Tanz ist ein Stück “Kultur”
Das gesellschaftliche Ereignis in Würzburg: Der Sport- und Medienball im CCW
Das gesellschaftliche Ereignis in Würzburg: Der Sport- und Medienball im CCW
Drei Jahre und kein bisschen greiser! Als unser kleinen Politanalyseblog vor 36 Monaten, einer Finanzkrise, einem Regierungswechsel und mindestens einem Missbrauchsskandal startete, ahnte die Welt noch nichts von 12-Megapixel-Kameras, einer Ministerin, die Schröder heißt, und davon, dass es Steuersünder, Pädophile und Sozialschmarotzer wirklich geben soll. Wer PPQ las, zeigte guten Geschmack, indem er sich für andere Themen interessierte als der Rest der Menschheit: Hier war immer zuerst zu erfahren, was man nicht wissen musste, um in der veränderten Medienlandschaft zu wissen, wo die nächste Sau durchs Dorf läuft. Die Wahrheit über den 11. September etwa, und wenn es am Ende auch nur die Wahrheit über den 11. September 2004 war, über den heute eigentlich gar nicht mehr gesprochen wird, obwohl er so verregnet gewesen ist.
Die Diskussion um das so genannte Zugangserschwerungsgesetz, von vielen auch “Zensursula-Gesetz” genannt, ist noch nicht verstummt, da droht schon die nächste Gefahr für die freie Meinungsäußerung befürchtet nicht nur die Piratenpartei: die Änderung des Jugendmedien-Staatsvertrages (JMStV).
Zwei besonders schöne Exemplare des so genannten “Zwar-aber”-Textens sind in der aktuellen Frankfurter Rundschau zu begutachten. Die “Zwar aber”-Methode findet erfahrungsgemäß dann Anwendung, wenn etwas gut oder schlecht ist, der Autor es jedoch nicht gut oder schlecht finden will, weil sonst seine Skandalisierungs-Pose (und somit letztlich das Substanz-Surrogat) gefährdet wäre.
Debatte um 900 Millionen Euro Sperre im Haushalt – Manuela Schweswig (SPD): “Man kann nicht über Langzeit-Erwerbs-Arbeitssuchende Menschen herziehen und gleichzeitig die Mittel für Projekte sperren”
Wie geht es weiter mit HartzIV? Wie lange können die Schulden noch steigen? Wie schwul darf ein deutscher Außenminister sein? Wie oft schmökern sie bei der “Zeit” eigentlich in alten PPQ-Artikeln? Und wo bleibt bei all dem der kleine Mann?
David Schraven, umtriebiger und engagierter Journalist, der nicht nur als Welt-Korrespondent, sondern auch als Bottroper Ruhrbaron tätig ist, wechselt die Fronten. Normalerweise ist er es, der Menschen zum Erzählen bringt, wochenlang recherchiert und ein ums andere Mal für Diskussionsstoff sorgt. Jetzt steht er dem Online-Journalismus-Studenten Andreas Grieß in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.
Es läuft wie ein Länderspiel gegen Argentinien beim Deutschen Fußballbund. Seit dessen Vorsitzender Theo Zwanziger entschieden hat, dass mögliche intime Beziehungen zwischen erwachsenen Männern im Sold des DFB Chefsache sind und an die Öffentlichkeit gehören, hat der größte Sportverband der Welt nicht mehr nur mit einem Wettskandal, der Leistungsdruckdiskussion nach dem Enke-Selbntmord und einem Vertragsstreit um die Zukunft des Bundestrainers zu kämpfen. Sondern auch noch mit unappetitlichen Details aus der Gefühlswelt des Schiedsrichterwesens.
Miese Noten für die Bundesregierung: Drei von vier Deutschen halten der Koalition vor, sie mache ihre Arbeit nicht gut, schreibt das ehemalige Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” voller Inbrunst. Es ist der Dezember 2006, die Bundestagswahl ist noch keine zwei Jahre her und schon hat die Agentur Infratest für das ARD-Morgenmagazin herausgefunden, dass “74 Prozent der 1000 Befragten” die Arbeit der Bundesregierung als “ziellos und uneffektiv” empfinden.
Ein “gesundes” Selbstbewusstsein macht das Leben leichter. Bei Bewerbungen, Gesprächen mit dem Chef, beim Flirten und vielen anderen Situationen kann ein gesundes Selbstbewusstsein helfen. Was aber, wenn man über ein “übergroßes” Selbstbewusstsein verfügt, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat? Wie erkennt man diese?
Über die Macht des medialen Zauberstabes “gilt” bei der Herstellung amtlicher Verlautbarungen, die nicht amtlich sind, hat das Wolf-Schneider-Gedenkboard PPQ bereits vor Monaten berichtet, auch die zunehmend zunehmende Bedeutung der Fügung “weitet sich aus” für Agenturjournalismus und Schlagzeilenschmiede ist kürzlich beleuchtet worden.
Die indonesischen Internet-Benutzer sind dabei das Internet vor den vom Ministerium für Kommunikation und Information (Depkominfo) herausgegebenen “repressiven” Vorschriften zu retten.
Libya Telecom and Technology (LTT) hat am 24. Januar 2010 den Zugang zu der beliebten Video-Webseite YouTube gesperrt, sowie zu den politischen und unabhängigen Webseiten einiger im Ausland lebenden Libyer, wie Libya Al Youm, Al Manara, Jeel Libya, Akhbar Libya und Libya Al Mostakbal.Und obgleich Google das Verbot seines Service in Libyen nicht bestätigt hat, berichtete die libysche al-Manara Zeitung unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen in LLT, dass das Verbot nur temporär sei und dazu beitragen sollte, “den Druck auf das Netzwerk durch die Benutzer der (YouTube) Webseite in Libyen zu entlasten“.
Ich habe an dieser Stelle ja bereits mehrfach darüber geschrieben, wie die Medien zunehmend auch über skeptische Stimmen berichten, also solche, die nicht unbedingt mit der landläufigen Meinung eines katastrophalen menschengemachten Klimawandels übereinstimmen. Diese Zunahme wird mehrere Ursachen haben. Zum einen ist es bestimmt der Verlust an Glaubwürdigkeit, den der Klimagate-Skandal nachhaltig hinterlassen hat. Zum anderen spielt aber bestimmt auch der ungewöhnlich kalte Winter eine nicht unwesentliche Rolle.
Über Jahre hinweg konnte einen unser Land regelrecht wie gelähmt vorkommen. Hauptsächlich gewann man diesen Eindruck bei der Konsumierung der so genannten Mainstream-Medien. Was man da auch las, via Radioempfänger oder TV ins Haus gesendet bekam: es verging einem bald Hören und Sehen. Die meisten Informationen bekamen nämlich einen neoliberalen Anstrich verpasst. Von der herrschenden Politik ganz abgesehen. Beide Seiten befruchteten sich gegenseitig. Dass das so war, war beileibe alles andere als Zufall. Das hatte System.