Politik + Wirtschaft
29. Januar 2010 von Georg Erber
Der Chef des IMF, Dominique Strauss-Kahn, hat kürzlich vor der Gefahr einer zweiten Rezession gewarnt. Damit wollte er verhindern, dass die durch öffentliche Defizite initiierte Stützung der Weltwirtschaft vorzeitig aufgrund des derzeit aufkeimenden Konjunkturoptimismus durch voreilige Kürzung der öffentlichen Budgets ähnlich wie zuletzt im Falle Japans in den 1990er Jahren zu einem erneuten Konjunkturrückschlag führt. Nachdem einige Länder wie Australien bereits die Zentralbankzinsen wieder angehoben haben, China unerwartet stark bereits im letzten Jahr mit hohem Wirtschaftswachstum aus der Krise hervorgegangen ist und auch die USA und die großen europäischen Länder seit dem zweiten bis zum vierten Quartal des letzten Jahres wieder positive Wachstumsraten ausweisen, wächst der Druck die massive Staatsverschuldung der öffentlichen Haushalte zu begrenzen. Die Weltwirtschaft erlebt derzeit einen asymmetrischen Wirtschaftsaufschwung.
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Vermischtes + Wissenschaft
29. November 2009 von Rolf Ehlers
“Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.” Ausgestattet mit den Aufbaukräften der Jugend denken wir nicht im Traum daran, uns um die richtige Versorgung der eigenen Hochleistungsmaschine Mensch zu kümmern. Der in Amerika und Europa zugleich weithin bekannte Schweizer Arzt Dr. Thomas Rau, warnt eindringlich:
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Politik
22. Oktober 2009 von Robert Heis
“Opium für das Volk” – dieser Revolutionsslogan diente Lenin zu seiner sozialistischen Propaganda. Von Karl Marx abgewandelt sollte er die kommunistische Idee plakativ vor der demokratisch-kapitalistischen Indoktrination warnen. Das war im vorigen Jahrhundert und ist seit dem Ende des Kalten Krieges endgültig nur mehr in Geschichtsbüchern zu lesen. Ironischerweise steht die Phrase nun für die Sicherheit westlicher Demokratien. Der Kampf richtet sich jedoch nicht mehr gegen den post-stalinistischen Kommunismus – er richtet sich gegen den islamistischen Terrorismus.
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Politik + Klimawandel + Nachhaltigkeit
20. Oktober 2009 von Rudolf Kipp
Ende dieses Jahres wird die ganze Welt gespannt nach Kopenhagen blicken. Wenn sich im Dezember die Regierungen der Welt treffen, um ein neues Abkommen zur Reduktion der CO2-Emissionen zu beschließen, steht einiges auf dem Spiel. Allerdings nicht, wie viele vielleicht meinen, die Rettung eines statistischen Mittelwertes, auch Globalklima genannt. Nein, auf dem Spiel steht vielmehr die Souveränität der Nationen, die Selbstbestimmung der Wirtschaft und die Freiheit der Menschen auf der Welt.
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Politik + Wissenschaft + Klimawandel
3. Oktober 2009 von Rudolf Kipp
Wenn sich die mächtigen Männer und Frauen der Welt im Dezember in Kopenhagen treffen, um über eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu beraten, geht es aus der Sicht vieler Politiker, Wissenschaftler und Umweltschutzorganisationen um einiges. Nämlich um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt. Als Lösung für die Probleme der Erde wird die Reduktion des CO2-Ausstoßes angesehen und diese will man über eine massive Verteuerung der Emissionen erreichen.Einen Vorgeschmack, wie eventuelle Lösungsvorschläge aussehen könnten und was diese für den Bürger und die Wirtschaft bedeuten, verschafften die jüngsten Vorschläge von Seiten der Europäischen Union. Diese plädiert, wie kürzlich bekannt wurde, für eine Klimasteuer auf Kohle, Gas und Benzin [1]. Wer dahinter vermutet, dass das Weltklima nur als Vorwand dient um dem EU-Bürger künftig noch tiefer in die Tasche zu greifen, dürfte so falsch nicht liegen.
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Politik + Kultur + Internetkultur
26. September 2009 von Kani Tuyala
Ist es übertrieben zu behaupten, dass die Medien in unserer Informationsgesellschaft die wohl effektivste “Waffe” im Kampf um die Köpfe und das Bewusstsein der Menschen darstellen? Irgendwelche Gegenstimmen? Vielleicht, aber deren Zahl dürfte nicht sehr hoch sein.
