Ukraine: Wirtschaftseinbruch von 15% des BIP in 2009
Ukrainisches BIP sank 2009 um 15 Prozent. Diese Daten wurden am 28. Februar vom Staatlichen Ausschuss der Ukraine veröffentlicht.
Ukrainisches BIP sank 2009 um 15 Prozent. Diese Daten wurden am 28. Februar vom Staatlichen Ausschuss der Ukraine veröffentlicht.
Der Gewinner der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine steht nun endgültig fest. Nur vier Jahre nach der Orangenen Revolution in der Ukraine, bekam der Auslöser der Maidan-Bewegung, Wiktor Janukowitsch, die Mehrheit der Wählerstimmen.
Nach fünf Jahren Regierung ist es für Wiktor Juschtschenko nun vorbei. Bei dem ersten Wahlgang in der Ukraine letztes Wochenende konnte der amtierende Präsident nur noch fünf Prozent der Wähler von seinem Programm überzeugen.
Wie die russische Informations- und Nachrichtenagentur Novosti berichtet, will das ukrainische Außenministerium Aktivitäten der russischen Marine auf der Krim bis hin zur Verweigerung der Lebensmittelversorgung einschränken, wie Innenminister Juri Luzenko behauptet. Der Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums Viktor Semenow dagegen spricht von Fehlinformationen.
Nur wenige Stunden war die Kanzlerin am vergangenen Montag zu Gast in Kiew. Ein kurzer Besuch angesichts der angestauten Erwartungen in der Ukraine. Dennoch gab es mal wieder wenig Verwertbares für die Ukraine. Auch dieses Mal legte man sich in kaum einer für die Ukraine relevanten Frage fest und fuhr jenen halbseidenen Zickzackkurs weiter, der schon seit einigen Jahren den Eindruck verfestigt, dass es kaum ein anderes Land in Europa gibt, mit dem sich die deutsche Außenpolitik so abmüht wie mit eben jener unterstützungbedürftigen und anerkennungsdurstigen Ukraine.
Mit bunten Plaketten und Fahrverboten, Tempolimits und Messstationen geht die verbotsverliebte öffentliche Verwaltung des gerade von Irland gespaltenen Europa gegen gesundheitsgefährliche Feinstaubbelastungen vor. Mit wenig Erfolg, denn immer wieder weht Fernwind aus Afrika oder Russland zehntausende Tonnen Staub ins Land, der nach EU-Gesetzen verboten ist.
Etwas mehr als zwei Jahre ist es her als der russische Gasmonopolist Gazprom der Ukraine den Gashahn abdrehte und damit nicht nur seinem östlichen Nachbarn demonstrierte wie groß die Abhängigkeit von russischem Gas mittlerweile geworden war. Durch die Ukraine werden 80 Prozent der Exportmenge gepumpt. Gazprom sorgt für ein Viertel der Erdgasversorgung in Europa, in Deutschland liegt der Anteil gar bei 40 Prozent.
Über die Kleinen und Nichtanerkannten hört man dieser Tage dank der Ausrufung des unabhängigen Staats der Kosovaren ein wenig mehr als sonst. Dennoch wird der durchschnittlich gebildete Mitteleuropäer angesichts der Zuordnung von Transnistrien ein wenig ins Schleudern kommen. Das Land, welches gut versteckt zwischen der Ukraine und Moldawien liegt, erklärt sich zwar seit einigen Jahren beharrlich für unabhängig. Doch dem Rest der Welt scheint dies egal zu sein.
Gazprom plant schwimmende AKWs +++ Homosexuelle kämpfen um Parade in Moskau +++ Mehr als die Hälfte der Ukrainer gegen NATO-Beitritt +++ Russen weiterhin Weltmeister im Wodkakonsum +++ Verschärfung der Internet-Zensur in Russland
Julia Timoschenko * Юлія Тимошенко ist die neue und erste Ministerpräsidentin der Ukraine. Die ehemalige Führerin der “Orangenen Revolution” kam mit Stimmen ihres Blocks und der Partei von Staatspräsident Wiktor Juschtschenko auf eine knappe Mehrheit. Timoschenko soll den bisherigen Ministerpräsidenten Wiktor Janukowitsch * Віктор Янукович von der prorussischen “Partei der Regionen” * Партія регіонів ablösen. Diese wurde bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 30. September zwar stärkste Partei, verfehlte aber die absolute Mehrheit.
