Depression. Der Krebs der Seele
Hallo, liebe Leserin und lieber Leser, liebe Freundin und lieber Freund dieser Seite. Es ist schön, dass ich dich nun wieder hier begrüßen darf und dir ein paar Worte mit in dein Leben geben darf.
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Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Der Tod Robert Enkes beschäftigt nicht nur die rund 300 eigens gegründeten Gruppen innerhalb des sozialen Netzwerks. Auch inmitten politischer Diskussionsforen wird dieser thematisiert. Bei den Grünen liegt der Fokus jedoch etwas anders. Trauer steht hier nicht im Vordergrund. Sie beschäftigen sich mit der medialen Berichterstattung rund um das furchtbare Ereignis. Über allem scheint die Frage zu schweben: Wie weit dürfen Medien gehen?
Gepasst hätte es ja, wenn der unvermeintliche Xavier Naidoo auf dem Gräberfeld von Hannover zum Mikrophon ge- und mit seinem Gesang die Trauergemeinde ergriffen hätte, die zahlenmäßig weit hinter dem zurückblieb, was Funktionäre und Medienkämpfer prophezeit hatten. Die Menschen im Land scheinen vernünftiger als die Organisatoren des schmierigen Spektakels: Statt der erwarteten 100.000 Trauergäste kamen nur 40.000, so konnten die Videowände vor dem Stadion, die aus der Trauerfeier eine Totenkirmes gemacht hätten, gespart werden.
Gruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Rund 40.000 Menschen haben heute in der AWD-Arena in Hannover dem verstorbenen Nationaltorwart Robert Enke Lebewohl gesagt. Die StudiVZler sammeln ihre Gedanken zu dieser bewegenden Trauerfeier.
Liegt er wirklich da im Mittelkreis, der Rest von Robert Enke? Sind da wirklich noch Pätze frei unter der Anzeigetafel? Präsentiert von AWD, dem großen Finanzoptimierer, und moderiert von Johannes B. Kerner, der zur Feier des Tages übernächtigten Dreitagebart angelegt hat, nimmt Deutschland Abschied von Robert Enke, den unscheinbarsten Nationalmannschaftstorwart, den der dreimalige Weltmeister je hatte. Ungeschlagen ist er geblieben in allen seinen acht Einsätzen, dann hat er Selbstmord begangen und damit die Welt verändert.Eigentlich gilt hierzulande das ungeschriebene Gesetz, dass Medien über Selbstmorde nicht groß und breit und lang berichten, weil große, breite und lange Berichte über Selbstmorde Selbstmörder produzieren. Depressive neigen zur Nachahmung, allerdings nur, bis sich der Keeper von Hannover 96 letzte Woche vor einen Zug stellte. Seitdem ist Staatstrauer: Länderspiele werden abgesagt, Fußballarenen zu Trauerhallen umfunktioniert.
Gruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Wie bereits gestern berichtet, finden sich auch innerhalb von StudiVZ mittlerweile hunderte Gruppen zu Ehren des verstorbenen Fußballstars. Die größte unter ihnen ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 10.000 Mitglieder auf aktuell mehr als 80.000 Zugehörige angewachsen. 29 Themen haben die VZ-Nutzer seit der Eröffnung am 10.11. gestartet. Darunter befinden sich auch einige, die sich in Gedenken an Robert Enke weiterführend im Netz umgesehen haben.
T-Shirts mit dem Sarg im Mittelkreis wird es nicht geben, doch das ist auch das einzige Zugeständnis an empfindliche Gemüter, die bislang meinten, Sterben sei eher doch Privatsache und beerdigt werden verlange vorzugsweise nach Stille und Andacht.
Gruppe “R.I.P. Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Mit Fassungslosigkeit und tiefster Erschütterung wurde am vergangenen Dienstag die Nachricht vom Tod des Fußballspielers Robert Enke aufgenommen. Seitdem beherrschen die Tragödie als auch die Hintergründe die Medienlandschaft. Die Anteilnahme ist auch im sozialen Netzwerk StudiVZ/meinVZ gigantisch. 300 “Treffer” ergab die Suche nach entsprechenden Gruppen. Die größte unter ihnen ist “R.I.P. Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”, noch am 10. November gegründent wurde und derzeit fast 70.000 Mitglieder zählt (Stand 13.40 Uhr).
Robert Enkes Tod macht ein verschwiegenes gesellschaftliches Problem bewusst
Soeben wurden auf der Pressekonferenz von Hannover 96 neue Erkenntnisse zum Tod des deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke, der sich gerade einmal 32-jährig das Leben genommen hat, mitgeteilt.
HANNOVER. Der Kampf um die Nummer 1 im deutschen Tor versprach Spannung. René Adler, Manuel Neuer, Tim Wiese und Robert Enke waren die Kandidaten für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Doch letzterer ist heute Abend verstorben. Das bestätigte die Polizei in Hannover SPIEGEL ONLINE.
Er fischt die Bälle aus der Luft, er ist schneller am Boden als Jens Lehmann und Robert Enke, er pariert fast jeden Schuss und wäre er ein Mensch, könnte kein Verein der Welt seine Ablösesumme bezahlen, aber: Er ist ein Roboter und eine Erfindung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund.
Jetzt geht es los - verzichte ich wenige Stunden vor der Eröffnung der Fußballeuropameisterschaft auf einen Wochenrückblick, denn wer interessiert sich an diesem Samstag für politisch, gesellschaftlich und anderes Vergangenes? Bis zum Endspiel am 29. Juni in Wien regiert König Fußball Europa - und dieser König ist kein schlechter Herrscher.
“Der Einsatz gegen Rassismus und Gewalt ist nur im Schulterschluss aller gesellschaftlichen und demokratischen Gruppen wirklich Erfolg versprechend”, hat der niedersächsische Innen- und Sportminister Uwe Schünemann den neuen TV- und Kinospot “Ein Herz. Ein Ziel.” vorgestellt. Gegen Diskriminierung stark machen sich in diesem Kurzfilm der Werder-Mittelfeldzauberer Diego Ribas da Cunha, der 96-Extraklasse-Torwart Robert Enke, der Wolfsburg-Ankurbler Marcelo do Santos Marcelinho und das HSV-Elfenbeinküsten-As Guy Demel.
Heute spielt der Torwart von Hannover 96, Robert Enke, zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft. Zwar hatte er schon einmal vor acht Jahren beim Confederations Cup in Mexiko zum Kader der Nationalmannschaft gehört, kam jedoch damals nicht zum Einsatz. “Das ist eine wunderschöne Sache”, so Enke.