Kultur
4. März 2010 von Achim Stößer
Am kommenden Freitag ist Weltgebetstag. Nicht ganz allgemein, aber Weltgebetstag der Frauen. An jedem ersten Freitag im März wird international dazu aufgerufen, zu beten - und, natürlich, vor allem zu spenden. Denn Gott kann (sich) schließlich - ungeachtet seiner Allmächtigkeit - nicht (um) alles (kümmern). Daher werden Kollektengelder benötigt, die dazu verwendet werden sollen, zu helfen, so heißt es. Religiöse Propaganda zu verbreiten, heißt das im Klartext.
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Politik + Wirtschaft
1. März 2010 von Albert Albern
Ja, bereits im Alten Testament zerbrechen sich Gott und seine Propheten ihre Köpfe über die Geldnot. Auch Gott findet Schulden auf Dauer nicht gut. Und als Gebieter hat er entschieden, dass nach einer gewissen, überschaubaren Zeit und in regelmäßigen Abständen alle Schulden erlassen werden müssen. Gott will keine Schuldner auf dem Boden kriechen sehen, gequält durch ihre Schuldenlast, nach einem Ausweg suchend durch selbst herbeigeführten Tod. Nein, das will Gott auf keinen Fall.
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Klimawandel
21. Februar 2010 von Michael Krüger
Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Klimaschutz die neue Weltreligion?
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Kultur
16. Februar 2010 von Simon Maghakyan
Im Norden von Carolina kämpfen die Cherokee-Indianer derzeit darum, den Bau einer Elektrizitätsanlage zu verhindern von der sie sagen, sie würde ihre spirituelle Andacht auf Kituwah behindern, einem heiligen Berg, der als der Ort geehrt wird, an dem Gott den Cherokees ihre Gesetze und ihr erstes Feuer gab. Sie glauben, er habe fast zehntausend Jahre überlebt.
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Vermischtes + Kultur
von Tarek Amr
Wenn man der ägyptischen Blogosphäre in diesen Tagen einen Besuch abstattet, sollte man alles vergessen, was man über den Valentinstag weiß, denn hier gibt es so viele, sich widersprechende Reaktionen und Gedanken zu diesem Tag. Einige nutzen den Anlass einfach zum Feiern, andere verfluchen ihn, einige finden ihn blöd und wieder andere glauben, er sei gegen die Religion.
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Politik + Kultur + Wissenschaft
6. Februar 2010 von Achim Stößer
Am 12. Februar ist Darwin-Tag (anlässlich des Geburtstags des Begründers der Evolutionstheorie, Charles Darwin).
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Klimawandel
20. Januar 2010 von Michael Krüger
“Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Umweltschutz die neue Weltreligion?
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Kultur + Internetkultur
5. Januar 2010 von Bhumika Ghimire
Menschen auf der ganzen Welt kommen sich näher durch moderne Technologie und kulturelle und ethnische Barrieren lösen sich durch gegenseitiges Verständnis und gegenseitigen Respekt auf; und es kommt häufiger zu gemischten Ehen. Einige Familien unterschiedlicher Ethnien und Religionen teilen ihre Erfahrungen mit der Blogosphäre. Die Betrachtung einer Kultur und eines Landes aus der Perspektive eines Außenstehenden ist eine lehrreiche Erfahrung.Auf InterracialMarriage bloggt ein Australier, der mit einer Chinesin verheiratet ist, die Atheistin ist. Er schreibt darüber, wie sie Weihnachten zusammen mit Ihrem Sohn als Familie gefeiert haben, und merkt, wie schwer es ihm fällt, die atheistischen Ansichten seiner Frau und ihren Glauben an traditionelle chinesische Rituale zu verstehen.
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Kultur
27. Dezember 2009 von Holger Finn
Auch die deutschen Kirchenfürsten lassen es nicht an Courage mangeln: “In zahlreichen Interviews habe katholische und evangelische Bischöfe an Heiligabend zu mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft aufgerufen.” Das haben sie zwar auch vergangenes Jahr und die gefühlten 100 Jahre vorher getan - but who cares?
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Kultur
22. Dezember 2009 von Geraldine
Hallo, liebe Leserin und lieber Leser, liebe Freundin und lieber Freund dieser Seite. Es ist schön, dass du wieder hier angekommen bist.
