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Schlagwort "Vorratsdatenspeicherung"


Politik + Internetkultur

Massenverfassungsbeschwerde gegen ELENA

16. März 2010 von nicole oppelt

elena.jpgErst am zweiten März dieses Jahres konnten besorgte Bürger aufatmen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte unter dem Vorsitz von Hans-Jürgen Papier die Paragraphen 113a und 113b des Telekommunikationsgesetzes, besser bekannt unter Vorratsdatenspeicherung, für nichtig erklärt. Ein erster Erfolg, den AK Vorrat, AK Zensur, CCC, FoeBuD e. V. und weitere Organisationen nun ausbauen möchten.

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Politik + Internetkultur

Datenerfassung von Wilhelmstr. bis Gardeschützenweg?

9. März 2010 von hma tornow

Es ist auffällig, wie schnell unsere Regierungen arbeiten können, wenn es um die Schaffung solcher Gesetze oder Bestimmungen geht, deren daraus resultierende Kosten zur Erfüllung des Gesetzes ausschließlich von den Bürgern oder der Wirtschaft geleistet werden müssen und die einzig und allein regierungsoptimierten Zwecken dienen.

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Politik + Wissenschaft

Deutsche Politiker kennen kein Grundgesetz

7. März 2010 von Julien Germain

grundgesetz.jpgZu viele neue Gesetze verstoßen gegen die Verfassung der Bundesrepublik

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Politik

Historisches Urteil des BVerfG

3. März 2010 von Rolf Ehlers

jpap.jpgAndreas Klamm-Sabaot hat hier alsbald nach der Veröffentlichung das 85-Seiten-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2.3.2010 zur Unzulässigkeit der derzeitigen Speicherung aller Kommunikationsdaten der Bürger in sehr informativer Weise vorgestellt.

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Politik + Internetkultur

BVerfG: Vorratsdaten-Speicherung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar

2. März 2010 von Andreas Klamm Sabaot

hGGRE.jpgHöchste Richter in Karlsruhe schützen Grundrechte und Demokratie – Gesetz zur Vorrats-Datenspeicherung muss überarbeitet werden

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Politik + Internetkultur

Freiheit auf Vorrat

von Holger Finn

Sie wussten immer unsere Namen, sagten die Bürgerrechtler der DDR nach dem Mauerfall über ihre Stasi-Beobachter. Zwei Jahrzehnte später gibt sich niemand mehr mit Namen zufrieden, es müssen schon Kontonummern, Blutgruppe und DNA-Codes sein, dazu Telefonverbindungsdaten, IP-Adressen und Handy-Standortinformationen, selbst wenn es nur um Ladendiebstahl geht. Also vorsichtshalber erstmal alles speichern, wer weiß, wozu es noch mal gut ist - so hatte der Staat sich seine Gesetze gemacht.

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Vermischtes + Internetkultur

Vorratsdatenspeicherung für Angela Merkel

23. Dezember 2009 von nicole oppelt

Gruppe Die Linke: Einen interessanten Denkanstoß verbreitet ein Nutzer einen Tag vor Weihnachten innerhalb des Forums der Gruppe der Linken. Die eigentlich in weiten Teilen “verteufelte” Vorratsdatenspeicherung könnte in Bezug auf Kanzlerin Merkel und ihre SMS-Aktivitäten durchaus ihr Gutes haben.

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Vermischtes + Internetkultur

“Doch keine Stoppschilder mehr dank FDP?”

15. Oktober 2009 von nicole oppelt

Gruppe Piratenpartei: Kurz nachdem die Nachricht über die konkrete Einigung in Sicherheitsfragen über den Ticker lief, beschäftigen sich auch schon die VZ-Nutzer mit den jüngsten Ergebnissen.

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Vermischtes + Internetkultur

“Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse”

von nicole oppelt

Gruppe JuLis: Nicht ein einziges Mal hätte das Bundeskriminalamt bisher die Möglichkeit der Onlinedurchsuchung genutzt, meldet heute Welt Online. Dennoch ist gerade dieses Thema einer der großen Streitpunkte in den laufenden Koalitionsgesprächen. Die Christdemokraten wollen an ihr festhalten. Die Liberalen fordern eine Gesetzesänderung. Sie wollen das Instrument völlig aus dem Gesetz entfernt sehen.

