Schlagwort "Myanmar"
Interview zur Lage in Burma: “Der Unmut der Bevölkerung ist enorm”
Naturkatastrophe in Burma – Erst blieb die Warnung durch die Burmesische Regierung vor dem Zyklon „Nargis“ aus, dem bis zu 100.000 Menschen zum Opfer fielen. Und jetzt muss die Welt tatenlos zusehen, darf nicht ausreichend mit Versorgungsgütern helfen. Zur Lage in Burma befragte ich für Readers Edition Ulrike Bey von der Burma Initiative.
Twix, das frühere Rider
Immer mal wieder rücken Ecken des Erdballs, wenn man das so sagen darf, ins Rampenlicht, von denen sonst wenig die Rede ist. Der Tropensturm Nargis blies jetzt “MyanmardasfrühereBirma” in die Schlagzeilen. Und offenbarte, dass die Umbenennung der ehemaligen Kolonie von Burma in Myanmar im Gegensatz zur Umbennenung von Rider in Twix und Sowjetunion in Russland auch 19 Jahre nach ihrer Durchführung bis heute weltweit nicht verstanden und nicht korrekt umgesetzt ist.
Wirtschaft + Nachhaltigkeit + Social Media Blog
Südostasien: Steigender Reispreis
Reis ist in Südostasien und an vielen anderen Orten das Grundnahrungsmittel. Asia 2008 schreibt über den Wert des Reises in Indochina:
Namen sind nicht Schall und Rauch!
Ein kleines asiatisches Land, gelegen am Golf von Bengalen, zwischen Indien, China, Laos und Thailand macht derzeit überall Schlagzeilen. Genauer – Sein Militärregime.
Der Zauber der Zahl 9: Burmas Generäle und der Aberglaube
Unter tosendem Jubel kam der Erlöser im Jahr 2003 auf einem Floss den Irrawadifluss herunter. Er wurde von geschmückten Soldaten in einen eilig errichteten Tempel geleitet. Mönche stimmte Gesänge an. Man schlug den Gong. Die Generäle der Staatsführung verneigten sich mehrfach. Dann warf man dem Erlöser riesige Mengen Blätter zum Frass vor, denn der neue Messias von Myanmar war ein weißer Elefant. Nach alten Volksglauben bringt ein Elefant mit einer Albinohaut seinem Finder großes Glück und muss daher in Burma (Myanmar) sofort per Adresse der regierenden Militärjunta abgeliefert werden. Die Politik Myanmars muss immer mit einem Blick auf die Staatsgewalt des Aberglaubens beschrieben und verstanden werden.
Free Burma: “Das macht Mut” - ein Interview
Blogger, Webmaster und Forenbetreiber aus aller Welt unterstützen am 4. Oktober mit einem Aktionstag “Free Burma” die friedliche Revolution und wollen ein Zeichen für den Frieden setzen. Über die Lage in Burma sprach ich für RE mit Ulrike Bey von der Burma Initiative in Essen.
Internationaler Aktionstag: Free Burma
In der gemeinsamen internationalen Aktion “Free Burma” wollen Blogger, Webmaster, Forenbetreiber und andere Teilnehmer am 4. Oktober auf die Situation in Burma hinweisen und die friedliche Revolution in Burma unterstützen. Es geht darum, Sympathie zu bezeugen und ein Zeichen zu setzen.
Beschleunigung der Unschärfe
Moderne Überwachungstechnologie ist nicht nur im kleinen, sondern auch im ganz großen Maßstab zu finden. Unter einer zunächst einmal sehr positiv anmutenden Überschrift “Burma: Nachweis von Menschenrechtsverletzungen durch Satellitenbilder“, berichtet heise darüber, wie Satellitenbilder genutzt werden können, Menschenrechtsverletzungen nachzuweisen.
Blackwater, Rassismus und Cholera im Irak - Bürgerjournalismus weltweit
Mit Salam Adik hat Global Voices einen neuen Mitarbeiter gewonnen, der die Blogs im Irak betrachtet. Adik hat den Großteil seines Lebens in London verbracht und führt auch ein eigenes Blog. Sein heutiges Thema auf GV ist der Blackwater Skandal, und er gibt einen guten Überblick über die Reaktionen und Kommentare zur Kündigung der amerikanischen Sicherheitsfirma, deren Tätigkeit im Irak beendet werden soll, nachdem Mitarbeiter der Firma mehrere Zivilisten töteten.
Politik + Vermischtes + Social Media
Internetkriege, Sportskandale und Terrorismus - Bürgerjournalismus weltweit
Der ägyptische Internetkrieg geht weiter – dieses Mal wird dort zugeschlagen, wo es am meisten schmerzt: Beim Geld. Statt wie bisher fünfundzwanzig sollen Internetanschlüsse nun fünfundvierzig Pfund kosten – solange man nicht mehr als 60 Stunden pro Monat - zwei Stunden am Tag – im Internet verbringt; jede extra-Stunde koste mehr, wie in den ägyptischen Blogs, die Amira Al Hussaini auf Global Voices zusammengetragen hat, zu lesen ist. Auffallend ist, dass diese Regelung – angeblich vom Staat eingeführt, um Internet-Missbrauch, Pornographie und illegalen Handel zu begrenzen – zu einem Zeitpunkt etabliert werden soll, zu dem es wiederholt zu Festnahmen von Bloggern und Androhungen seitens des Staates gekommen ist. Der Gedanke, dass die geplante Einschränkung auch zu einer verstärkten inhaltlichen Kontrolle von Blogs und Foren genutzt werden kann, liegt nahe.
Politik + Web & Technik + Wissenschaft
Ein Bild unserer Zeit: Globale IP-Adressierung
Das Internet Protokoll (engl. Internet Protocol, kurz IP) ist die Grundlage für alles das, was der Laie mit dem Internet in Verbindung bringt. Aus diesem Grund reicht es aus, den Begriff selbst nur ein wenig differenzierter zu betrachten. Das IP bietet die Möglichkeit Computer in größeren Netzwerken (auf logische Art und Weise) zu adressieren. Die Geburtsstunde des Internets liegt noch keine 40 Jahre zurück. Die Zeit, Anfang der 1980er Jahre, sie wird als zweite Geburtsstunde des Internets verstanden. 1981 nämlich wurde das IP (in der Version 4) von James Postel als Standard definiert. In der Folge, 1983, wurde das Arpanet, der (militärisch-wissenschaftliche) Kern des Ur-Internet auf das IPv4 umgestellt.Jenes IPv4 ermöglicht die Adressierung von insgesamt ca. 4,3 Milliarden Computern. Ein für damalige Verhältnisse vollkommen ausreichender Wert. Und der Begriff Computer muss heute, in dem Kontext unserer Zeit, als Synonym für alle internetfähigen Empfangsgeräte gelten. Mobiltelefone, Handhelds, Fernseher, ja in Zukunft sogar weitere Haushaltsgeräte werden mittels IP adressiert. Eine eigene IP-Adresse erhält jeder separate Internetzugang. Innerhalb eines Haushalts beispielsweise wird aber zumeist nur ein Internetzugang benötigt, den man mithilfe anderer technischer Möglichkeiten dazu bringt, alle vorhandenen Empfangs- oder Zugangsgeräte zu versorgen. Lokal oder intern herrscht noch ein Mal eine andere Verteilungslogik vor.










