Politik + Kultur
17. Oktober 2009 von Sarah Klara Wald
Berlin ist wirtschaftlich belastet, Thilo Sarrazin ist degradiert und Deutschland ist in eine Debatte über Migration verwickelt. Grund ist ein politisch inkorrekter Ausspruch des von Spiegel Online zum “Skurrilsenator” ernannten Sozialdemokraten. Der ehemalige Berliner Finanzsenator Sarrazin fertigte arabische und türkische Migranten in einem Interview mit der Zeitschrift “lettre international” als “Produzenten von Kopftuchmädchen” ab, die kein Interesse an Integration zeigten. Dieser Tabubruch bescherte dem Vorstandsmitglied der deutschen Bank eine Degradierung. Einige Pressestimmen hingegen sehen in Sarrazins Tabubruch eine Chance für eine bessere Migrationspolitik.
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Politik + Wirtschaft
von Holger Finn
Das stützt doch die große PPQ-Verschwörungstheorie, nach der Bundesbank-Chef Axel Weber seinen Vorstandskollegen Thilo Sarrazin ausdrücklich vorgeschoben hatte, um ein möglichst “umstrittenes” Interview zu geben. Weber hatte damit offenbar verhindern wollen, dass eine breite Öffentlichkeit Notiz davon nimmt, dass die
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Vermischtes + Internetkultur
14. Oktober 2009 von nicole oppelt
Gruppe Piratenpartei: Nach der Teil-Entmachtung von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin meldet sich ein StudiVZler zu Wort, der folgende These ins Feld führt: “Der Fall Sarrazin zeigt wie sehr man in Deutschland in seiner Meinungs - und Redefreitheit eingeschränkt ist. Und das trotz Grundgesetz.”
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Vermischtes + Internetkultur
12. Oktober 2009 von nicole oppelt
Gruppe Die Linke: Ungläubige Blicke im StudiVZ. Wie ein VZ-Nutzer mit Bezug auf eine aktuelle Umfrage berichtet, hat Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin die Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite.
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Politik
10. Oktober 2009 von Holger Finn
Neun Monate hat es gedauert nach der Amteinführung. Und was ist rausgekommen? Ein Friedensnobelpreis! Freude bei Mutti und Vati Obama, ganz große Sorge aber beim Zentralrat der Juden. Stephan Kramer, der Generalsekretär des Verbandes, hat fünf Tage angestrengt nachgedacht, nachdem er von den unverantwortlichen, ekelerregenden, betroffenmachenden und völlig falschen Äußerungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin gehört hatte.
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Politik
von Zbigniew Menschinski
Etliche Autoren rechtslastiger Medien beklagen unter Krokodilstränen, es fände keine sachliche Auseinandersetzung mit den Themen statt, auf die Sarrazin sich bezieht. Zunächst ist dazu festzustellen: Sarrazin will keine sachliche Auseinandersetzung, er will provozieren. Er will eine Gruppe der Bevölkerung als Sündenböcke für fatale Fehler hinstellen, die er selbst zum Teil begangen hat. Seine Motive stammen vermutlich aus seiner Biographie, ganz sicher aber nicht aus der Faktenlage.
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Politik + Wirtschaft
8. Oktober 2009 von Holger Finn
Wäre man Verschwörungstheoretiker, stellte man sich folgende Szene vor: Axel Weber, Chef der Deutschen Bundesbank, steht vor schweren Tagen. Er weiß, dass er gestehen muss, der amerikanischen Pleitebank Lehman 10,4 Milliarden Euro geborgt zu haben - bekommen hat er dafür zwar Sicherheiten, die aber sind, wie Weber inzwischen weiß, nichts wert…
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Politik
7. Oktober 2009 von Zbigniew Menschinski
Die einschlägigen Medien und Protagonisten (Bild, Baring und Broder) versuchen derzeit Thilo Sarrazin als harmlosen Provokateur hinzustellen, der unangenehme Wahrheiten ausspricht und sich nur im Ton etwas vergriffen hat. Dem ist nicht so. Sarrazins Äußerungen sind dreiste volksverhetzende Lügen. Seine Vorstellungen und Vorschläge lesen sich wie abgeschrieben aus den Kochbüchern der NPD und NSDAP.
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Vermischtes + Internetkultur
5. Oktober 2009 von nicole oppelt
Gruppe Jusos: Die abwertenden Äußerungen von Thilo Sarrazin beschäftigen auch die StudiVZler. Mit einer Entschuldigung von seiner Seite scheint es jedenfalls nicht getan. Sie diskutieren, auf Grund einer entsprechenden Gruppeneinladung eines VZ-Nutzers, das Verhalten des Bundesbankvorstands.
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Politik
4. Oktober 2009 von Zbigniew Menschinski
Die einschlägig bekannten rechtslastigen Politiker, Organe und Journalisten versuchen nun auch hochoffiziell den Sozialdarwinismus samt Volksverhetzung gesellschaftsfähig zu machen. Die Rolle des Tabubrechers in diesem Vorhaben spielt Thilo Sarrazin.
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Politik
22. Februar 2008 von Holger Finn
Seit zwei Wochen ist Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin in aller Munde. Gleichzeitig bezieht er seitens seiner Parteikollegen arge Prügel. Sarrazin hatte Hartz-IV-Empfängern Speisevorschläge gemacht. In akribisch genauen Tabellen war zu lesen, wie viel ein nahrhaftes Menü kostet.
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Politik
14. Februar 2008 von Martin Sachse
Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat wohl in Voraussicht anstehender Debatten zum Regelsatz von Hartz IV und Grundsicherung vorgegriffen, vorschnell - bleibt anzumerken. Denn seine Rechnung geht nicht auf. Der Regelsatz von 4,25 EUR lasse sogar noch einen Spielraum, behauptet der kühle Rechner. Im Gegenzug sind drastische Steigerungen gerade bei Lebensmitteln des Grundbedarfs zu vermerken. Hierbei geht es nicht nur schlicht um eine Kalkulation, die sich schon dann erledigen würde, wenn der Senator nur einen Monat unter den Bedingungen leben müsste, die den Menschen am Rand unserer Gesellschaft zugemutet werden.
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Politik
28. September 2007 von Martin Stahlke
Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin, SPD, hat in einer Rede im Abgeordnetenhaus Berlins seine völlige Unkenntnis über die Lebensumstände, in denen sich Erwerbslose befinden, zugegeben und damit berechtigerweise einen kleinen Skandal verursacht.
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