Der Bildung folgt das Feiern – “Punkrock’s back in town”
Drei Bands der brachialen Sorte stürmen am 28. November das Wasserhaus
Drei Bands der brachialen Sorte stürmen am 28. November das Wasserhaus
Scallwags, SFH und RMS verpflichten am 17. April zum Tanz im Wasserhaus
Erst kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres haben sie die Herzen in der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen höher schlagen lassen. Burger, Hämpy, O-Lee und Sascha rockten das kleine Jugend- und Kulturzentrum im Rahmen der zweiten U&D-Winterkonzertreihe was das Zeug hielt. Nun erreichen uns betrübliche Nachrichten aus Bad Gandersheim. Nach genau 20 Jahren sagen die bekannten Musiker “… und Tschüss”.
“Entweder geht diese scheussliche Tapete – oder ich!” Keine Sorge, was da schon zu Anfang der Internetpräsenz von “Jupiter Jones” drohend und doch augenzwinkernd eingefordert wird, das hat sich am vergangenen Samstag nicht bewahrheitet. Im Bad Kissinger Jugendzentrum gab es im Zuge der U&D-Konzertreihe weder grauenhafte Muster an den Wänden, noch ist auch nur einer der vier Herren einfach so gegangen. Ganz im Gegenteil…
Punkrock ist so eine Sache. Da gibt’s Bands, deren Protagonisten in Großenhain die Monitorboxen zur Minna machen, nur weil sie straff wie die Ritter sind. Dann gibt’s Kapellen, die weinerlich im Emo baden. Aber glücklicherweise gibt’s hin und weder Formationen mit Anspruch und mit sympathischen Frontierern. Ich traf Susi Keil im Flower Power zu Leipzig zu einem kleinen Gespräch über ihren PINK PONY PARTY CLUB und das mittlerweile in den Startlöchern vibrierende TROUBLEKID.
Ein Porträt des Clash-Frontmanns als Punk-Dissident und Troubadour…
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Nun gibt es langsam kein zurück mehr. Weihnachten steht zwar noch nicht vor der Tür, aber man kann den schweren, geschenkbeladenen Schritt des vollbärtigen Mannes in rot-weiß schon erahnen. Die Düfte des Festes kitzeln phantomhaft unsere Sinne und die aufgeregten Heimlichkeiten allerorten künden unzweifelhaft vom baldigen Glockenläuten unterm Tannenbaum. Auf READERS EDITION ist die Bescherung aber ein wenig früher. Hier also was Süßes, was Spannendes und was zum Rocken bevor es dann endlich losgeht.
Mittwoch, der 13. Dezember: Die Stadt glänzt im weihnachtlichen Licht, Kaufrausch-wütige Menschen tummeln sich rund um die Friedrichstrasse, überall herrscht Weihnachtsmarkt-Stimmung und vor dem Berliner E-Werk: lange Schlangen für BELA B. Er spielt mit seiner Band ein letztes Mal dieses Jahr und „das Letzte als 43-Jähriger“, wie er selbst später so schön formuliert. In Berlin, für lau und das einen Tag vor seinem Geburtstag.
Braunschweig, 01.10.2006 – Völlig gestresst kommen wir endlich am Jolly Joker an, ich hoffe mein Geburtstag wird noch etwas besser. Es stehen schon eine Menge Bela Fans vor der Halle und lassen einen nur ungern durch, weil der Einlass längst angefangen hat. SHE-MALE TROUBLE brauchen ziemlich lange für den Soundcheck, danach sind wir in ihrem, provisorisch in einem kleinen Kino im Club, eingerichteten Backstage verabredet.