Schlagwort "Rudi Dutschke"
Peter und Rudi gestern und heute
“Ich halte das bestehende parlamentarische System für unbrauchbar”, meinte der Eine. Der Andere ist der Ansicht, dass “unsere politisch-kulturellen Debatten jene einer überalterten, müden, abgesättigten Nation sind.” Der eine wollte die Krise verschärfen, um Berlin zur Not auch gewaltsam zu befreien. Anschließend sollten dann alle Reichen, Pfeffersäcke und Anhänger des alten Systems Gelegenheit bekommen, in Lufthansa-Flugzeugen auszufliegen, natürlich unter Zurücklassung ihres Eigentums, das künftig von Arbeiter- und Studentenräten verwaltet werden würde.
BEST OF READERS EDITION – eine Wochenbilanz
Gelegentlich kommt es vor, dass sich Autoren auf der Readers Edition gegenseitig inspirieren. So ist es auch im Vorfeld dieses Beitrags geschehen. Kollege Günthers Rezitation eines Tucholsky-Gedichts beflügelte auch für den heutigen Wochenrückblick. Und so kommt an dieser Stelle der bekannte Lyriker und Pfarrer Eduard Mörike zum Zuge:
Rudi-Dutschke-Straße: Pfahl am Fleische Springers
Es ist eine Entscheidung, die einer Demokratie gut zu Gesicht steht: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg teilte am vergangenen Montag mit, dass die Umbenennung eines Teils der Kochstraße im Berliner Stadtteil Kreuzberg in Rudi-Dutschke-Straße rechtskräftig sei. Somit ist der juristische Streit um die zu Ehren des bei einem Attentat im April 1968 angeschossenen Studentenführers Rudi Dutschke (er starb im Jahre 1979 an den Folgen des Anschlags), umbenannten Teilstraße beendet.
Dutschke, Bild und die Gewalt - Zum 40jährigen Jahrestag des Attentats auf Rudi Dutschke
Es war ein heutzutage unvorstellbares Fest: Am vergangenen Donnerstag wiederholte 3sat im Rahmen des Themenabends „Der Traum von 68“ eine Sendung des österreichischen Programms club 2 vom 13.06.1978. Damals, zehn Jahre nach der 68er Revolte, saßen neben Gastgeber Günter Nenning vier Personen zusammen und diskutierten unvorstellbare dreieinhalb Stunden: Daniel Cohn-Bendit, Springer Journalist Matthias Walden, der Münchner Politologie Professor Kurt Sontheimer - und Rudi Dutschke. Dutschke starb knapp anderthalb Jahre später an den Spätfolgen des Attentats auf ihn, dass sich heute, am 11. April 2008 zum vierzigsten Mal jährt.
Umbruchjahr 1968 (IV): Nach Attentat auf Rudi Dutschke Straßenschlachten in Berlin
“Doch der Konflikt eskaliert, begleitet von starken Worten auf beiden Seiten. Er erreicht seinen Höhepunkt nach dem Attentat auf den Berliner SDS-Sprecher Rudi Dutschke, als aufgebrachte Demonstranten behaupten: ´BILD schoss mit´, Verlagsgebäude belagern und Lieferfahrzeuge in Brand stecken”, heißt es in einem Rückblick des “museumsmagazins”, veröffentlicht in der Februar-Ausgabe 2002 zum 50-jährigen Bestehen des Boulevardblattes.
Der böse Wolf plant Buch über Rotkäppchen
Die sieben Geißlein halten sich den Bauch vor Lachen: Der böse Wolf plant ein Buch über Rotkäppchen. Nur aus Versehen habe er das hübsche Mädchen in Angst und Schrecken versetzt, auch gegen die Großmutter habe er nie etwas gehabt, Kuchen und Wein seien ihm im Übrigen das Leckerste auf dem Tisch. Die Geißlein können es nicht fassen: Wieder hat der böse Wolf Kreide gefressen und glaubt an den Erfolg seiner verstellten Stimme.
Anke Engelke wirbt für Bildblog
Jetzt kommt das Bildblog ins Fernsehen - und zwar ins Werbefernsehen von MTV, Viva und Comedy Central. Das hat der “Stern” vorab gemeldet, und es ist wahr, steht seit heute auf den “Bild”-kritischen Seiten. In dem Spot spielen Anke Engelke und Christoph Maria Herbst ein Ehepaar, das sich so manches um die Ohren haut. Der 49 Sekunden lange Film, produziert und finanziert von der Produktionsfirma Brainpool, endet mit dem Satz “Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt”, denn am Bildschirmrand läuft ein Counter für die Flunkereien des Ehepaares. Angelehnt ist dieser Schlusssatz an den “Bild”-Werbespruch “Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.”










