Vermischtes + Social Media
12. Oktober 2009 von Heinz-Peter Tjaden
In Mönchengladbach geschieht dies: Ein Jugendamtsmitarbeiter steht vor Gericht, stimmt den Richter milde, weil er darauf hinweist, dass in seiner Behörde eine ordentliche Arbeit nicht möglich ist. Bei diesem Jugendamt soll nun Verena R. vom Eutiner Jugendamt angeschwärzt werden. Begründung: Sie besucht ihren Sohn Anton nicht.
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26. Juli 2009 von Heinz-Peter Tjaden
Verena R. sagt umgehend ihre Teilnahme an beiden Gesprächen zu. Darauf hätte jeder Kafka verwettet werden dürfen, dass in der nächsten Email stehen wird: “Sie haben uns missverstanden.”
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20. Juli 2009 von Heinz-Peter Tjaden
Wenn man an die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach acht Fragen schickt, bekommt man acht Antworten? Neun! Entschuldigung: Nein. Kenne ich bereits vom Fall Jessica Müller, die immer noch in einem Kinderheim lebt, endlich umgangsgepflegt wird, soll heißen: Die Eltern dürfen ihre 13-jährige Tochter wieder besuchen, während sich eine Amtsperson um den Behördenkram kümmert und dem Vater ihr Unverständnis für das bislang Geschehene bekundet. So bleibt man am Niederrhein in der Übung und lernt aus Fehlern, die eigentlich gar nicht gemacht werden dürften.
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10. Juli 2009 von Heinz-Peter Tjaden
“Daneben fühlt Anton sich durch das nach wie vor bestehende Spannungsfeld so unter Druck gesetzt, dass er derzeit einen persönlichen Kontakt zu Ihnen nicht wünscht. Anton ist es wichtig, dass er zur Ruhe kommen kann und sich dadurch für ihn die Chance entwickelt, die bestehenden Probleme aufzuarbeiten.” Diese Antwort bekommt Verena R. aus Mönchengladbach am 17. Oktober 2007 aus Eutin.
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2. Juli 2009 von Heinz-Peter Tjaden
Diese Großmutter ist in heller Aufregung, diese Großmutter ist mit den Nerven fertig, diese Großmutter macht sich Sorgen um ihre Tochter, diese Großmutter hat am 29. Juni 2009 Post aus Mönchengladbach bekommen, eine Antwort auf ihre Dienstaufsichtsbeschwerde über das Jugendamt, gerichtet an Oberbürgermeister Norbert Bude, der sich auch herausgehalten hat, als es um Jessica Müller ging, die aus immer noch merkwürdigen Gründen in einem Kinderheim gelandet ist und dort inzwischen ihren 12. Geburtstag feierte.
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24. Juni 2009 von Heinz-Peter Tjaden
…Leipzig und Oldenburg werden ins Rennen geschickt. Ein Mädchen läuft gegen eine Tür, bekommt ein blaues Auge, geht in den Kindergarten, begegnet dort einer Mitarbeiterin des Jugendamtes, der sofort Kindesmisshandlung einfällt, Ärzte einer Klinik bestätigen diesen Verdacht, die Eltern wehren sich, denn sie haben sich nichts zuschulden kommen lassen und erstreiten vor dem Landgericht in München ein Schmerzensgeld von 20 000 Euro wegen der haltlosen Beschuldigung. Dieses Mädchen ist nur kurze Zeit von ihrem Elternhaus ferngehalten worden - und schon rechnen Kritikerinnen und Kritiker, die sich mit Jugendämtern und Familiengerichten beschäftigen, hoch, wie viel Schmerzensgeld in anderen Fällen fällig wäre, wenn man die Münchner Messlatte anlegt.
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15. März 2009 von Heinz-Peter Tjaden
Manche Kommentare sind keine. Wie der von Matthias Iken im “Hamburger Abendblatt” vom 14. März 2009. Überschrift: “Wenn Kinder verhungern - Wider die Staatsgläubigkeit“. Einerseits stellt sich dieser Kommentator schützend vor die Behörden, die sich um das so genannte “Kinderwohl” kümmern sollen, und schreibt über eine “unselige Debatte”, die immer dann von der Politik geführt werde, wenn wieder einmal ein Kind zu Tode misshandelt worden ist. Schlussfolgerung von Matthias Iken: “In einem Land, in dem es so prekäre Familienverhältnisse gibt, muss sich der Staat kümmern, eingreifen, helfen.”
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16. Januar 2009 von Heinz-Peter Tjaden
Es ist nicht zu fassen - er ist nicht zu fassen: Nach diesem Motto gibt es inzwischen einen schwunghaften Handel von Behörden und so genannten Experten mit Artikeln des Wilhelmshavener Journalisten Heinz-Peter Tjaden.
