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Schlagwort "Vorurteile"


Vermischtes

Ist Globalisierung ein Vorurteil?

5. März 2010 von Albert Albern

Es ist gut, wenn jemand gleich am Anfang ein praktisches Beispiel verspricht, damit ich ihn endlich verstehen kann. Es ist für mich sehr enttäuschend, wen das Praktische dann ausbleibt. Weil ich dann nur verständnislos in die Welt schauen muss. Noch schlimmer wird es für mich, wenn dann zum Beispiel auch noch der Begriff “Globalisierung” aufgegriffen wird, von dem wir uns noch kein ausreichendes Bild gemacht haben, um unsere wage Vermutungen und Andeutungen zu diesem Begriff ernsthaft unter die Lupe nehmen zu können. Und trotzdem wollen einige aufrichtige Beobachter bereits zahlreiche Vorurteile gegenüber dem Begriff “Globalisierung” bei der globalen Mehrheit der Menschen ausgemacht haben.

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Politik + Wirtschaft

Das große Spiel “Arm und Reich”

2. März 2010 von Albert Albern

Seit wann haben wir eigentlich die Begriffe arm und reich in unserer Sprache? Weit mehr als über hundert Tausend Jahre lebten wir Menschen in Sippen - familienähnlichen Ansammlungen von Quatsch und Tratsch, märchenhaften Erzählungen und viel Liebe und Zoff. Alles gehörte damals allen. Weder die Erzählungen noch die vielen Witze unterlagen irgendwelchem Gesetz über das geistige Eigentum. Die Beute der Sammler und Jäger wurde geteilt. Seit eh und je lebten die Menschen in ihren spaßigen Kommunen und umsorgten sich gegenseitig.

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Politik

Verkehrte Welt - Gedanken zur gestrigen Runde bei Anne Will

11. Januar 2010 von Claus-Dieter Stille

gdgdfg.jpgDas Thema der Talk-Sendung “Anne Will” gestern Abend im Ersten lautete “Agenda-Jahr 2010 - Mit neuen Reformen gegen die Jobkrise”. Der Anlass: Vor fünf Jahren trat das von der damaligen rot-grünen Regierung mehr schlecht als recht zusammengeschusterte HARTZ-IV-Gesetz in Kraft. “Wie”, fragte Anne Will, “hat HARTZ-IV das Land und den Arbeitsmarkt verändert?”

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Politik

Wo war eigentlich Roland Koch?

19. Dezember 2009 von Daniel Nuber

Es ist viel passiert in diesem Jahr. Wie immer wurde das Gute vom Schlechten überwogen – besonders auf politischer Ebene. Erinnern wir uns zum Beispiel an eine ganz besondere Diskussion, die erst vor wenigen Monaten geführt wurde: Zivilcourage. Ausschlaggebend war die Ermordung Dominik Brunners, der bei dem Versuch, Kinder vor jugendlichen Erpressern zu schützen, von ebendiesen zusammengeschlagen wurde und wenig später seinen Verletzungen erlag. Damals hat vor allem die CDU (mal wieder) höhere Strafen gefordert: »Wir wollen Übergriffe im öffentlichen Personenverkehr härter bestrafen«, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag Wolfgang Bosbach (CDU). Insgesamt hielten sich solche Forderungen allerdings im Rahmen. Und vor allem einer war vergleichsweise besonders still: Roland Koch (CDU).

