Kultur + Social Media
1. Februar 2010 von Claus-Dieter Stille
Der Pleitegeier kreist schon länger über Wuppertal. Nun pappt er am Rathaus der Stadt mit der berühmten Schwebebahn im Tal. Eigentlich sollte ihn die Feuerwehr dort anbringen. Das verbot die Stadt. Auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung müssen kuschen: Sie bekamen einen Maulkorb verpasst. Zu den Sparmaßnahmen ist ihnen jegliche Stellungnahme untersagt. Iranische Verhältnisse?, argwöhnten verärgerte Wuppertaler. Nun, so arg steht es wohl noch nicht. Wie auch immer: Die Wuppertaler haben den Fehdehandschuh aufgenommen. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihr Stadtrat, um der Pleite entgegenzutreten, zum Sozial- und Kulturkahlschlag ausholt. Schließlich brächten die Kürzungen ja doch nur marginale Einsparungen. An der Misere ändert das nichts. Aber kulturelle und soziale Einrichtungen Stadt würden vor die Hunde gehen. Viele Menschen - nicht nur in Wuppertal - fragen sich inzwischen sicherlich auch, warum es die Kommunen jahrelang sehenden Auges hingenommen haben, dass ihnen aufgrund einer immer weiter ausufernden neoliberal ausgerichteten Bundes- und Landespolitik (betrieben von zum Teil eignen Parteifreunden in Berlin und Düsseldorf!) immer mehr Finanzgrundlagen abhanden kamen, während gleichzeitig immer neue finanzielle Lasten (Sozialkosten) hinzukamen. Wo blieb (abgesehen von gelegentlichen Klagen auf dem Deutschen Städtetag und der Demo einiger NRW-OB’s in Düsseldorf) das Aufbegehren der Oberbürgermeister, deren ziviler Ungehorsam gegenüber einer verfehlten Politik? Die Wut im Tal rechts und links der Wupper wächst. Am vergangenen Sonnabend hatte deshalb das Bündnis “Wuppertal wehrt sich” zusammen mit dem ebenfalls von Einsparungen - in der Endkonsequenz vielleicht von Schließung betroffenen Wuppertaler Theater - seinerseits unter dem Motto “Theater macht reich” zu einer 24-stündigen Protestaktion aufgerufen.
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Sport + Internetkultur
11. Januar 2010 von Renata Avila
Du wurdest also gerade noch in deine Liste aufgenommen. Die Liste mit deinen Neujahrsbeschlüssen. Vielleicht hast du geschrieben, dass du jetzt öfters Sport treiben willst, und du möchtest auch anderen Menschen auf der Welt helfen, in ein anderes Land reisen und auch Leute aus anderen Kulturen treffen. Wenn deine Antwort darauf “Ja” lautet, wirst du sicherlich gerne mehr über das Sahara-Marathon 2010, dass am 22. Februar 2010 stattfindet, wissen wollen.
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Politik + Internetkultur
20. Dezember 2009 von Anas Alaoui
Am Montag den 14. Dezember wurden der Blogger Bashir Hazzam und Internetcafe-Inhaber Abdullah Boukhou im Gericht von Goulmin je zu vier Monaten und einem Jahr Gefängnis zuzüglich einer Geldstrafe von je MAD 500 (Euro 44) verurteilt. Hazzam wurde für “Verbreitung falscher Informationen, die für das Image des Königreiches über die Menschenrechte schädlich sind” verurteilt. Boukhou wurde aus ähnlichen Gründen und wahrscheinlich wegen einer zusätzlichen Anklage für die Bereitstellung von Räumlichkeiten zur Verbreitung solcher Informationen verurteilt. Drei weitere Studenten wurden zusammen mit Bashir und Abdullah zu sechs Monaten Haft und einer Geldbuße von MAD 5000 (Euro 440) verurteilt, für einen nicht-autorisierten Sit-in in der Stadt Taghjijt.
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Politik
19. November 2009 von Claus-Dieter Stille
Willy Brandt - Gott, wie fehlt dieser Mann heute! - hätte wohl gesagt: Das lasse ich so nicht durrrrchgehen!” - Eingedenk dessen: Irgendwann platzt einen dann doch selbst auch mal der Kragen. Mir passierte das heute kurz nach 19 Uhr.
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Politik + Wirtschaft
31. August 2009 von Julien Germain
Wie die Mauer in den Köpfen mindestens einen zweiten deutschen Staat wieder zum Leben erweckt…
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Vermischtes + Internetkultur
16. August 2009 von nicole oppelt
Top Thema: Dieter Althaus hält die Streichung des Solidaritätszuschlags für möglich. Die VZ-Nutzer diskutieren, obwohl dieser schon wieder einen “Rückzieher” gemacht hat, heiß über seinen Vorschlag. Soll der Soli weitergezahlt werden oder ist er überflüssig?
