Heute, vor einem Jahr - KW42/2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 13. - 19. Oktober 2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 13. - 19. Oktober 2008
Die Musikinitiative Hammelburg e.V. lädt am kommenden Freitag zum Fahrradkino
Es ist ja alleweil eine Menge los auf der Erde - hier der Kampf gegen den Terror, dort der Terror, hier der Hunger, dort Erdbeben, “Ike” und “Gustav”, der Putsch in der SPD, Friedbert Pflüger, den die Berliner CDU nicht haben will, und dort Obama, den McCain überholt.
Die Menschheit finanziert teure Kriege und teure Weltraumflüge, aber den Hunger auf unserem Heimatplaneten kann sie immer noch nicht besiegen. Im Frühjahr 2008 hungern vor allem in Afrika und Südostasien 862 Millionen Menschen und 26.000 Menschen verhungern jeden Tag – auch heute.
Es war DER Schock für die Amerikaner. Die Russen hatten es vollbracht. Am 4. Oktober 1957 funkt zum ersten Mal ein menschengeschaffenes Objekt Signale aus dem Weltraum - der Sputnik. Der erste Satellit umkreiste die Erde, es war zugleich die Geburtsstunde der Raumfahrt. Für RE befragte ich den deutschen Astronauten Thomas Reiter in einem Interview zum Sputnik und zur Zukunft der Raumfahrt.
Google will nicht nur die Erde, sondern auch die unendlichen Weiten des Weltalls erobern, das ist spätestens nach der im vergangenen Jahr verkündeten Kooperation mit der NASA klar. Nachdem uns Erdenbürgern die Suchmaschine Karten von Erde, Mond, Mars und dem Sternenhimmel verschafft hat, startet Google nun einen neuen Wettlauf zum Mond und ist Hauptsponsor des Google Lunar X-Prize. Zusammen mit der X Prize Foundation vergibt Google 30 Millionen Dollar an diejenigen, die mit einem Mondfahrzeug mindestens 500 Metern auf dessen Oberfläche zurücklegen, Videos, Bilder und Daten an die Erde senden und weitere Aufgaben erfüllen.
Neuartige astrophysikalische Ergebnisse über die frühen und späten Entwicklungsphasen von Sternen liegen vor. Ein internationales Team um Dr. Romain Petrov (Universität Nizza) und Prof. Dr. Gerd Weigelt (Max-Plack Institut für Radioastronomie) hat die ersten Ergebnisse einer erfolgreichen Studie im Weltraum veröffentlicht.
Der US-Milliardär Charles Simonyi, fordert eine Bibliothek auf der ISS. “Überall wo Menschen sind, sollte es eine Bibliothek geben”, sagte er am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Moskau. Die zwei Bücher, die der künftige Weltraum-Tourist vorschlagen würde, sind Goethes “Faust” und “Der Mond ist eine herbe Geliebte” von Robert Heinlein. Faust sei ein Teil des literarischen Erbes, das Buch von Heinlein beschreibe eine Zukunft, in der die Menschen nicht mehr auf der Erde leben, begründete Simonyi seine Favoriten.
Dem chinesischen Militär ist es gelungen, im Rahmen der Entwicklung von Weltraumwaffen mit einer ballistischen Mittelstreckenrakete einen Wettersatelliten auf seiner Erdumlaufbahn abzuschießen.
Es ist früher Morgen. Langsam schwebt der Raumtransporter zur Orbital-Station. Bis auf 200 Meter nähert er sich seinem Ziel. Lautlos gleiten jetzt beide in knapp 400 Kilometern parallel über der Erde. Kann Stille knistern? Ein kurzer Funkkontakt zwischen den Besatzungen, dann setzt das Raumschiff bei den Klängen des Strauß-Walzers “An der schönen blauen Donau” zu einem schwerelosen backflip an. Mit seiner tonnenschweren Fracht verharrt das Raumschiff minutenlang in Rückenlage, unter ihm fließen fantastische Wüstenlandschaften dahin. Nach einem “OK, lets go!” des Station Commanders setzt der Transporter seinen looping fort, und dockt an die Raumstation an.