So richtig scheint man es in Polen immer noch nicht verinnerlicht zu haben, dass man in fünf Jahren tatsächlich eine Europameisterschaft austragen darf. Bei der Pressekonferenz wollte der Polnische Fußballverband PZPN (Polski ZwiÄzek Piłki Nożnej) eigentlich das neue, vorläufige Logo für die Endrunde der Fußballeuropameisterschaft 2012 präsentieren (das neue Logo ist hier zu sehen ). Doch zunächst war die Rede von einem Logo, welches für die Kandidatur zur Europameisterschaft werben sollte. Außerdem versteifte man sich in der Aufregung gar auf die Aussage, dass Polen und die Ukraine für die UEFA eine Mannschaft sind.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Ukraine ist gelaufen, obwohl auch am Dienstag (Stand 2.10. 16:16) 97,45 Prozent der Stimmzettel ausgezählt sind, ist der “Block Julia Timoschenko” bereits auf 30,83 Prozent abgefallen. Das pro-westliche Bündnis der Partei “Unsere Ukraine” von Präsident Viktor Juschtschenko (14, 29 Prozent) zusammen mit dem Block seiner früheren Regierungschefin Julija Timoschenko ist knapp vorn und zwar mit 45,12 Prozent. Dieser Vorsprung wird aber voraussichtlich eher schrumpfen, da jetzt nur noch Ergebnisse aus dem traditionell blauen Osten dazu kommen. Das Lager des Widersachers, die “Partei der Regionen” des pro-russischen Regierungschefs Viktor Janukowitsch (34, 17 Prozent), die Kommunistische Partei (5, 36 Prozent) und der Litwin-Block (3, 95 Prozent) kamen bisher auf 43,48 Prozent. Die Wahlbeteiligung an der Wahl zur Obersten Rada lag bei 62,41 Prozent.
Die verschiedenen Regierungskrisen, die die Ukraine seit der “orangenen Revolution“ erlebte, können den westlichen Beobachter mithin durchaus verwirrt im Regen stehen lassen. Nun soll eine vorgezogenen Parlamentswahl das zerissene Land wieder zur Ruhe bringen. Nachdem im August 2006 der pro-russische Janukowitsch * Янукович zum neuen Premierminister gewählt wurde, versuchte er das präsidiale System der Ukraine durch Gesetzesbeschlüsse so umzubauen, dass der Präsident in seinen Befugnissen deutlich eingeschränkt wird. Hinter den Kulissen findet seitdem ein Machtkampf zwischen Janukowytsch und Juschtschenko * Ющенко statt. Staatspräsident Wiktor Juschtschenko löste am 2. April 2007 das Parlament auf. Die Neuwahlen sollten erst am 27. Mai 2007 stattfinden. Nach einer heftigen Staatskrise, bei der die unterschiedlichen politischen Parteien und Gruppierungen versuchten die Macht an sich zu reißen, wurde am 26. Mai 2007 eine Einigung erzielt. Dabei wurde unter anderem vereinbart, die Neuwahlen des Parlamentes am 30. September 2007 durchzuführen.
Dass Hunde und Katzen uns anrühren, wenn sie in Not sind, hat die große Reaktion auf den Artikel über einen Hundezwinger, der vor einiger Zeit in der Readers Edition erschien, bewiesen. Dass diese These auch für Länder gilt, in denen ganz und gar andere Zustände herrschen, lesen wir in einem Blogpost von Tanya Kremen, den Veronica Khokhlova auf Global Voices übersetzt hat.
Blog + Social Media + Social Media Blog
Global Voices Online bringt heute Berichte aus der Blogosphäre von Nordafrika, Tansania und Ägypten, Bangladesh und der Ukraine. So schildert Rezwan in seinem Beitrag zu Bangladesh die Schwierigkeiten, die zwei Blogger vor Ort, Shahzaman Mazumder und Utsay Dot Net vor allem in der schlechten Versorgung des Landes sehen – ohne Frage stellt der Rekord im am stärksten verseuchten Essen für die Bevölkerung ebenso eine Herausforderung dar, wie die Tatsache, dass es fast unmöglich sei, innerhalb der meist recht isolierten Gemeinden, Institutionen zu etablieren. Der Blogger Dhaka sieht jedoch auch Entwicklungschancen für das Land: Immerhin kleide es inzwischen fast die ganze Welt ein.