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Politik
25. September 2009 von Rolf Ehlers
Lieber Spiegel, bitte erlaube mir, dass ich Dir selbst einen Spiegel vorhalte, indem ich Deine harsche Kritik an der Rede von Gaddafi vor der UNO vom 22.9.2009 zwischen den Zeilen kommentiere (mein Kommentar ist in Kursivschrift):
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Politik + Wirtschaft + Wissenschaft
7. Juli 2009 von Julien Germain
Wissenschaftler rechnen mit kontraproduktiver Hatz auf Arme. Müssen jetzt mehr Menschen im Auftrag des Staates sterben? Als hätten wir es nicht schon längst gewusst, dass es keine massenkompatible Lösung für Langzeitarbeitslose und gesellschaftlich Unterprivilegierte gibt. Nun folgt die wissenschaftliche Bestätigung auf den Fuß, die da sagt:
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Kultur
29. Juni 2009 von Klaus Grunenberg
Eine überaus lebhafte Beschreibung eines Familiendramas. Es spielt sich ab zwischen der Dom.Rep. und den USA, geht immer hin und her.
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Wissenschaft
22. Mai 2009 von Rolf Ehlers
Die Überforderung der Bürger und der öffentlichen Kassen durch die jedes Jahr steigenden Kosten für den Betrieb des Gesundheitswesen ist seit Jahrzehnten ein bekanntes Problem. Die Bürger müssen immer größere Anteile von ihrem Einkomen für Gesundheitsvorsorge und Beteiligung an den Krankheitskosten ausgeben. Aber es kommt in diesen Tagen noch viel Toller. Nachdem der CDU-Vorständler Philipp Mißfelder die missliche Äußerung tat, dass es aus Kostengründen im hohen Alter keine künstlichen Hüften mehr gebendürfte, wird jetzt auf breiter Front propagiert, dass Heilbehandlungen nicht mehr nach Bedarf, sondern nur noch nach der Verfügbarkeit der Mittel gewährt werden sollen. (Vgl. hierzu hier http://www.deutschlandmed.de/deutsch/gesundheitspolitik/gestrichen.html und hier http://www.kv-infos.de/vergleich/reformen/reformen.html)
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Politik
22. April 2009 von Holger Finn
Es war der erwartete “Eklat” (dpa), der programmierte “Ärger” (HZ), der sich medial schon am Wochenende mit Donnergrollen angekündigt hatte. Wahrscheinlich hätte Mahmud Achmedinedschad auf der Bühne der Uno-Anti-Rassismuskonferenz in Genf am Ende auch “Alle meine Entchen” dreistimmig singen können und ihm wäre irgendein Strophenteil als fürchterlichster antisemitischer Ausfall aller Zeiten um die Ohren gehauen worden.
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Kultur
21. April 2009 von BMD
Wer darf darüber entscheiden, wie sich Staaten nennen? Spielt es letztendlich eine so große Rolle, wie etwas heißt? So sehr, dass man bis aufs äußerste geht und gar Menschenleben aufs Spiel setzt?
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Politik
19. Februar 2009 von andré marty
War da was? Exakt einen Monat ist es her, seit die Waffen schweigen – eigentlich. Am 18. Januar stoppte Israel den Gaza–Krieg, respektive erklärten Israel und die Hamas-Bewegung je einseitig eine Waffenruhe. Doch seither fliegt die israelische Luftwaffe 19 Angriffe, zumeist auf den Süden des Gaza-Streifens, dort wo die Schmuggel-Tunnels vermutet werden. Palästinensische Extremisten feuern gemäß eigenen Angaben 15 Raketen und 12 Granaten aus dem Gaza-Streifen auf Israel ab, die Israeli sprechen von 50 Geschossen – nicht einmal in diesem Punkt sind sie sich einig.
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Vermischtes
12. Dezember 2008 von andré marty
Sie sind unbequem, unangenehm, nerven, bringen Ärger. Sie, das sind die Verfechter der Menschenrechte. Und weil die Menschrechte hierzulande als UN-Wort gelten, weil sie unbequem, unangenehm sind, nerven und Ärger bringen, wollen wir nicht über die UNO sprechen, sondern über all’ die anderen Überbringer des Unerfreulichen.
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25. August 2008 von Holger Finn
Der stets lesenswerte Berlinpankowblogger macht ja immer wieder den Fehler, draußen im Lande nach dem Rechten zu schauen, statt aufgeregt nachzuplappern, was andere irgengdwo gelesen haben. Bei der Betrachtung von Scientoloy, der Sekte, die seit 40 Jahren nach der Weltherrschaft strebt und es inzwischen immerhin zur Herrschaft über Tom Cruise gebracht hat, stößt er so auf Bruno Gröning, den kropfgeplagten Witwentröster, der seinen Anhängern seit seinem frühen Tod von gerahmten Fotos hinter Glas zuzuzwinkern pflegt. Gröning hat hierzulande mehr Gefolgsleute als Scientology, ist aber dennoch keinem Medium auch nur eine Zeile wert. Liegt es am Fehlen eines sexy Frontmannes wie Cruise?
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