Politik
24. Februar 2009 von Daniel Nuber
… und die Diätenerhöhung beschert Drogenhändlern scheinbar noch grünere Zahlen als sonst. Anders als durch exzessiven Drogenkonsum lässt sich der Größenwahnsinn und die Realitätsferne mancher Politiker, meist Anhänger der CDU, nur schwer erklären. Erst kürzlich äußerste sich der Intellektuelle Philipp Mißfelder, seineszeichens Vorsitzender der Jungen Union, kritisch gegenüber einer Hartz-IV-Erhöhung, denn die würde nur einen “Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie bedeuten.” Ihm ginge es darum, dass “das Geld bei den Kindern ankommt”, so der fundamentale Christdemokrat.
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Vermischtes
21. Februar 2009 von Holger Finn
Vorm Rewe-Laden und am U-Bahnhof um die Ecke stehen sie eigentlich ab neun Uhr morgens. Und beim Döner sitzen sie abends um elf noch. Die Gesichter grau, die Hand an der Bierflasche, in der anderen eine Zigarette. Der Tag ist lang und leer und statt zu Hause zu sitzen, wo “Vera am Mittag” virtuelle Leidensgenossen vorführt, trifft der arbeitslose Mann Mitte 50 in Ostdeutschland lieber echte Menschen, die wie er von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Sie stehen da, die vier, fünf Männer in alten Jeans und Jogginghosen, Windjacken übergeworfen oder Anoraks an aus Länden, die es schon lange nicht mehr gibt. Sie schwatzen über Fußball und die Kumpels, die heute nicht da sind. Sie vertreiben sich die Zeit, die sowieso zu nichts anderem zu gebrauchen ist.
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Vermischtes + Wissenschaft
7. Juli 2008 von Felix Kubach
Seit genau einer Woche steht Rauchen in gastronomischen Einrichtungen unter Strafe, die halbjährliche Probezeit ist vorbei. Ein Verstoß kann teuer werden, von 500 bis zu 5000 Euro reichen die Bußgelder, je nach Bundesland. Wer mit dem Rauchen endlich aufhören will, jedoch allein daran scheitert, dem kann mit professioneller Unterstützung vielleicht geholfen werden. Das Vivantes Institut für Tabakentwöhnung und Raucherprävention (ITR) in Berlin bietet eine spezielle Entwöhnungstherapie an, die erstaunlich erfolgreiche Ergebnisse vorweisen kann. Prof. Dr. Wulf Pankow, Leiter der Einrichtung, erklärte mir im Gespräch, warum.
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Politik + Kultur
25. Mai 2008 von alexander günther
In der aktuellen Ausgabe des „Blauen Salons“ möchte ich den Blick mal weg von der zu verteidigenden Rauchkultur auf ein anderes Thema lenken, welches meines Erachtens aber im direkten Zusammenhang mit der gegenwärtigen Tendenz zur Gängelung und Bevormundung freier Bürger steht. Die Rede ist vom aufkommenden Verbot des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit. Dieser nächste Schlag des radikalen Gutmenschentums zeigt deutlich auf, dass die Debatte um den Nichtraucherschutz keineswegs übertrieben oder unnötig aufgebauscht ist.
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Vermischtes
19. Mai 2008 von Heinz-Peter Tjaden
“Meine Kindheit lag komplett hinter einem schwarzen Tuch”, blickt Bernd von Eicken auf seine Suche nach seinen Eltern zurück. Diese Suche hat mit einer Tabakdose begonnen.
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Kultur
3. Mai 2008 von alexander günther
Im Zentrum des “Blauen Salons” steht dieses Mal eine Wortmeldung zum Thema, die der Debatte ums Rauchen einerseits außergewöhnlich geistreiche Überlegungen hinzufügen soll und sich andererseits durch innovative Gedankenzüge auszeichnet. Schließlich soll an dieser Stelle eine fruchtbare Diskussion ausgelöst und unterstützt werden. Wir wollen weg von den ausgetretenen Pfaden, die ermüdend zwischen „ich-bin-dagegen-basta“ und „ich-bin-gegen-dagegen-ätsch“ pendeln.
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Kultur
19. April 2008 von alexander günther
Tabak, Alkohol, Fleisch – immer stärker spüren wir in den letzten Jahren wie der Staat mit immer härteren Verboten in die Privatsphäre der Bürger einzudringen versucht. Doch die staatliche Gängelung ist höchst willkommen. Statt Widerstand herrscht allgemeines Einverstandensein. Die Lustfeindlichkeit, so scheint es, triumphiert über den Individualismus. Schild und Schwert der fürsorglichen Gesetzesflut ist der Schutz seiner Bürger. Rauchen ist hier ein Paradebeispiel. Es stinkt, ist ungesund und oft sogar tödlich, das beweisen unzählige Studien.
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Kultur
11. Januar 2008 von Thomas Brackmann
Als guter Lobbyist, Pressesprecher oder PR-Berater sollte man moralisch flexibel sein. Dies meint jedenfalls der Protagonist des Films “Thank You for Smoking“. Der Pressesprecher der Washingtoner Akademie für Tabakstudien würde sicher auch für Al Quaida oder die Taliban ins Felde ziehen, sofern der Preis stimmt. Die Macher des Films scheinen dies auf dem ersten Blick hin auch zu verdeutlichen.
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Politik + Nachhaltigkeit
24. März 2007 von Claus-Dieter Stille
Öfters taucht heutzutage in der Politik der Begriff “Eckpunkte” auf. Dabei scheinen ja auf den ersten Blick die Worte Eck und Punkt gar nicht so richtig zusammen zu gehen. Nichtsdestotrotz einigten sich etwa die Vertreter der Großen Koalition zunächst erst auf bestimmte “Eckpunkte” für eine neue Gesundheitspolitik, bis sie den sich daran orientierenden Murks den Wählerinnen und Wählern als Jahrhundert-Gesundheitsreform andrehten.
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Politik + Wirtschaft
20. Dezember 2006 von Tino Seeber
Die Einnahmen aus der Tabaksteuer belaufen sich jährlich auf 14 Mrd. Euro. Da die Ausgaben für Schäden durch das Rauchen allerdings um ein vielfaches höher liegen, müsste die Tabaksteuer aber drastisch erhöht werden. Unser Autor schreibt dem Bundesfinanzminister einen satirischen Brief.
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Politik + Vermischtes
14. Juni 2006 von Brigita Bosotin
Nun ist es endlich soweit, auch in Deutschland werden die Zeichen der Zeit erkannt.
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Vermischtes
7. Juni 2006 von Thomas Leto
79.000 Europäer sterben jedes Jahr an den Folgen des Passiv- Rauchens. Das zumindest schätzt die Initiative “Smoke Free Partnership”, ein Zusammenschluss mehrerer europäischer und nationaler Krebs- und Herzforschungszentren.
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