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Politik + Internetkultur

Innenminister Schäuble im ARD-Livechat über Waffen, Winnenden, Killerspiele und Vorratsdatenspeicherung

13. März 2009 von Andreas Grieß

chats.jpgInnenminister Wolfgang Schäuble hat sich im Video-Livechat von tagesschau.de gegen strengere Waffengesetze ausgesprochen - “Killerspiele” hingegen sollten verboten werden. Warum eines eine Einschränkung der Freiheit darstellen würde, das andere jedoch nicht, beantwortete Schäuble nicht. Genauso wenig wie die Frage, was die Vorratsdatenspeicherung bislang gebracht habe. Das wisse er nicht einmal.

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Blog

Best of Readers Edition – eine Wochenbilanz

20. Februar 2009 von nicole oppelt

aggr.jpgGanz groß ist es heute auf der Titelseite von heise.de zu lesen: “CDU/CSU: Verfassungsschutz soll auch Daten von Kindern elektronisch speichern”. Was bisher Personen ab 16 Jahren betraf, soll nun auch Kindern ab 14 oder sogar schon 12 Jahren zu Teil werden können. Eine bessere Überwachung “terrorverdächtiger Minderjähriger” so die Intention der Ideengeber, die nun für einen Aufschrei der Entrüstung sorgt. Von “unnötig” über “Wahn gesteuert” bis hin zu “Kinder muss man schützen!” ist derzeit so einiges an Reaktionen zu lesen. Und auch unser Autor Holger Finn nimmt sich des Themas an. Er verweist auf das Gebaren in Sachsen-Anhalt. Denn dort wurde anscheinend schon lange getan, was nun in der Kritik steht.

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Politik

Legal, illegal, scheißegal

von Holger Finn

Kinder unter 14 sind in Deutschland nicht strafmündig. Ihre Daten dürfen auch nicht in den diversen Datenbanken von Polizei und Verfassungsschutz gespeichert werden, weil nach Ansicht des Gesetzgebers jüngere Menschen die Folgen ihrer Handlungen noch nicht überblicken. Kinder müssen daher nicht die Verantwortung übernehmen, wenn sie Diebstähle begehen, rauben, schlagen oder morden.

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Web & Technik + Internetkultur

Denn wir wissen nicht, was sie sperren

13. Februar 2009 von Holger Finn

skand.jpgDiese Lösung hat Zukunftspotential. Der Chaos Computer Club hat den Vertragsentwurf zur Regelung der künftigen Internetzensur in Deutschland veröffentlicht, mit dem Familienministerin von der Leyen die Internet-Service-Providern verpflichtet, ihren Kunden den Zugang zu bestimmten Internetseiten zu verwehren. Die Liste der betroffenen Domains, die vom BKA zusammengestellt wird, soll danach vor der Öffentlichkeit geheimgehalten werden, damit gar niemand erst weiß, was er nicht wissen sollen darf.

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Politik + Vermischtes + Kultur

Überwachungsstaat und Überwachungswirtschaft: Die Kultur des Generalverdachts

30. Januar 2009 von Marius Baumann

zudguo3.jpgNach der Telekom-Bespitzlungsaffäre, bei der 2005 und 2006 durch die Telekom über Monate  Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat,  Manager und sogar Journalisten hinsichtlich ihrer Telefonverbindungen bespitzelt wurden, hat nun ein weiteres großes deutsches Unternehmen einen Überwachungsskandal: 173.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wurden hinsichtlich ihrer Adressen und Kontodaten mit dem Argument überprüft, Korruption bekämpfen zu wollen. Besonders auffällig sind die jeden Schuldbewusstseins entbehrenden Äußerungen des Bahnchefs Mehdorn. Sie entsprechen dem aktuellen Zeitgeist.

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Politik + Web & Technik + Internetkultur

Bundesgerichte kritisieren Vorratsdatenspeicherung

29. Dezember 2008 von Thilo Pfennig

virteat.jpgEine heute vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung veröffentlichte Stellungnahme des Bundesverwaltungs- gerichts kritisiert die von CDU/CSU und SPD Ende 2007 beschlossene verdachtslose Protokollierung der Telefon-, Handy- und Internetnutzung scharf. Das Bundesverwaltungs- gericht bezeichnet die Vorratsspeicherung als “eine flächendeckende Dauermaßnahme, die weder an eine Einschreitschwelle noch an eine Tatsachenbasis gebunden ist.”

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