Politik + Wirtschaft
1. März 2010 von Georg Erber
Der so genannte Double Dip hat nun bereits Schweden erwischt. Unerwartet sank das Bruttoinlandsprodukt Schwedens im vierten Quartal um 0,6 Prozent. Selbst das dritte Quartal wurde nach unten revidiert, so dass bereits dort ein leichter Rückgang von 0,1 Prozent zu verzeichnen war. Damit befindet sich Schweden bereits nach derzeitiger Datenlage seit der zweiten Jahreshälfte in der Rezession. Die Experten lagen voll daneben. Diese hatten einen Anstieg von 0,3 Prozent erwartet. Die Hauptursache war der Rückgang der Exporte.
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Politik + Wirtschaft
25. September 2009 von Georg Erber
Die Köpfe in den diversen Zentralbanken über eine angemessene Exit-Strategie dürften rauchen. Man hat mit seiner raschen Hilfe nach der Lehmann-Pleite zwar einen unmittelbaren Zusammenbruch der Finanzmärkte aufhalten können, aber eine schwere Rezession der Weltwirtschaft konnte nicht vermieden werden. Die Taylor-Rule ist eine Regel, nach der sich die Zinspolitik in normalen Zeiten ausrichten soll, um die Zinspolitik der Zentralbanken angemessen auszurichten, so dass Wirtschaftswachstum und Geldwertstabilität im Großen und Ganzen gewahrt werden können. Leider ist die Regel derzeit kaum anwendbar. Legt man die derzeitigen makroökonomischen Daten zur Inflationsrate und dem Output-Gap, das heißt der Differenz zwischen aktuellen und langfristig möglichen inflationsfreiem Wirtschaftswachstum zugrunde, dann sollte der Nominalzinssatz der Zentralbanken in den meisten Volkswirtschaften negativ sein.
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Politik + Wirtschaft
12. August 2009 von Georg Erber
Die Financial Times Deutschland hat heute auf dem Titelblatt als zentrale Nachricht die Meldung über einen dramatischen Anstieg der Arbeitsproduktivität in der amerikanischen Industrie. Die Arbeitsstundeproduktivität der amerikanischen Wirtschaft ist nach Angaben des Bureau of Labor Statistics (BLS) im zweiten Quartal diesen Jahres um 6,4 Prozent mit einer Jahresrate gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Stehen die USA also vor einem neuen Produktivitätswunder?
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Politik + Wirtschaft
12. Juni 2009 von Georg Erber
Derzeit häufen sich die Stimmen, die ein Ende der Finanzkrise insbesondere in den USA konstatieren. Die Entwicklung der Aktienmärkte der zurückliegenden Monate und der Anstieg der Rohstoffpreise insbesondere des Rohöl auf über 70 US-Dollar werden hierfür als Indikatoren genannt. Von seinem Tiefststand von rund 40 US-Dollar wäre dies ein Anstieg um mehr als 75 Prozent. Goldman-Sachs, die bereits im vergangenen Jahr einen Anstieg der Rohölpreise von 200 US-Dollar vorausgesagt haben bevor er dann von rund 150 US-Dollar auf besagte 40 US-Dollar abstürzte, sind erneut dabei die Ölpreisspekulation anzuheizen.
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Politik + Wirtschaft
14. Mai 2009 von Georg Erber
In den letzten Wochen war die internationale Wirtschaftspresse voll von Meldungen über Green Shoots, gemeint sind erste Anzeichen einer Belebung der Weltkonjunktur. Die Banken legten Quartalszahlen vor mit ordentlichen Gewinnen. Auch internationale Organisationen wie die OECD, die Fed in den USA oder Politiker< griffen gerne diese Hoffungen auf. Neben der Schweinegrippe scheint eine Wahrnehmungsstörung über den Ernst der Lage die Öffentlichkeit zu plagen. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus ...
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Wirtschaft + Internetkultur
31. März 2009 von Mong Palatino
Der Abschwung der Weltwirtschaft verbreitet täglich überall Trübsinn und Verzweiflung. Der menschliche Geist lässt sich jedoch nicht so einfach besiegen. Viele versuchen mit aller Kraft, die Krise zu meistern. Blogger bieten ihren Lesern Überlebenstipps. Weltweit passen sich Unternehmen an. Sie übernehmen neue Strategien; einige profitieren sogar von der Krise. Ich möchte in diesem Artikel zahlreiche Beispiele von Einzelpersonen und Unternehmen nennen, die ihr Bestes tun, um die Rezession zu bewältigen.
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Politik + Wirtschaft
10. Februar 2009 von Georg Erber
Die Ernennung von Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, so sein vollständiger Name, zum Nachfolger von Michael Glos als Bundeswirtschaftsminister hat in der Öffentlichkeit wenig Zustimmung ausgelöst. Er tritt dieses Amt an, weil er gegenüber Horst Seehofer nicht Nein sagen konnte. Als junger Karrierist in der CSU, der sich eigentlich als Außenpolitiker für eine Karriere im auswärtigen Dienst profiliert hat, musste er sich dem Wunsch seines Parteichefs beugen. Die Restlaufzeit bis zur Bundestagswahl von rund sieben Monaten und die derzeit weiterhin schwelende Wirtschaftskrise hätten einen Mann mit Profil und Erfahrung in der Wirtschaftspolitik und im Krisenmanagement erfordert.
