Heute, vor einem Jahr - KW10/2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 2. - 8. März 2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 2. - 8. März 2009
Achim Stösser hat hier am 30.9.09 mit seinem Lobgesang auf die „Befreiung“ von zwei Gänsen, vier Truthühnern und sechs Perlhühnern sowie sechs “Legehennen” aus der „Gefangenschaft“ durch Aktivisten einer Tierrechtsinitiative Maqi eine Diskussion losgetreten, die völlig aus dem Ruder läuft. Da die angesprochenen Fragen von allgemeinem Interesse sind, greife ich das Thema einmal heraus.
Gänse, Truthühner, Perlhühner und “Legehennen” vor Unveganern in Sicherheit gebracht
Kenia erlebt die schlimmste Dürre seit mehr als einem Jahrzehnt, so das meteorologische Amt des Landes. Die Dürre ist im ganzen Land zu spüren, sie wird jedoch verstärkt in den Massai-Gemeinden sichtbar, die hauptsächlich von Viehzucht leben.
Es war einmal ein kleines Nilpferd. Es war knapp zwei Jahre alt und hieß Ronny. Der kleine Ronny lebte am Sambesi mit seinen Eltern Chiara und Benn. Sein Vater war ungemein stolz auf seinen kleinen Ronny, denn Ronny konnte nähmlich schon zwei Tage nachdem er zum ersten Mal Schwimmunterricht bekam schimmen.
Bereits im Sommer 2007 begann die iranische Polizei Hunde einzusperren. Dies waren keine herrenlosen Hunde, sondern Hunde, die einen Besitzer hatten. Während die Masseneinsperrungen der Hunde nach ein paar Wochen abnahm, sind Misshandlungen von Tieren jedoch immer noch weit verbreitet in der islamischen Republik.
Bundespräsident Köhler hat an Weihnachten trotz der Wirtschaftskrise zu “Mut und Zuversicht” für 2009 aufgerufen. Ist dieser Aufruf berechtigt und begründet?
Vermischtes + Klimawandel + Nachhaltigkeit
… geschaut (22): Reto Stauss beobachtet die deutschsprachige Medienlandschaft, sowohl online als auch im Printbereich und durchforstet sie nach neuen umwelttechnischen Entwicklungen, Themen und Meinungen, die das Thema Nachhaltigkeit betreffen. Dabei fördert er auch kuriose Meldungen zutage.
Während die Aufmerksamkeit der meisten Brasilianer den tragischen Fluten in Santa Catarina galt, kam eine weitere Umweltkatastrophe über das Land, dieses Mal im Bundesstaat Rio de Janeiro. Am 18. November lief das tödliche Pestizid Endosulfan in den Pirapetinga, einen Nebenfluss des Paraíba do Sul [Karte] und tötete tausende Fische - über 80 Tonnen - in Resende und anderen Nachbarstädten. Der Vorfall unterbrach auch die Wasserversorgung für sieben Städte des Gebiets. Die Tragödie verschlimmerte sich noch, da sie sich während der Brutzeit vieler Arten ereignete, von denen manche von der Ausrottung gefährdet sind. Cintia Sibucs [pt] sagt, sie sei traurig, außer [toten] Fischen auch tote Wasserschweine und sogar Vögel zu sehen:
Fünf Wochen will mein Süßer mit mir auf der Südsee segeln geh´n, hat sich Frank Bsirske am 8. Juli einen Freiflug in den Urlaub genommen. Glück gehabt: An diesem Tag streikte keins seiner Ver.di-Mitglieder für mehr Geld von der Lufthansa. So begannen die Ferien des Gewerkschaftschefs und Lufthansa-Aufsichtsratsvizes wie Ferien beginnen sollen: ganz entspannt.
Politik + Wissenschaft + Klimawandel
Zerstörerische ökonomische Aktivitäten werden von der Politik in fast allen Ländern der Welt noch immer hoch subventioniert. Zum Beispiel der Flächenverbrauch: Allein in Deutschland gehen pro Tag rund 100 Hektar Fläche verloren. Auf ihnen entstehen Siedlungen, Verkehrswege und Gewerbegebiete.
Ein Hartz-IV-Empfänger hat nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Dessau-Roßlau keinen Anspruch auf die größere Wohnung, die er braucht, weil er einen Hund hält. “Wer ein Haustier besitze, könne wegen der Unterhaltskosten weder ein höheres Arbeitslosengeld II erhalten noch eine größere Wohnung bezahlt bekommen”, urteilte das Landessozialgericht Sachsen-Anhalts auf die Klage einer von Hartz-4 lebenden Hundebesitzerin, die sich im Vergleich zu Leistungsempfängern mit Kindern benachteiligt fühlte, weil die mehr Platz und mehr Geld für ihre Lieblinge bekommnen, sie aber nicht.
Wissenschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
Die Lebensvielfalt auf der Erde gehört zu den natürlichen Ressourcen wie das Wasser und die Wälder, die Luft und der Boden, die unsere Lebensgrundlage bilden. Doch anders als bei Naturstoffen wie zum Beispiel Wasser oder Erdöl, das man zählen und messen kann, verändert und erneuert sich das Leben ständig.
Wissenschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
Das Thema der Bonner Konferenz heißt offiziell Biodiversität. Der Begriff wird meist mit Artenvielfalt übersetzt. Dabei geht es jedoch nicht nur um den ungeheuren Reichtum von bis zu 80 Millionen Tier- und Pflanzenarten, sondern auch um den Schutz und um die nachhaltige Nutzung von Lebensräumen und Genen von Tieren und Pflanzen.