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Politik
29. Januar 2009 von Joerg Jarolimeck
Wir sind nicht nur deshalb solidarisch mit Israel, weil wir als Deutsche die historische Verantwortung für die Ermordung von 6 Millionen Juden haben. Auch deshalb ist unser Verhältnis zum Staat Israel sicher ein ganz besonderes. Deshalb bekämpfen wir Antisemitismus, egal ob er von rechts, aus der scheinbaren Mitte der Gesellschaft, aus muslimischen Kreisen oder von links kommt.
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Politik
11. Mai 2008 von Felix Kubach
Am Donnerstag feierte Israel seinen 60. Jahrestag der Staatsgründung. Stephan Vopel, Projektmanager der Bertelsmannstiftung in Israel, zieht noch einmal Resümee.
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Politik
23. März 2008 von Thilo Pfennig
Der gesellschaftliche Konsens schien fast erreicht. Täglich wurde den Bundesbürgern erzählt, dass sie fast immer alleine für ihre Situation verantwortlich sind. Vom ersten Ausbildungsplatz bis zur Wahl des Altersheims. Getrübt wurde das Bild in letzter Zeit nur von den Wahlerfolgen der Linken und einer zunehmenden Kritik an existierenden Ungerechtigkeiten.
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Web & Technik + Social Media Blog
26. November 2007 von Sami Ben Gharbia
Die explosionsartige Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien und die Verbreitung leicht zu handhabender, oft kostenfreier Software und günstiger Methoden für eigene Veröffentlichungen vom Bloggen bis zu Multimediaportalen, haben aus Internetnutzern Prosumenten und potentielle Konkurrenten für die traditionellen Medien gemacht. Und noch wichtiger, sie wurden zu bürgerlichen Wächtern gemacht, die sensible Angelegenheiten im Zusammenhang mit Menschenrechten angehen und oft als inoffizielle Kanäle für regimekritische Stimmen dienen.
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Politik
4. Oktober 2007 von Felix Kubach
Blogger, Webmaster und Forenbetreiber aus aller Welt unterstützen am 4. Oktober mit einem Aktionstag “Free Burma” die friedliche Revolution und wollen ein Zeichen für den Frieden setzen. Über die Lage in Burma sprach ich für RE mit Ulrike Bey von der Burma Initiative in Essen.
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Blog
3. August 2007 von Redaktion Readers Edition
Ob politisch, philosophisch, musikalisch, religiös oder gar soziologisch – äußerst bunt waren die Gedanken in dieser Woche auf der Readers Edition. Da ging es nicht nur um den kürzlichen Besuch des Dalai Lama in Hamburg oder um Karl-Heinz Däkes Aussage “Der Soli gehört abgeschafft”, sondern unter anderem auch um die Zukunft unserer Kinder. Vielfalt war also auf ein Neues angesagt. Und da wir es hier frei nach Woody Allen halten wollen “Du kannst nicht zwei Pferde mit einem Hintern reiten!”, versucht die Readers Edition auch an diesem Freitag wieder einige Highlights aus der Vielzahl der Artikel, die uns erreicht haben, herauszupicken.
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Politik + Wirtschaft
28. Juli 2007 von Heinz-Peter Tjaden
“Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, der eingeführt wurde, um die Kosten der deutschen Wiedervereinigung zu finanzieren. Das Aufkommen aus dem Zuschlag steht allein dem Bund zu, nicht wie die Einkommensteuer Bund und Ländern gemeinsam (vgl. Art. 106 I Nr. 6 und III GG). Daher bedarf das Gesetz über den Zuschlag auch nicht der Zustimmung des Bundesrates (Art. 105 III GG). Darüberhinaus besteht ein Solidarpakt zwischen Ländern und Bund.
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Politik + Lokales + Wirtschaft
10. Juli 2007 von fairunterwegs
Mahatma Gandhi hat gesagt: “Politische Unabhängigkeit ist nur der erste Schritt in Richtung echter Unabhängigkeit. Der zweite Schritt ist, denjenigen Land zu geben, die es bebauen.”
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Kultur
21. Februar 2007 von Josef Bordat
Heute ist Aschermittwoch. Für die Karnevalisten ist alles vorbei, für die Christen beginnt die österliche Bußzeit. “Buße tun” heißt dabei, umzukehren und sich auf die Botschaft Jesu zu besinnen. Dieser Versuch, zur Quelle des Lebens zurückzukehren, geht häufig mit dem äußeren Akt des Fastens einher; daher spricht man auch von “Fastenzeit”.
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