Heute, vor einem Jahr - KW52/2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 22. - 28. Dezember 2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 22. - 28. Dezember 2008
Die Geschichte beginnt im Jahre 1972 mit einer wissenschaftlichen Konferenz, einem Schreiben an das Weiße Haus und endet in einem nationalen Klimaprogramm.
Er ist der Retter der Welt, ein Ritter des Lichts, angetreten für das andere Amerika, das Europa so liebt und ins Amt gehoben von allen, die eine bessere Zukunft für Kinder und Greise, Arme und Entrechtete wünschen. Auf Barack Obama kann sich die zivilisierte Welt einigen, dem Mann aus Chicago liegen die Massen nicht nur daheim, sondern auch diesseits des Atlantik zu Füßen wie zuletzt seinem Vorgänger John F. Kennedy, der vollgepumpt mit Amphetaminen die Kubakrise meisterte.
Politik + Web & Technik + Internetkultur
Als Hoffnungsträger wird er vielerorten bezeichnet, gar als Popstar unter den Präsidenten gesehen. Barack Obama scheint stellvertretend für ein neues Amerika zu stehen, das dieser Tage wieder hoffnungsvoll nach vorne blicken will. Sein Wahlkampf war ein Medienspektakel. Das Internet, insbesondere aber die sozialen Netzwerke spielten dabei eine Schlüsselrolle.
In der letzten Woche platzte - mitten ins Sommerloch - die Meldung der Nasa, dass auf dem Mars Wasser nachgewiesen worden sei. Dass selbige jedoch auch Kontakt zum Weißen Haus aufgenommen hatte, wurde verschwiegen. “Da ist noch mehr im Busch”, meint der Weltraumexperte Harro Zimmer. Wird uns in den nächsten Wochen mitgeteilt, dass wir nicht allein im Universum sind?
Politik + Vermischtes + Social Media Blog
The show is over: Die mit Spannung erwartete Rede des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama fand vor rund 200.000 Menschen unter der Berliner Siegessäule statt. Doch war das die ganz große Ansprache, die sich alle erhofft hatten? Wir fragen nach “am Tag danach”. Hier auf der Readers Edition sollen verschiedene Sichtweisen zur Sprache kommen. Diskutieren Sie mit!
Dr. Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik spricht im Interview über die Bedeutung von Obamas Berlin-Auftritt für seinen Wahlkampf, über dessen wahrscheinliche Erwartungen an Europa und über notwendige wahltaktische Kompromisse. Hierbei wird es natürlich auch um das Engagement für den Klimaschutz gehen.
Barack Obama hat sich nach den letzten Vorwahlen zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten in Montana und South Dakota mit großen Worten zum Sieger dieser Wahlen erklärt. “… das Ende einer historischen Reise und den Beginn einer anderen - eine Reise, die neue und bessere Tage für Amerika bringen wird.” verkündete er in einer Rede vor seinen Anhängern in St. Paul (Minnesota). Damit geht für ihn ein Traum in Erfüllung, der vor 16 Monaten begonnen hat und der nach harten politischen Kämpfen mit seiner Rivalin Hillary Clinton jetzt mit der Aussicht, der erste afro-amerikanische Präsident der USA zu werden, gekrönt wurde.
Er ist der Liebling der Lehrer, Bioladen-Besitzer und Fahrer von klimareduzierten Blue-Motion-Modellen und würde, träte er gegen Angela Merkel an, einen Erdrutschsieg einfahren. Auch wenn er im Wahlkampf kein Wort Deutsch spräche. Barack Obama steht für das gute, das friedliche, das, so will es Deutschland, andere Amerika.
Wie steht es nun, über zwei Wochen nach Medwedjews Wahl zum russischen Präsidenten um ihn, oder besser gesagt: Wie geht es voran mit der Machtverteilung an Russlands Spitze? Als “gewählter, aber noch nicht ins Amt eingeführter Staatspräsident” und wie früher noch Erster Vizepremier sitzt er momentan immer noch zwischen den Stühlen. Doch immerhin hat er jetzt eine offizielle Internetpräsenz.