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Vermischtes + Kultur

Der gestillte Kollege - Oder: die Fatwa für alle Fälle

18. Dezember 2009 von Claus-Dieter Stille

srgsfd.jpgWer nach der Lektüre dieses Beitrags gleich wieder umhergeisternde Vorurteile über den Islam aufgreift, weil sie diese auch noch bestätigt sehen und aus diesem Grunde mit einem Finger bohrend in Richtung dieser Religion zeigen sollte, bedenke: mindestens drei Finger weisen dabei auf ihn selbst zurück. Zweifellos nämlich hat es schon immer unter den Gläubigen aller Religionen - mögen sie ansonsten auch noch so gute Christen, Juden oder Moslems gewesen sein - Menschen gegeben, welche in bestimmten Lebenssituationen, drücken wir es einmal vorsichtig aus, ihren Glauben etwas liberaler ausgelegt haben, bzw. dankend gerne diversen Auslegungen gefolgt sind, die dies sogar halbwegs legalisierten. Und das ist noch heute so. Übrigens: erfinderisch in jeder Hinsicht sind ebenso Agnostiker und Atheisten. Eine gehörige Portion Schlitzohrigkeit ist bei derlei Geschichten immer von Vorteil und deshalb auch meist immer im Spiel. Mögen uns die Evangelen diesbezüglich auch manchmal etwas zu staubtrocken daherkommen: die Katholiken sind es bestimmt durchaus nicht immer. Deshalb geht es bei denen möglicherweise auch etwas bunter und theatralisch-feierlicher zu. Sündigen und Beichten. Das gehört doch irgendwie zusammen. Möchte man augenzwinkernd wagen hinzuzufügen. Und was gibt es nicht erst für witzige Geschichtchen über geschickte Auslegungsformen der Menschen mosaischen Glaubens, diesbezüglich den Rabbi befragen…

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Politik + Kultur

Minarette im toleranten Köln

2. Dezember 2009 von Geraldine

Herzlich willkommen, liebe Leserin und lieber Leser, liebe Freundin und lieber Freund, hier auf dieser Seite. Ich freue mich sehr, dass du dir wieder Zeit nimmst, um dich mit meinen Worten ein wenig zu beschäftigen. Eine Woche liegt wieder hinter dir und ich glaube, dass du sie gut in deinem Sinne gemeistert hast. So ist ja wieder einiges geschehen und eine besondere Aufmerksamkeit ruht nun auf den Bürgern der Schweiz.

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Vermischtes + Internetkultur

Rassismus - Kein Phänomen, sondern Alltag

20. November 2009 von nicole oppelt

Gruppe Die Linke: Menschen mit einer anderen Religion, anderer Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Herkunft, sie sollten eigentlich uneingeschränkte Akzeptanz in Deutschland und der gesamten europäischen Gesellschaft finden. Ist dem nicht so, wird das meist als Verirrung Einzelner gesehen, was so jedoch nicht richtig zu sein scheint.

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Kultur

Der feste Wille zur Veränderung

5. November 2009 von Geraldine

Liebe Freundin und lieber Freund dieser Seite. Ich freue mich sehr, dass du wieder hier angekommen bist und dir ein wenig Zeit nimmst. 14 Tage deines Erdenlebens sind ja wieder vorüber geflogen und vielleicht hast du so viele Minuten wie möglich dir genommen, um bewusst zu leben.

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Kultur

Es ist sehr schwierig, in die Schulen hereinzukommen!

von volly tanner

Laris.jpgVorurteile, Xenophobie, Herrenmenschentum. Die ganzen schrecklichen Auswüchse unreflektierten (un)Denkens sind auch in Leipzig zu spüren. Da hilft eindeutig die Augen, Herzen und Ohren zu öffnen und Fremde nicht mehr fremd sein zu lassen. Der Verein zu Hause e.V. hat nun ein Buch veröffentlicht, das Geschichten beinhaltet, die in jeder Schule Stoff sein sollten. Und die Protagonistinnen stehen dafür sogar zur Verfügung. Und warten auf Einladungen – um vor SchülerInnen ihre Lebensgeschichten zu erzählen, um zu berühren und wissend zu machen. Die Welt ist längst schon global – jetzt müssen es nur noch die Menschen werden.

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Vermischtes + Internetkultur

Sind wir alle ein bisschen Sarrazin?

12. Oktober 2009 von nicole oppelt

Gruppe Die Linke: Ungläubige Blicke im StudiVZ. Wie ein VZ-Nutzer mit Bezug auf eine aktuelle Umfrage berichtet, hat Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin die Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite.

