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Politik + Wirtschaft
5. Juli 2008 von Margareth Gorges
Die Ein-Euro-Job-Ökonomie ist ein gigantisches Wohlfahrtsprogramm für die Beschäftigungsträger, privaten Arbeitsvermittler und für die finanziell ausgebluteten Kommunen, aber vor allem für die sozialen wie kulturellen Träger und Wohlfahrtskonzerne darstellt. Diese eignen sich die Arbeitsleistungen der Erwerbslosen kostenlos sowie die bundesstaatlich mitgesponserten „Verwaltungspauschalen“ für die Beschäftigung der Erwerbslosen gewinnbringend an.
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Politik
17. Juni 2008 von Roland Schäfer
Zum Winter gehört der Schnee, zum Sommer gehört das Grillen. Jeder von uns verbindet wahrscheinlich mit warmen bis heißen Sommerabenden auch das gesellige Zusammensein beim gemütlichen Barbecue. Und wenn sie nicht zu Hause sein sollen, dann bieten viele Gemeinden und Vereine Grillplätze zur freien Anmietung gegen einen oftmals überaus erträgliches Entgelt.
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Blog
15. Februar 2008 von Redaktion Readers Edition
Unser geschätzter Autor Holger Finn hat uns heute gar kuriose Neuigkeiten zu vermelden. Die “Klimakatastrophe verlängert das Leben“, heißt es in seinem kleinen Beitrag zu den neuesten Erkenntnissen britischer Forscher. Eine moderate Klimaerwärmung wirke sich demnach positiv auf die menschliche Gesundheit und vor allem auf die Lebenserwartung günstig aus. Ob die Ergebnisse dieser Untersuchung so stehen gelassen werden können, das vermögen wir nicht zu beurteilen. Doch eine Sache wissen wir sicher, die derzeit in weiten Teilen Deutschlands strahlende Sonne hat positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Fast scheint es, als würden die Lebensgeister zurückkehren. Energie und Elan machen sich breit. Auch auf der Readers Edition tat das “Wetterhoch” in dieser Woche sein Übriges. Zeigte sich doch die Autorenschar wieder einmal äußerst kritisch und diskussionsfreudig…
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Vermischtes
13. Februar 2008 von Luisa Denz
Bundesweit steigt die Zahl der Sozialbestattungen stetig. Rund 33.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr auf Kosten des Staates bestattet. Ein Phänomen, das nun auch ländliche Regionen erreicht. Beispielsweise den Kreis Waldshut nahe der Schweizer Grenze. Doch neben der Tatsache, dass einige der Verschiedenen zu Lebzeiten am Rande der Armutsgrenze lebten, gesellt sich hier ein weiteres Phänomen nämlich die Uneinsichtigkeit der Angehörigen die Bestattungskosten zu übernehmen, hinzu. Bis vor einigen Jahren lag die Anzahl der Sozialbestattungen im Landkreis Waldshut bei höchstens zwei pro Jahr, inzwischen wurden, allein im vergangenen Jahr, acht Bestattungen auf Kosten des Staates fällig.
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