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Vermischtes + Kultur
18. Dezember 2009 von Claus-Dieter Stille
Wer nach der Lektüre dieses Beitrags gleich wieder umhergeisternde Vorurteile über den Islam aufgreift, weil sie diese auch noch bestätigt sehen und aus diesem Grunde mit einem Finger bohrend in Richtung dieser Religion zeigen sollte, bedenke: mindestens drei Finger weisen dabei auf ihn selbst zurück. Zweifellos nämlich hat es schon immer unter den Gläubigen aller Religionen - mögen sie ansonsten auch noch so gute Christen, Juden oder Moslems gewesen sein - Menschen gegeben, welche in bestimmten Lebenssituationen, drücken wir es einmal vorsichtig aus, ihren Glauben etwas liberaler ausgelegt haben, bzw. dankend gerne diversen Auslegungen gefolgt sind, die dies sogar halbwegs legalisierten. Und das ist noch heute so. Übrigens: erfinderisch in jeder Hinsicht sind ebenso Agnostiker und Atheisten. Eine gehörige Portion Schlitzohrigkeit ist bei derlei Geschichten immer von Vorteil und deshalb auch meist immer im Spiel. Mögen uns die Evangelen diesbezüglich auch manchmal etwas zu staubtrocken daherkommen: die Katholiken sind es bestimmt durchaus nicht immer. Deshalb geht es bei denen möglicherweise auch etwas bunter und theatralisch-feierlicher zu. Sündigen und Beichten. Das gehört doch irgendwie zusammen. Möchte man augenzwinkernd wagen hinzuzufügen. Und was gibt es nicht erst für witzige Geschichtchen über geschickte Auslegungsformen der Menschen mosaischen Glaubens, diesbezüglich den Rabbi befragen…
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Kultur + Internetkultur
11. Dezember 2009 von Marwa Rakha
Am Sonntag, den 29. November stimmten 57,5% der Wähler in der Schweiz dem Verbot über den Neubau von Minaretten zu und ebneten damit den Weg zu einer Verfassungsänderung. Das Referendum betrifft nur den Bau neuer Minarette (nicht von Moscheen) und erstreckt sich auch nicht auf die vier bestehenden Minarette. Jillian York befasste sich mit den ersten Reaktionen aus der arabischen und muslimischen Blogosphäre. Das Verbot schlägt immer noch Wellen unter den Fans und der Opposition.
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Politik + Kultur
2. Dezember 2009 von Geraldine
Herzlich willkommen, liebe Leserin und lieber Leser, liebe Freundin und lieber Freund, hier auf dieser Seite. Ich freue mich sehr, dass du dir wieder Zeit nimmst, um dich mit meinen Worten ein wenig zu beschäftigen. Eine Woche liegt wieder hinter dir und ich glaube, dass du sie gut in deinem Sinne gemeistert hast. So ist ja wieder einiges geschehen und eine besondere Aufmerksamkeit ruht nun auf den Bürgern der Schweiz.
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Kultur
1. Dezember 2009 von elias schlereth
Intensiv duftet der Glühwein in den Kesseln. Vom Fackelschein begleitet locken die ersten Weihnachtsmärkte hinaus in die Winternächte. Die Zeit der Einstimmung auf das Heilige Fest hat begonnen. Auch in der als abgeschieden geltenden Rhön im Norden Frankens laufen die Vorbereitungen für das Christkind. Wie das im Laufe vieler Jahrzehnte ausgesehen hat, das zeigt die Veranstaltungsreihe Rhöner Krippenweg 2009, die kürzlich im Kloster Wechterswinkel mit zahlreichen Künstlern eröffnet wurde.
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Politik + Kultur
von Heinz-Peter Tjaden
Der “Blick” als größte Boulevardzeitung der Schweiz gibt sich heute ein wenig bockig: “Wir müssen uns nicht schämen, wir müssen reden.” Bundesrat und Regierung verschlucken sich an dem Ergebnis der Volksabstimmung über Minarette. Auf ORF reden ein Vertreter des Islam und ein Journalist aus der Schweiz aneinander vorbei: Empörung auf der einen Seite über die angeblich zum Ausdruck gekommene feindliche Gesinnung, Achselzucken auf der anderen Seite über das, was in einer Demokratie möglich ist - und dann der Vorwurf, der Kritiker habe wohl nicht verstanden, wie das eidgenössische System funktioniert.
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