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Politik

Sarrazin - eine Themenanalyse

10. Oktober 2009 von Zbigniew Menschinski

Etliche Autoren rechtslastiger Medien beklagen unter Krokodilstränen, es fände keine sachliche Auseinandersetzung mit den Themen statt, auf die Sarrazin sich bezieht. Zunächst ist dazu festzustellen: Sarrazin will keine sachliche Auseinandersetzung, er will provozieren. Er will eine Gruppe der Bevölkerung als Sündenböcke für fatale Fehler hinstellen, die er selbst zum Teil begangen hat. Seine Motive stammen vermutlich aus seiner Biographie, ganz sicher aber nicht aus der Faktenlage.

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Politik

Die Lügen des Thilo Sarrazin

7. Oktober 2009 von Zbigniew Menschinski

Die einschlägigen Medien und Protagonisten (Bild, Baring und Broder) versuchen derzeit Thilo Sarrazin als harmlosen Provokateur hinzustellen, der unangenehme Wahrheiten ausspricht und sich nur im Ton etwas vergriffen hat. Dem ist nicht so. Sarrazins Äußerungen sind dreiste volksverhetzende Lügen. Seine Vorstellungen und Vorschläge lesen sich wie abgeschrieben aus den Kochbüchern der NPD und NSDAP.

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Politik

Die “rote Apoklaypse” und die Angst der Leierkastenmänner

31. August 2009 von Zbigniew Menschinski

Immer wenn DIE LINKE auf ihrem Erfolgksurs wieder einmal eine Etappenhürde genommen hat, tauchen dieselben leicht paranoid angehauchten Moritatensänger auf und singen das Lied von der roten Apokalypse. Auch nach diesen Landtagswaheln ist die abgegriffene Walze wieder eingelegt, und die Leierkastenmänner psalmodieren wieder drauflos. Wie von einer defekten Schallplatte, die 1990 hängengeblieben ist, ertönen aus den Vorstands- und Kinderzimmern der FDP- und Unions nahen Medien stets dieselben Schnulzen und Angstgesänge.DIE LINKE sei ein SED-Klon, sie sei an der Glorifizierung von DDR und SED interessiert, sei gesteuert von Altkadern, mache unfinanzierbare Vorschläge, vertiefe den Graben zwischen Ost und West und sei überhaupt von gestern oder gar vorgestern. Keiner dieser Vorwürfe stimmt. Und von vorgestern sind allerhöchstens die Gespenster, die manche sehen oder erfinden, um vom aktuellen Versagen ihrer Lieblingsparteien abzulenken.

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Politik + Internetkultur

China: Han-Chinesen und Uighuren - Vorurteile und Diskriminierung

7. August 2009 von Winglok Hung

Seit den Unruhen in Xinjiang am 5. Juli ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen, aber die Mehrheit der chinesischen Internet-User wirft nach wie vor dem Westen und Rebiya Kadeer vor, die Separatistenbewegungen in Xinjiang zu unterstützen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Stimmen im chinesischen Internet, die die Ursache der Unruhen in Urumqi auf die lange Unterdrückung zurückführen. Eine davon ist dieser kurze Kommentar im BBS von people.com:

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Politik

Wie man DIE LINKE erfolgreich bekämpft - ein Leitfaden für Aufsteiger

4. August 2009 von Zbigniew Menschinski

Wer im Ballermann, bei Bewerbungsgesprächen und Verkaufsverhandlungen, am Pool oder auf Vernissagen punkten will, braucht ein gut gefülltes Nähkästlein mit Schauergeschichten über DIE LINKE, aus dem er, wenn’s politisch wird, etwas zum Besten geben kann. Ein wohliges Gruseln hier, kollektives Entrüstungsgrummeln da, zustimmendes Schulterklopfen dort, - und schon nennt man den Auftrag, den Job oder den Trinkschlauch rechts neben Karlheinz sein eigen.

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