Syrien: Die Liebe ist in Stuttgart
Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.
Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.
Politik + Vermischtes + Social Media Blog
Das Syrian Human Rights Committee (SHRC) (syrisches Menschenrechtskomitee) berichtet von einem Massaker am 5. Juli im Militärgefängnis von Sednaya westlich von Damaskus. Mindestens 25 Gefangene seien von der syrischen Polizei getötet worden, so SHRC, das während des Massakers Anrufe aus dem Gefängnis erhielt. Die Gefangenen hatten seit 7 Uhr morgens für bessere Bedingungen protestiert, doch die Reaktion der syrischen Polizei eskalierte. Die Beamten schossen auf die unbewaffneten Gefangenen, wodurch es zu Toten und Verletzten kam, deren genaue Anzahl noch nicht bestätigt wurde.
Werner, König Fußball regiert - und deshalb erklärst Du uns im Moment eher die türkische Fußballer-Seele denn die Politik. Die Dribblereien der Politiker müssten Dir eigentlich eher am Herzen liegen, oder?
Amos, bewegt sich was im Nahen Osten – oder sind die jüngsten indirekten Gespräche zwischen Israel und Syrien, aber auch die neue Einheitsregierung im Libanon keine wirklichen Veränderungen?
Politik + Web & Technik + Social Media Blog
In den letzten Wochen mussten wir den schlimmsten Gewaltausbruch im Libanon seit Ende des Bürgerkrieges 1990 erleben. Die anschließenden Verhandlungen zwischen Libanons politischen Führern in Doha lösten plötzlich die 18 monatige Blockade zwischen Regierung und Opposition. Am Sonntag dann wählte das Parlament einen neuen Präsidenten… Riemer Brouwer, Blogger aus Beirut, im Interview:
Als die Kämpfe im Stadtinnern von Beirut plötzlich offen eskalierten, war Andreas Wischnat, Student an der American University of Beirut (AUB), unfreiwillig live dabei. Seine Eindrücke schilderte er in einem schockierenden Erlebnisbericht “Notizen am Abgrund”. Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt und ich konnte ihn zur gegenwärtigen Situation in Beirut befragen.
Schreckliche Bilder erreichten uns die letzten Tage aus dem Libanon: Schüsse und Straßenkämpfe, 80 Tote, der Aufstand der Gotteskrieger zeigt ein anderes Gesicht des Libanon, dessen Situation durch Kriege mit Israel immer wieder dem Judenstaat in die Hände geschoben wurde. Nun kommt aber das wahre Gesicht eines Landes wieder ans Licht, welches von ethnischen und religiösen Unterschieden geprägt und immer wieder durch radikale Gruppierungen und dem großen Nachbarn Syrien politisch erschüttert wird.
Freitag, 9. Mai: Als wäre es Gottes Zorn, ist nun ein Sturm ausgebrochen. Aufgezogen aus dem Nichts. Es ist 2.20 Uhr morgens. Die ersten Blitze mit kurz darauf folgenden Donnerschlägen hielten wir noch für Explosionen. Wir wunderten uns nur, warum es derart hell aufleuchtete. Dann begann es zu regnen und mein erster Gedanke war es: welch Gnade Gottes. Wird der Irrsinn der Feuergefechte im Regen ein Ende finden?
Karin, Du bist zur Zeit in Syrien unterwegs. Ein journalistisch heikles Terrain…
Ein syrischer Blogger in Japan? Niemand geringerer als unser syrischer Autor und Redakteur des arabischen Lingua, Yazan Badran, der bereit war, mit uns im Rahmen der Blogger of the Week Reihe ein Interview zu führen.
Die militärische Nummer Eins der Hesbollah, Imad Mughniyeh, wurde in die Luft gesprengt. Anschuldigung und Dementi, wonach Israel den Mann umgebracht habe, ließen nicht auf sich warten. Schwächt solch ein Mord die Hesbollah-Bewegung?
Dieses Bild soll an den Gaza-Streifen im Dunkeln erinnern. Während Israel die Grenze weiterhin blockiert wird die Situation für die Menschen schlimmer und schlimmer. Während der Mittlere Osten wegen des Ausnahmewetters zittert, sitzen die Menschen im Gaza-Streifen ohne Heizöl und Strom da. Hier sind einige Reaktionen aus der syrischen Blogosphäre:
Nach der schockierenden Nachricht, dass das syrische Schiff “Hai Ismail” (unter georgischer Flagge, aber im Besitz einer syrischen Crew) im Schwarzen Meer von einem Sturm zusammen mit neun weiteren Schiffen überrascht wurde, wird an der syrischen Küste getrauert. Nur zwei der 17 Crewmitglieder überlebten. Keiner der Seeleute war älter als 33. Abu Fares aus der syrischen Küstenstadt Tartous kannte viele der Matrosen und ihre Familien. Er schreibt über die Tragödie:
Nicht sonderlich überraschend ist, dass dem belorussischen Präsident Lukaschenko, der ja gerne auch “letzter Diktator Europas” genannt wird, das Internet und die damit verbundene Möglichkeit unkontrollierter Opposition ein Dorn im Auge ist. Nun hat er beim Besuch der staatlichen Zeitung Sovietskaya Bielorussiya folgendes von sich gegeben, so erzählt Sami Ben Gharbia auf der Bürgerjournalismus Site GlobalVoices: “Es ist Zeit, die Anarchie im Netz zu stoppen. Wir können nicht zulassen, dass diese große technologische Errungenschaft der Menschheit in einen Informationsmüllhaufen gewandelt wird.”
Offenheit, Interaktivität und Anonymität – was hierzulande zumeist als Vorteil gefeiert wird, hat der chinesische Internetverband als die drei problematischsten Charakteristika des Internets bezeichnet. John Kennedy schreibt auf Global Voices über die Reaktionen der Blogosphäre der Volksrepublik auf einen Aufruf der Internetprovider an ihre Nutzer, doch ihr Blogger-Aktivitäten selbst zu zensieren.