Margot Honecker mit höchstem Orden ausgezeichnet
Witwe von Erich Honecker (†) wurde von Nicaragua als stolze Heldin der Revolution gefeiert
Witwe von Erich Honecker (†) wurde von Nicaragua als stolze Heldin der Revolution gefeiert
Muschi Meyers Montagsmotto / 21. Woche 2008 - Ist ja unglaublich. Der venezulanische Präsident vergleicht unsere Bundeskanzlerin mit Adolf Hitler. Was sagst du dazu, Julien?
Dem kolonialistischen Traum vom „El Dorado“ hingen nicht nur Spanier und Portugiesen an, sondern auch Deutsche. Zum einen haben die deutschen Bank- und Handelshäuser der Fugger und Welser die Conquista Lateinamerikas im 16. Jahrhundert finanziert, zum anderen waren die Welser auch aktiv an der Exploration vor Ort beteiligt, da der säumige Kaiser Karl V. ihnen 1528 die Verwaltung Venezuelas übertrug, verbunden mit dem Handelsmonopol auf den lukrativen Märkten für Sklaven, Gold, Perlen, Farbstoffe, Edelhölzer und Arzneimittel.
Das Lingua Projekt verbreitet nicht nur die Informationen von Global Voices online in über ein Dutzend Sprachen, es hat auch talentierte Übersetzer aus der ganzen Welt angelockt. Die Community wächst enger zusammen, und die Zusammenarbeit nimmt zu. Laura Vidal, die für Global Voices auf Spanisch übersetzt, hat sich nun auch daran versucht, über die Blogs aus ihrer Heimat Venezuela zu schreiben. Ihre letzten Artikel zeigten vieles von dem, was venezuelanische Blogs bieten können, und das Themenspektrum geht über die politische Situation hinaus, an die man bei Venezuela als erstes denkt.
Die neuen Vorschläge der venezuelanischen Regierung für die Grundschulbildung haben heftige Diskussionen hervorgerufen. Während die einen sagen, das alte Programm müsse mit sozialen und sozialistischen Werten, sowie patriotischen Gedanken versehen werden, sorgen sich die anderen, dass neue System solle vor allem die Doktrinen der Regierung vermitteln.
Amerikanische Unkultur, Yeahyeahyeah und lange Haare, das wussten schon die Großeltern, sind nicht gut fürs kindliche Gemüt. In Venezuela, von Hugo Chavez seit Jahren erfolgreich Richtung Sozialismus gesteuert, geht es nun nach der Silber-, Beton- und Ölindustrie einem weiteren Einflußagenten des “großen Teufels”(Ahmedinedschad) an den Kragen.
Venezuelas Präsident Hugo Chávez, einer unserer Lieblingsdarsteller auf der internationalen Politikbühne, hat nach der Enteignung der ausländischen Ölkonzerne jetzt auch die Verstaatlichung der Zementfirmen des Landes angeordnet. Die gesamte private Zementindustrie Venezuelas werde mit sofortiger Wirkung verstaatlicht, teilte Chávez im Fernsehen mit, betroffene ausländische Unternehmen wie die Schweizer Firma Holcim und die mexikanische Cemex würden entschädigt.
Venezuelas sozialistischer Präsident Hugo Chávez wirbt bei südamerikanischen Staatschefs für die Gründung eines regionalen Militärbündnisses. Das unter dem Namen “Südamerikanischer Verteidigungsrat” firmierende Bündnis soll “die Region vor Imperialismus, Neoimperialismus und Präventivkriegen” schützen.
Kolumbien, Ekuador und Venezuela haben an den Grenzen Truppen aufmarschieren lassen. Die Armee Kolumbiens war nach Auswertung amerikanischer Spionagebilder in Ekuador eingefallen und hatte in einem Gefecht den kolumbianischen Guerillaführer Raul Reyes getötet. Nun gehen Ekuador und Venezuela gemeinsam gegen Kolumbien vor, womit sich ein historischer Grundsatz der Geopolitik in Südamerika bestätigt. Und der lautet: “Bist Du mein Nachbar, so bist Du mein Feind, aber ich verbünde mich mit Deinem anderen Nachbarn, mit dem ich keine Grenzen habe!” Daher unterhält Ekuador beste Beziehungen zu Venezuela, das aber seinem Nachbarn Kolumbien gegenüber wenig Freundschaft empfindet.
Weil der Ölkonzern Exxon gegen sein Land vor Gericht gezogen ist, um Entschädigungszahlungen für von ihm im vergangenen Jahr enteignete Ölförderanlagen zu erstreiten und dort vorläufig auch noch gewonnen hat, bockt Kolumbiens Diktator Hugo Chavez jetzt. Exxons Klage, nach der ein britisches Gericht 12 Milliarden kolumbianischer Auslandsguthaben eingefroren hatte, sei “ein Akt des juristischen Terrorismus“, sagte der Anführer der “Bolivar Revolution“, der neben Exxon auch Total (Frankreich), StatoilHydro (Norwegen) und ConocoPhillips (USA) enteignet hatte.
Vergangene Woche unternahm der venezolanische Präsident Hugo Chavez seinen vierten Besuch in Teheran innerhalb von zwei Jahren, um weitere Wirtschaftsabkommen mit dem Iran zu unterzeichnen. Die beiden Staatschefs Ahmadinejad und Chavez sagen, sie “verehren” einander. Ahmadinejad nennt den Iran eine zweite Heimat für den venezolansichen Präsidenten, Chavez bietet der iranischen Regierung Unterstützung an.
Da Kollegin Oppelt schwer krank daniederliegt und mit Kräften versucht zu genesen, bin ich aufgefordert ihre wöchentliche Zusammenfassung vom Besten der Woche zu übernehmen. Nun, dann versuche ich mal den hohen Anspruch der an diesen Wochen-Überblick gestellt wird, zu genügen und präsentiere die Highlights der vergangenen Woche:
Präsident Hugo Chavez spaltet in Venezuela sein Volk. Wer nicht mit ihm ist, ist gegen ihn. Eine 24-jährige gebürtige Würzburgerin, die bereits seit 20 Jahren in Venezuela lebt, berichtet vom Weg in die Diktatur…
Hier findet zusammen, was zusammen gehört. Lange genug dominierten die Vasallen der als “großer Teufel” verdächtigten USA den weltweiten Pkw-Markt, jetzt aber schlägt die Allianz der Aufrechten zurück: In einem Gemeinschaftsunternehmen produzieren Venezuela und Iran ein Auto, das sie nicht ganz fantasielos auf den klingenden Namen “Antiimperialistisches Auto” tauften.
Für Glanz und Glamour bei der Copa América in Venezuela sind diesmal die Argentinier zuständig: Mit ihrem Staraufgebot hat „La Albiceleste“ dem ewigen Rivalen Brasilien zumindest in puncto Medienpräsenz schon einmal den Rang abgelaufen: Lionel Messi bei der Zeitungslektüre, Carlos Tévez lässig am Pool oder Juan Román Riquelme mit dem Handy - kaum ein Tag vergeht, an dem in Venezuela das prominente Ensemble des zweimaligen Weltmeisters nicht in großformatigen Bildern von den Titelseiten der Gazetten grüßt.