“Morgen steht das Internet für eine Minute still!”
KWICK! Community ruft auf zur virtuellen Schweigeminute
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“Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt” war es erst Ende Januar beim “Elektrischen Reporter” Mario Sixtus zu lesen. Er zeigte auf, wie weit die vermeintliche Freiheit im Netz schon beschränkt ist und wohin die Reise noch gehen kann. Auch in seiner aktuellen Folge widmet sich der Journalist einem spannenden Thema. Nun heißt es nämlich: “Real Time Web: Alles im Jetzt“.
Politik trifft Web 2.0 - so lautet das Motto des PolitCamp 2010, das vom 20.-21. März im Berliner Radialsystem V stattfindet. Ich habe den Organisator Valentin Tomaschek für Readers Edition in einem kurzen Mail-Interview befragt, wo in diesem Jahr die Reise hin geht. Dass in jedem Fall noch eine Menge Gesprächs- und Nachholbedarf besteht, bestätigt Tomascheks kritische Meinung zum vergangenen Bundestagswahlkampf: “Keine der Parteien hat eine wirklich überzeugende Onlinekampagne eingesetzt”.
Wenn wichtige Personen großer Unternehmen gehen, dann sind Pressekonferenzen, zumindest aber entsprechende offizielle Mitteilungen nicht selten. Im Fall des US-amerikanischen Managers, Jonathan Schwartz, bisher als Präsident und CEO der Computerfirma Sun Microsystems bekannt, läuft das Ganze etwas anders. Zwar war mit seinem Rücktritt bereits gerechnet worden - er hatte ihn schon in seinem Blog angekündigt. Doch, dass er seinen letzten Arbeitstag schlicht via Twitter und dazu noch in der Form eines japanischen Haiku verkündet, mutet nun doch etwas ungewöhnlich an.
Die Situation in Cusco, Peru ist nach wie vor schwierig, weil der Regen nicht aufgehört hat. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem sich die Region befassen muss. Es gibt Gerüchte [es], dass die Touristen [es] für ihre Rettung bezahlen mussten, was die Behörden bestreiten [es]. Die chilenische Regierung schickte am 21. Januar ein Hercules Flugzeug, um chilenische Bürgerinnen und Bürger abzuholen. Ein paar Fotos von den Geretteten gibt es hier.
Dass es die Nutzer beim iPad nicht nur mit einem “iPhone in Übergröße” zu tun haben, hat RE-Autor Georg Erber erst heute herausstellen können. Doch die jüngste Präsentation des Apple-Chefs Steve Jobs versetzte nicht nur die schreibende Zunft in euphorische Zustände. Wie mashable.com berichtet, hat die Einführung des neuen iPads auch die Twittergemeinde zu wahren Höhenflügen ansetzen lassen.
Erst am vergangenen Dienstag drang die Nachricht zu uns: Der Microblogging-Dienst Twitter wächst nur noch um 3,5 Prozent pro Monat und der Traffic fällt sogar ab. Jetzt tut sich eine völlig neue Möglichkeit auf. Sie wird zwar nicht für wesentlich höhere Zuwachsraten sorgen, immerhin ist die Zielgruppe der Nutzer recht klein, doch reizvoll für alle Follower ist sie allemal. Denn nun können Astronauten direkt von der ISS twittern.
Heute (20.01.10) am frühen Morgen, um ca. 6.00 Uhr Ortszeit wurden viele Menschen im südlichen Haiti durch ein starkes Nachbeben (gemessene Stärke: 6,1) aufgeschreckt, dessen Epizentrum in der Nähe der Stadt Petit-Goâve westlich von Port-au-Prince lag. Dies war das stärkste einer Reihe von Nachbeben seit dem großen Erdbeben am 12. Januar, durch das die Hauptstadt und die umliegenden Gebiete zerstört wurden. (Viele Haitianer, deren Häuser noch stehen, aber beschädigt wurden, schlafen als Vorsichtsmaßnahme immer noch draußen.)