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Klimawandel + Nachhaltigkeit
9. Januar 2009 von Franz Alt
Alle Jahre wieder: Wenn Wladimir Putin auf der Gas-Leitung steht, bekommt Europa Angst vor der Kälte. Plötzlich wird uns dann wieder bewusst wie abhängig unser Wohlstand vom Wohlwollen anderer Regierungen ist. Wir hängen am Gas Russlands, am Öl der Scheichs und am Uran Australiens wie ein Junkie an der Nadel.
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Sport
19. September 2008 von Dülp
Gladbach hat nach dem bitteren und in der Höhe abstrusen 1:5 in Hannover einiges gut zu machen. Mit Berlin kommt nun ein Gegner in den Borussia-Park, der bisher ebenfalls keine eindeutige Tendenz erkennen lässt. Bei beiden Mannschaften scheint es mir so, als wären die Mängel deutlich zu erkennen und abzustellen. Am Samstag wird es darauf ankommen, welcher Trainer die besseren Lehren aus den bisherigen Spielen gezogen hat.
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Sport
27. August 2008 von Dülp
Der desolate Saisonstart der Borussia hat etwas von einem Deja-Vu. Wie vor einem Jahr blieb die Borussia nicht nur vom Ergebnis her, sondern auch was die Leistung angeht hinter den Erwartungen zurück. Wie im letzten Jahr herrschen große Personalprobleme im Sturm, ist Neuville verletzt und dem Trainer bleibt kaum eine Wahl, außer auf ein System mit nur einem Angreifer zu setzen. Wie im Vorjahr hat Luhukay seine Stammelf noch nicht gefunden und versucht sich am Try-and-Error-Prinzip.
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20. August 2008 von Heinz-Peter Tjaden
“Reichlich gewagter, international populärer Schwank mit exzellenten Momenten und einigen Längen”, lautet eine der Kritiken über die Komödie “Ein Käfig voller Narren” aus dem Jahre 1978. Doch das ist nur Kino und Theater, das Amtsgericht in Mönchengladbach-Rheydt dagegen gibt es tatsächlich - die Amtsrichterin Oles auch. “Zu einigen Längen” kommt es bei ihr nicht mehr, sie fasst einen Beschluss nach dem anderen, obwohl gegen sie ein Befangenheitsantrag vorliegt, über den noch gar nicht entschieden worden ist. Man könnte also sagen, dass es “reichlich gewagt” ist, was diese Amtsrichterin Oles tut, seitdem ihr vom Oberlandesgericht in Düsseldorf der Beschluss in Sorgerechts-Sachen Jessica Müller um die Ohren gehauen worden ist.
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Sport
19. August 2008 von Dülp
Die Sommerpause ist vorbei. Dank eines zweiwöchigen Blog-Trainingslagers dürfte ich genug Grundkondition für die neue Saison aufgebaut haben. Pünktlich mit dem Start der Pflichtspiele gibt es den Bundesliga-Check. Heute: Die Aufsteiger.
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15. August 2008 von Heinz-Peter Tjaden
Liebe Leserinnen, liebe Leser, gebt fein Acht, in Mönchengladbach haben sie sich wohl eigenes Recht gemacht. In den Hauptrollen des Justizkrimis: Dr. Dr. phil. Kt. med. Hans-Dieter Zoch vom Gerichtspsychologischen Institut Duisburg, der am 10. Oktober 2005 unter dem Geschäftszeichen 19 F 109/04 an das Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt ein “wissenschaftliches klinisch-psychologisches Gutachten in der Familiensache betreffend Jessica Müller, geboren 21. Mai 1997″ schickt, die Mönchengladbacher Amtsrichterin Oles, die sich seit Dezember 2007 am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt um Familiensachen kümmert, der Mönchengladbacher Oberstaatsanwalt Jansen, der am 21. Mai 2008 mit dem Aktenzeichen 502 Js 1572/08 ein Ermittlungsverfahren ablehnt, und Dr. Scheiff, Präsident des Landgerichtes in Mönchengladbach, der sich am 27. Mai 2008 in einem Brief mit dem Aktenzeichen 3132 E-508 schützend vor die Amtsrichterin Oles stellt.
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10. August 2008 von Heinz-Peter Tjaden
Der Fall Jessica Müller bekommt immer mehr groteske Züge: Die Elfjährige lebt seit über vier Jahren im Schloss Dilborn, das Oberlandesgericht in Düsseldorf hat dem Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt die bisherige Vorgehensweise um die Ohren gehauen und dem Jugendamt von Mönchengladbach wurde bestätigt, dass sich diese Behörde mit ihren Argumenten für einen weiteren Sorgerechtsentzug auf schwankendem Boden bewegt.
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