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Politik + Wirtschaft
29. Januar 2009 von Georg Erber
Auf der gestrigen Zentralbanksitzung der US-Notenbank wurde neben der Fortsetzung der Zinspolitik mit Zinsätzen zwischen 0 und 0,25 Prozent auch beschlossen, dass die Zentralbank Staatsschuldverschreibungen zu kaufen bereit ist. Dies ist offenbar notwendig, um die gewaltigen Summen der US-Regierung für ihr Konjunkturprogramm in Höhe von über 800 Mrd. US-Dollar der US-Regierung zur Verfügung stellen zu können.
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Politik + Wirtschaft
5. Januar 2009 von Holger Finn
A Change is gonna come: Der künftige US-Präsident Barack Obama eifert Deutschlands Ex-Klimakanzlerin nach und senkt die Steuern. Nachdem Angela Merkel massive Steuersenkungen und höhere Staatsausgaben im Zuge eines “Konjunkturpakets II” für richtig und wichtig erklärt hat, will auch der neue Mann im Weißen Haus die Heilung der Weltwirtschaft nicht mehr länger blockieren. Nach dem Vorbild der deutschen Regierung, die 40 Milliarden Euro zur Belebung der Wirtschaft springen lässt, haut auch Obama noch mal richtig was aus der leeren Staatskasse: Mit 775 Milliarden nagelneuen Dollar wird der moribunde Patient gesundgespritzt, mehr als 300 Milliarden davon sollen für Steuersenkungen eingesetzt werden, von denen vor allem die Mittelschicht profitieren soll.
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Wirtschaft
12. Dezember 2008 von Margareth Gorges
Von Thomas Lukscheider http://linkszeitung.de/content/view/170404/42/
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Politik
11. Dezember 2008 von Holger Finn
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück feilt an seinem Ruf als originelles Orakel aus Hamburg. Mitten in der ausbrechenden Krise sah der Fachminister für Finanzielles Deutschland völlig unbehelligt von eventuellen Asuwirkungen des Zusammenbruchs der Finanzmärkte, später korrigierte er seine Aussage auf Deutschland sei “gut gerüstet für eventuelle Auswirkungen” und nach dem eiligen Schnüren diverser Rettungspakete erklärte er beharrlich, die Staatsverschuldung werde dadurch nicht steigen und ein ausgeglichener Haushalt sei nach wie vor sein Ziel, nur eben ein, zwei Jahre später.
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Politik + Wirtschaft
27. November 2008 von Georg Erber
Die jüngsten Zahlen über die Entwicklung des Verbraucherpreisindex sowohl in den USA und Europa insbesondere auch in Deutschland zeigen einen ungewöhnlich starken Rückgang der Inflation. Diese Disinflation ist solange wünschenswert wie sie die überdurchschnittliche Inflationsentwicklung von deutlich über 2%, insbesondere ausgelöst durch die rapiden Rohstoffpreissteigerungen des letzten und dieses Jahres, als Ursachen für einen zuvor ungewöhnlichen starken Inflationsanstieg beseitigt.
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Politik + Wirtschaft
16. November 2008 von Georg Erber
Mit der Mitteilung der Analysten der Deutschen Bank, dass das Kursziel der Aktie von General Motors auf Null gesetzt werde, wurde ein erneuter Kurseinbruch von rund 25 Prozent in der vergangenen Woche ausgelöst. Was Insider schon lange hinter vorgehaltener Hand raunten, ist nun öffentlich zum Thema geworden. Ist General Motors, der einstmals größte Automobilhersteller der Welt, noch zu retten? Nach Meldungen von Bloomberg würde eine Insolvenz, d.h. Totalpleite, des Konzerns einen finanziellen Schaden von rund 200 Mrd. US-Dollar verursachen. Nach der Lehman-Pleite vom 9/15 dieses Jahres wäre dies ein erneuter schwerer Schlag für die gesamte US-Wirtschaft.
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Politik + Wirtschaft
7. November 2008 von Georg Erber
Langsam müssten es auch die größten Optimisten begreifen, die Welt befindet sich auf dem Weg in eine globale Rezession. Diese tritt nach der Definition des IWF ein, wenn das globale Wirtschaftswachstum unter drei Prozent sinkt. In der jüngsten Korrektur der IWF-Prognose wird für das kommende Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent erwartet. Damit wäre man dann offiziell auch im kommenden Jahr bei einer globalen Rezession angelangt.
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Politik
16. Oktober 2008 von Margareth Gorges
Wir haben nicht viel Zeit. ich bitte alle Blogger, sofern einverstanden, folgenden Entwurf eines Anschreibens an unsere Bundestagsabgeordneten weiter zu verbreiten - und natürlich auch abzusenden.
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