Heute, vor einem Jahr - KW44/2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 27.10 - 2. November 2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 27.10 - 2. November 2008
Vermischtes + Social Media + Internetkultur
Gibt man den Begriff “Web 2.0″ in die Suchmaschine aller Suchmaschinen des Internets ein, so googelt es über 427.000.000 Treffer. Enorm. Damit wird schon klar: Web 2.0 ist kein Marketingbegriff. Es ist die heutige Internet-Welt. Dieser Beitrag veranschaulicht den Werdegang des Internets, den Weg von “Web 1.0 zu 2.0″.
Am 25. März findet zum zweiten Mal der globale Document Freedom Day statt.
Web & Technik + Internetkultur
Was Google kann, das kann Microsoft schon lange – so in etwa könnte die Reaktion aus Redmond auf den Punkt gebracht werden. Denn auf Konkurrenz reagiert der Konzern prompt: ebenfalls mit dem Ausbau seines Online-Dienstes. “Cloud Computing” heißt nun auch ihr Zauberwort der Stunde, das Ray Ozzie, Nachfolger von Bill Gates, während der Professional Developers Conference in Los Angeles verkündete. Die neue Plattform “Windows Azure” soll es richten. Helmut Martin-Jung von der Süddeutschen Zeitung hat mit dem Chief Software Architect über den Strategiewechsel gesprochen.
Auch diesen Juli wird das idyllische Sun Valley im amerikanischen Bundesstaat Idaho von zahlreichen Privatjets aus New York, Silicon Valley und Mountain View angeflogen. An Bord sitzen die wichtigsten Vertreter der amerikanischen Medienbranche. Grund ist die heute am Dienstag startende, exklusive Allen & Company-Konferenz. Ins Leben gerufen vor 26 Jahren von der gleichnamigen Investmentfirma, von der gesagt wird, sie sei die wichtigste der Branche.
So einiges hätte man erwarten können: Russland gewinnt gegen die Türkei, Ahmadenijad hält zum ersten Mal eine versöhnliche Rede über Israel oder John McCain legt noch einen finanziellen Ovolus auf Barak Obamas finanzielle Hilfe für die verschuldete Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Läuft da mehr als nur Sympathie?
Schenkt man dem Blogbeitrag des amerikanischen New York Times Journalisten Saul Hansell Glauben, so hat Microsoft vor einen Copyright-Cop im Zune Player zu integrieren. Trotz der Dementierung des Softwarekonzerns hagelt es Kritik seitens der Blogsphäre.
Am Samstag ist fast umbemerkt ein Ultimatum abgelaufen: Microsoft hatte Yahoo bis dahin eine Frist gesetzt, um das Übernahmeangebot in Höhe von knapp 28 Milliarden Euro zu akzeptieren. Yahoo hat diese Frist nun ohne jede Äußerung verstreichen lassen.
Virtual Earth - so heißt die Antwort des Softwareriesen Microsoft auf Googles Programm “Google Earth“. Genau wie in Google Earth (GE) kann man mit Virtual Earth auf dem Bildschirm um die Welt reisen. Zwar nicht überall in so hoher Qualität wie bei Konkurrenz von Google, dafür aber mit einer coolen Zusatzfunktion: “Bird’s Eye”, übersetzt Vogelperspektive, zeigt viele Städte (in Deutschland unter vielen anderen Koblenz und Dresden) im 3D Format, das heißt, man kann die Gebäude nicht nur von oben, sondern auch von allen Seiten betrachten. Dabei werden jedoch nicht wie in GE von Benutzern erstellte 3D Grafiken verwendet, sondern Fotos der Gebäude, wodurch die Qualität deutlich höher ist.
Am Sonntag ging die Cebit, eine der weltweit größten Computer- und Elektronikmessen der Welt, in Hannover zu Ende. Neben vielen Neuerungen und althergebrachten Modellen in neuer Hülle, wartete die Fachpresse auch auf eine besondere Ankündigung: Microsofts neuen Internet Explorer 8. Das folgende Video zeigt eine Zusammenfassung der Vorstellung des überarbeiteten Browsers, bislang noch in der Testpase:
Der russische Lehrer Alexander Ponosow *Александр Поносов erlangte im letzten Jahr eine gewisse Berühmtheit als er wegen angeblich illegal genutzter Microsoft-Software auf den Rechnern seiner Schule in der Region Perm angeklagt wurde. Wie winfuture berichtete, wurde der Provinz-Lehrer letztendlich milde bestraft, auch weil sich der ehemalige Regierungschef der Sowjetunion Michail Gorbatschow und der russische Präsident Wladimir Putin für ihn eingesetzt hatten. Gorbatschow schrieb sogar einen offenen Brief an Bill Gates, um den widerspenstigen Lehrer zu unterstützen.
Web & Technik + Social Media + Social Media Blog
Das börsennotierte und milliardenschwere Unternehmen Google Inc., das seit Ende des letzten Jahrtausends eine gleichnamige Suchmaschine für das weltweite Netz (WWW) und weitere Internetdienstleistungen anbietet, hat nun die nächste weltumspannende Innovation am Start: das OpenSocial-API.
“Glanz, Glamour, Tragik und Skandal – die Welt der Prominenten wirkt wie ein Märchen. Die ganze Welt ist ihre Bühne, die Paparazzi gehören zu ihrem Hofstaat (…)“, soweit ein kurzer Einblick in das Tun und Lassen der Promiexpertin Sybille Weischenberg. Auch sie erfreut die Nation allwöchentlich mit diversen Rückblicken - doch zugegeben, die Dame mit dem allzeit freundlichen Lächeln hat eine etwas andere Perspektive. Als Klatschportal versteht sich die Readers Edition zwar nicht, doch in unserem kleinen Resümee zum Wochenende schauen auch wir - ganz wie die spitzzüngige Blondine - in die Welt, freuen uns über viele schöne Fotos von Menschen, die wir ganz sicher nicht als unseren Hofstaat betrachten und verfolgen gespannt, was uns unsere Autoren über vermeintlichen Glanz, etwaigen Glamour, Tragik oder Skandale zu berichten haben. Doch statt Lästereien, die die Nation nicht braucht, geht es hier Gott sei Dank etwas tiefgründiger zu.
Die US-Börsen zeigen sich weiter unsicher, aber relativ stabil. Quartalsergebnisse und Konjunkturdaten lassen keine klare Trendaussage zu. Die Märkte hoffen auf eine Zinsenkung der US-Zentralbank in der nächsten Woche.
Erneute Niederlage für die Internetklitsche Google, deren baldiges Absterben bei PPQ von zahlreichen Experten seit langer Zeit völlig zutreffend vorhergesagt wird. Obwohl das vor allem in Deutschland beliebte Unternehmen in dieser Woche zum ersten Mal einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar gemeldet hat, verloren Larry Page und Sergey Brin gestern das Wettrennen um die Website Facebook, die unter Web-Gläubigen als Stätte großartigen Wachstums und Vorbote des Internets von morgen gilt.