Im Süden Haitis dauern die Hilfsaktionen, genau eine Woche nachdem das Land durch ein Erbeben der Stärke 7,0 erschüttert wurde, an. Während viele verzweifelte Haitianer aus der Hauptstadt Port-au-Prince flüchten und hoffen, so relative Sicherheit in anderen Städten und ländlichen Gebieten zu finden, und eine wachsende Zahl von Rettungshelfern und ausländischen Truppen ankommt, berichten Blogger und Twitter-User weiterhin über die Entwicklungen vor Ort, starten Appelle für Katastrophenhilfe und kommentieren die Reaktionen der Regierung sowie die internationalen Reaktionen auf die Krise.
Unschuldig und mich wachen Augen blickt ein kleines Vöglein die Nutzer an, wenn sie auf twitter.com gelandet sind. “Komm!” scheint es allen Besuchern entgegen zu twitschern. Immer öfter aber verhallen seine Laute offenbar ungehört. Wie techcrunch.com jetzt berichtet, wächst die Anzahl der Nutzer nur noch um 3,5 Prozent pro Monat. Der Traffic fällt sogar ab. War’s das etwa schon mit dem großen Boom?
Prita Mulyasari, eine Hausfrau, die eine E-Mail Beschwerde gegen ein internationales Franchise-Krankenhaus schrieb, wurde von der Anklage der Verleumdung vom Obersten Gericht in Tangerang am Dienstag Nachmittag freigesprochen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging Robert Basic den Verkauf seines Twitter-Accounts “@RobGreen” Mitte Dezember an. Er tut es schon wieder, tönte es da aus den Weiten der Medienlandschaft. Darf er das?, fragten die einen. Kriegt er den Hals nicht voll?, die anderen. Er selbst sah die Angelegenheit pragmatisch: “Twitter erweist sich als ein zunehmend beliebtes Medium, um Menschen zügig und prägnant auf dem Laufenden zu halten. Es wird verstärkt von Unternehmen unterschiedlichster Branchen als ein idealer Kanal wahrgenommen, um ihre Kunden zu erreichen. Weitaus mehr als es bei Blogs der Fall war. Es handelt sich um ein junges aber zunehmend populäres Medium. Mit dem Kauf des Accounts ‘@RobGreen’ bietet sich eine sehr gute Chance an, um nicht von Null anfangen zu müssen und um erhebliche Kosten einzusparen”, versprach er seinen Lesern. Rund 12.000 Tweets, dazu noch knapp 5000 Follower hatte er zu bieten. Vom 18.12.2009 bis zum heutigen Dienstag, 12.00 Uhr sollte eine Angebotsabgabe möglich sein.
Frank Schirrmacher gelingt es in seinem Werk „Payback“ auf beeindruckende Weise uns allen, die wir im Internet surfen, twittern, bloggen (so wie hier) oder sich sonst wie auf der Datenautobahn bewegen einen Spiegel vorzuhalten. Wer ist inzwischen nicht mehr oder weniger abhängig von der vielgelobten Technikwelt, prüft im Minutentakt Emails oder twittert durch die Welt. Dabei passt sich unser Gehirn immer mehr der Technik an und wir bedienen sie nur noch, ohne zu realisieren, warum wir Dinge überhaupt machen.
Es sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden. Die Krönung nach dem Ja-Wort, der alles besiegelnde Kuss, stand kurz bevor. Doch es kam ganz anders. Der unbändige Kommunikationsdrang war über den Bräutigam gekommen. Im Augenblick höchster Anspannung und Vorfreude, wendet er sich nicht etwa seine Frischvermählten zu. Nein, er greift zum Handy!
Nicht wenige Digital Natives werden in den vergangenen Tagen aufgestöhnt haben: Oh nein, bitte nicht schon wieder ein Buch mit den altbackenen Internet-Bashing-Thesen eines Digital Immigrants, der uns wieder einmal vor der vermeintlichen Gefahr des Internets warnt! Diesmal hat sich ein bekannter Kopf der Medienlandschaft des Themas angenommen. Es handelt sich um den FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, der ein neues Buch geschrieben hat.