Politik + Kultur
3. Februar 2010 von Frank Hoffmeier
Wie sähe der Nahe Osten aus, wenn Israel mit einem Male nicht mehr existierte? Was würde geschehen, wenn die Palästinenser plötzlich “befreit” wären? Sich eine Welt ohne Israel vorzustellen, scheint mehr als unanständig zu sein. Allein die Vorstellung ist gewagt. Aber die Vernichtung des so genannten “zionistischen Gebildes” ist nun einmal das erklärte Ziel aller islamistischen Organisationen. Hamas in Gaza, Hisbollah im Libanon und die Muslimbrüder in Ägypten sowie zahllose gewöhnliche Menschen in vielen islamischen Ländern hegen genau diesen einen Traum: Das “Projekt Israel” wird beendet und die Juden müssen das Heilige Land verlassen. Und eben dieser Wunsch rechtfertigt das ketzerische Gedankenexperiment mit dem Titel “Der Orient ohne Israel”.
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Politik + Kultur + Internetkultur
26. September 2009 von Kani Tuyala
Ist es übertrieben zu behaupten, dass die Medien in unserer Informationsgesellschaft die wohl effektivste “Waffe” im Kampf um die Köpfe und das Bewusstsein der Menschen darstellen? Irgendwelche Gegenstimmen? Vielleicht, aber deren Zahl dürfte nicht sehr hoch sein.
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Kultur
13. Mai 2009 von Lukas Lehmann
Der Papst ist im Heiligen Land und die Presse und Politik hat hohe Erwartungen an dieser ersten Nahostreise Benedikt XVI. Nicht allein die Tatsache, dass der junge Ratzinger als Hitlerjunge und Wehrrmachtsoldat in der Nähe von Dachau stationiert war und somit etwas von den Verbrechen der Nazis an den Juden mitbekommen haben muss, erwschwert diesen Zwischenstopp in Israel, sondern auch seine recht rückständigen und sehr kontroversen Erlässe zur Karfreitagsfürbitte und im Fall des Holocaustleugners Williamson. Die katastrophale Lage der Christen im Land scheint bei diesen Prioritätsfestsetzungen allerdings keine Rolle mehr zu spielen.
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16. April 2009 von andré marty
Das ist Journalismus.
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6. April 2009 von andré marty
Kristina, Israel hat eine neue Regierung. Wie haben die arabischen Medien darüber berichtet?
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Politik
1. April 2009 von andré marty
Es sind diese Geschichten, über die man nicht gerne berichtet. Geschichten, die Sie selten lesen oder sehen. Es sind Geschichten von Kindern. Geschichten über die verlorene Zukunft.
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Politik
30. März 2009 von andré marty
Er rollt an, der Stosstrupp der Verrohung. Der politischen Verrohung.
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Politik
19. März 2009 von andré marty
„Hi, is this André?“, fragt eine leicht aufgedrehte Stimme. „Yes, it’s me“. „Oh, the Blogger!“ — Oh, oh.
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10. März 2009 von Lukas Lehmann
Es war wohl eines der schockierensten Ereignisse innerhalb der letzten Jahre des Nahostkonflikts. Der Tod des 12-jährigen Mohammed al-Dura am 30. September 2000, der gemeinsam mit seinem Vater hinter einem Betonfass in der Nähe der israelischen Siedlung Nezarim im Gazastreifen Sicherheit vor dem Beschuss durch israelische Soldaten suchte und von diesen angeblich getötet wurde, bewegte nicht nur die westliche Welt, sondern führte mit dem Besuch des damaligen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg zwei Tage zuvor zum Ausbruch der Zweiten Intifada – so die offizielle Version der Geschehnisse.
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Politik
19. Februar 2009 von andré marty
War da was? Exakt einen Monat ist es her, seit die Waffen schweigen – eigentlich. Am 18. Januar stoppte Israel den Gaza–Krieg, respektive erklärten Israel und die Hamas-Bewegung je einseitig eine Waffenruhe. Doch seither fliegt die israelische Luftwaffe 19 Angriffe, zumeist auf den Süden des Gaza-Streifens, dort wo die Schmuggel-Tunnels vermutet werden. Palästinensische Extremisten feuern gemäß eigenen Angaben 15 Raketen und 12 Granaten aus dem Gaza-Streifen auf Israel ab, die Israeli sprechen von 50 Geschossen – nicht einmal in diesem Punkt sind sie sich einig.
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Politik
17. Februar 2009 von andré marty
Flotte Werbung in eigener Sache der Kollegen von der BBC - never stop asking, heisst’s da. You can’t suppress a powerfull question.Wohl wahr, eigentlich. Was aber, wenn die Fragen nicht mehr gestellt werden, nicht mehr gefragt werden will, nicht mehr gefragt werden soll, oder nicht mehr gefragt werden kann?
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Politik
29. Januar 2009 von Joerg Jarolimeck
Wir sind nicht nur deshalb solidarisch mit Israel, weil wir als Deutsche die historische Verantwortung für die Ermordung von 6 Millionen Juden haben. Auch deshalb ist unser Verhältnis zum Staat Israel sicher ein ganz besonderes. Deshalb bekämpfen wir Antisemitismus, egal ob er von rechts, aus der scheinbaren Mitte der Gesellschaft, aus muslimischen Kreisen oder von links kommt.
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Kultur
26. Januar 2009 von Lukas Lehmann
Ulrich Sahm gehört sicherlich zu einer der profiliertesten Kenner Israels und der Situation im Nahen Osten. Geboren als Sohn eines Diplomaten, reiste er schon von Klein an durch die Welt, besuchte in Paris die Internationale Schule und kam dort mitten in den Tagen als in Frankreich der Deutsche noch als Nazi galt, in Kontakt mit Juden und Israelis. Mit 18 machte er seinen ersten Besuch im Heiligen Land, um seine alten Schulkameraden zu besuchen. In Köln startete er sein Studium der Judaistik und in Jerusalem beendete er dieses mit dem Schwerpunkt in Jüdischer Literatur. Seitdem ist er in Israel stark verwurzelt - dies merkt man nicht nur, sondern man kann es auch hören und anhand seiner israelischen Frau bekunden.
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Politik
13. Januar 2009 von andré marty
Kollege Nidal Al-Mughrabi von der Nachrichtenagentur Reuters beschreibt seine Arbeit in Gaza-City:
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Politik
von Lukas Lehmann
(Teil V) _______________________________ In die Diskussion einer disproportionalen Kriegsführung der israelis in den Medien schaltet sich auch der frühere Leiter des Archivs der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, Yaacov Lozowick, ein. Auf seinem Blog wagt er eine Analyse der Nahostberichterstattung und deren Gründe für den Vorwurf an die israelische Regierung. Auf folgende Ergebnisse kam er dabei nach seiner Untersuchung der New York Times, des Guardian, der BBC, des Economist und des Independent:
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