Heute, vor einem Jahr - KW12/2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 16. – 22. März 2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 16. – 22. März 2009
Als US-Präsident Barack Obama, erst kurze Zeit im Amt, den Friedensnobelpreis 2009 erhielt, spaltete das die Nationen. Für die einen wurde hiermit das richtige Signal und Ansporn für weitere Leistungen gesetzt. Für die anderen wurde ein Mann geehrt, der sich noch gar nicht beweisen konnte. Wie auch immer die Reaktionen ausfielen, eine Überraschung war die Wahl des Komitees allemal. Ein Jahr später spitzen sich bereits im Vorfeld die Ohren der Weltbevölkerung. Wie unter anderem die BBC heute berichtet, ist nun das Internet selbst, neben 237 Personen und Organisationen, für den begehrten Preis nominiert.
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 9. - 15. Februar 2009
Es scheint als ob Schluss mit lustig ist. Obama macht die Unterbewertung der chinesischen Yuan insbesondere gegenüber dem US-Dollar zum casus belli. Der Konflikt über die chinesische Wechselkurspolitik, die den Kurs des Yuan seit mehr als einem Jahrzehnt in einer nahezu festen Parität zum US-Dollar gehalten hat, wird zu einem Politikum auf höchster Ebene. Es wird voraussichtlich zu einem der Top-Themen dieses Jahres.
Der amerikanische Präsident hat nach einem Jahr im Amt mit der Rede zum State of the Union Address vor dem Kongress seine Politikagenda neu ausgerichtet. Der Kern seiner Rede ist, dass der Schwerpunkt der Politik seiner Regierung sich auf die Frage der Steigerung der Beschäftigung in den USA verlagern werde. Des Weiteren will die US-Regierung die Kreditklemme, die insbesondere auch kleinere und mittlere Unternehmen weiterhin in den Ruin treibt, durch öffentliche Hilfsprogramme, d.h. Zinsverbilligungen etc. abzumildern, da die dort fortdauernde Pleitewelle die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärft.
Mit der Mehrheit von einer Stimme der Republikaner gegen die Demokraten im Obersten Gericht der USA wurde auch dort der unbegrenzte Kapitaleinsatz zur Wähler-Manipulation erlaubt (sh. hier “‘Alle Staatsgewalt geht vom…’ (Art. 20 GG?) Kapital aus!”).
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 19. - 25. Januar 2009
“Spenden” in Deutschland und in den USA
Barack Obamas Ankündigung, die Rolle der Großbanken in den USA durch staatliche Regulierung hinsichtlich ihrer Größe und damit ihrer Ausnahmestellung beschränken zu wollen, hat ein deutliches Echo an den Aktienmärkten hinterlassen. Insbesondere die Kurse der amerikanischen, aber auch europäischer Großbanken brachen meist um sechs Prozent heute ein. Offensichtlich hat die Drohung Obamas, die Macht der Großbanken deutlich einzuschränken, in dem ihre Größe und Ausnahmestellung in der bisherigen Form durch regulatorische Eingriffe auf ein aus Sicht der Regulierer erträgliches Maß reduziert werden soll, zu Unbehagen bei deren Managern und Shareholdern geführt.
“Zweifel droht Hoffnung zu verdrängen” titel der Autor Till Schwarze heute auf n-tv.de. Ein Jahr ist der erste farbige US-Präsident nun im Amt. Der fast schon überirdischen Begeisterung bei manchen Zeitgenossen ist jetzt der politische Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen gewichen. Jüngst hat er sogar die strategische Mehrheit im Senat verloren. Obama auf dem Tiefpunkt? Nicht unbedingt. Denn ein Erfolg, so urteilt Schwarze, seien die ersten 365 Tage aber trotzdem gewesen. Besser, so meint die Regierung jedoch selbst, könne es aber allemal gemacht werden. Vielleicht sogar mit Hilfe des Internets? Bestimmt!
Die deutsche Regierung zeige sich unbeeindruckt von Barack Obamas Plänen, die Banken an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen, fantasiert das Handelsblatt. “Die Bundesregierung hat derzeit keine Pläne, eine solche Sonderabgabe zu erheben“, diktierte ein Sprecher des Finanzministeriums, noch ehe im “politischen Berlin” (dpa) überhaupt Forderungen aufkommen konnten, die deutsche Regierung solle es der amerikanischen gleichtun und Kreditinstitute mit einer Sonderabgabe an den Kosten der Finanzkrise beteiligen.
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 12. - 18. Januar 2009
Gruppe Die Linke: Erst droht er vermeintlich mit einem Boykott der Afghanistan-Konferenz im Januar. Dann heißt es, der Eindruck sei so “nicht richtig“. Dennoch, wenn es nur um Truppenentscheidungen ginge, wäre Guido Westerwelle die Angelegenheit zuwider. Er möchte lieber über zivile Wege der Friedensschaffung reden. Unterdessen peilt US-Präsident Barack Obama bereits den kommenden Juli für einen Truppbenabzug vom Hindukusch an. Doch ist dieser Schritt wirklich sinnvoll? Die StudiVZler sind sich uneins.
An und um Weihnachten bemühen sich die Radio- und Fernsehsender um ein dem Anlaß angemessenes Programm. Außer unsere Privaten. Die nudeln da auch schon mal Horror-Filme ab . Nun ja: Womöglich sollen die uns auf unsere Zukunft einstimmen? Spass beiseite. Das Thema ist zu ernst: