Gleichheit ist Glück
Überall in der Welt, wo die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinandergeht, das wird eindeutig belegt durch die veröffentlichten Statistiken der WHO und anderen interationalen Organisationen, finden sich deutlich vermehrt:
Überall in der Welt, wo die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinandergeht, das wird eindeutig belegt durch die veröffentlichten Statistiken der WHO und anderen interationalen Organisationen, finden sich deutlich vermehrt:
Der muntere FDP-Vorsitzende Westerwelle trägt derzeit mit der öffentlichen Zurschaustellung seiner Weltanschauung maßgeblich zur Aufklärung über den Parteienstaat in Deutschland bei. Dafür sind wir ihm zu Dank verpflichtet. So unbedarft öffentlich hat noch kein Spitzenpolitiker einer Partei in Deutschland seine moralisch-ethischen Grundlagen offengelegt. Die öffentliche Empörung über sein Verhalten, seiner Ministerkollegen und seiner Partei sowie zahlreichen weiteren anderen Politikern aus anderen Parteien desillusioniert die Bundesbürger über die Frage der Anständigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sorgfalt beim Umgang mit Staatsgeldern in unserem politischen System. Reformen sind daher dringend notwendig, damit dieser Sumpf trockengelegt wird.
Die EU-Mitgliedsländer mit der Ausnahme Großbritanniens streben eine striktere Regulierung der Finanzmärkte an.[1] Ebenso zeichnet sich eine Trennung der ostasiatischen sowie südostasiatischen Länder unter der Führung von China von den USA als Weltfinanzzentrum ab. Diesseits des Atlantiks und jenseits des Pazifiks ist ein rascher Entfremdungsprozess von der bisherigen globalen Hegemonialmacht USA, insbesondere was die Weltfinanzmärkte betrifft, erkennbar. Die EU möchte die Kontrolle über ihre Finanzmärkte zurückgewinnen. China will nicht länger seine Währung an den US-Dollar binden.
Essen sollte mehr sein als sich zu ernähren. Für eine neue Genusskultur setzt sich beispielsweise die Organisation Slow Food seit Jahren ein. Um das weite Thema der Geschmackswelten greifbarer zu machen und Parameter für das eigene Geschmacksempfinden aufzustellen, hat der Deutsche Landwirtschaftsgesellschafts Verlag ein Buch herausgebracht, das die Grundlagen der Lebensmittelsensorik umfassend erläutert.
Die Lage ist prekär, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitbürger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende Gift des Kapitalismus.
Politik + Wirtschaft + Wissenschaft
Der hohe Preis von Industrialisierung, Automatisierung und Technisierung – Ideen und Konzept für die Zukunft – Serie Zukunfts-Perspektiven in Deutschland – Heute: Grundeinkommen und das Bandbreiten-Modell – Mögliche Wege aus der Krise
Es ist gut, wenn jemand gleich am Anfang ein praktisches Beispiel verspricht, damit ich ihn endlich verstehen kann. Es ist für mich sehr enttäuschend, wen das Praktische dann ausbleibt. Weil ich dann nur verständnislos in die Welt schauen muss. Noch schlimmer wird es für mich, wenn dann zum Beispiel auch noch der Begriff “Globalisierung” aufgegriffen wird, von dem wir uns noch kein ausreichendes Bild gemacht haben, um unsere wage Vermutungen und Andeutungen zu diesem Begriff ernsthaft unter die Lupe nehmen zu können. Und trotzdem wollen einige aufrichtige Beobachter bereits zahlreiche Vorurteile gegenüber dem Begriff “Globalisierung” bei der globalen Mehrheit der Menschen ausgemacht haben.
Ukrainisches BIP sank 2009 um 15 Prozent. Diese Daten wurden am 28. Februar vom Staatlichen Ausschuss der Ukraine veröffentlicht.
Der so genannte Double Dip hat nun bereits Schweden erwischt. Unerwartet sank das Bruttoinlandsprodukt Schwedens im vierten Quartal um 0,6 Prozent. Selbst das dritte Quartal wurde nach unten revidiert, so dass bereits dort ein leichter Rückgang von 0,1 Prozent zu verzeichnen war. Damit befindet sich Schweden bereits nach derzeitiger Datenlage seit der zweiten Jahreshälfte in der Rezession. Die Experten lagen voll daneben. Diese hatten einen Anstieg von 0,3 Prozent erwartet. Die Hauptursache war der Rückgang der Exporte.
Die “erniedrigende” Abhängigkeit Russlands vom Rohstoffexport muss beseitigt und das Forschungs- und Industriepotential des Landes modernisiert werden. Das waren die Worte von Präsident Medwedew Anlässlich einer Wirtschafsberatung mit Großunternehmern Russlands im sibirischen Tomsk.”Eine Wirtschaft, die auf den Abbau ihrer Rohstoffe setzt, hat keine Zukunft”, so Dmitri Medwedew. “Russlands Wirtschaft braucht neue Technologien und einen größeren Anteil von Innovationen an den Investitionsprogrammen”, führte er seinen Gedanken fort.
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 23.2 - 1. März 2009
In meinem letzten Beitrag für Readers Edition habe ich auf das Problem des sich abzeichnenden niedrigen langfristigen Wirtschaftswachstums hingewiesen. Eine unmittelbare Konsequenz hieraus ist ein weiterer langfristiger Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die so genannte Beschäftigungsschwelle stellt den Zusammenhang zwischen gesamtwirtschaftlicher Wachstumsrate und dem Beschäftigungsanstieg, d.h. der Wachstumsrate der Erwerbstätigen her. Diese lag bei ca. 2%. Es erforderte eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukt von 2%, um einen Anstieg der Beschäftigung zu ermöglichen. Diese Größenordnung ist zwar umstritten (s.d. pdf), einige Autoren sehen einen deutlichen Rückgang auf einen Wert von 1% bis 1,5%, aber eine Stagnation bzw. ein Miniwachstum von 0,7% bis 0,5% dürfte letztendlich die Beschäftigung deutlich schrumpfen lassen.
Das behauptet die Wirtschaft auch gar nicht. Die Wirtschaft präsentiert sich in ihrer Hackordnung nicht als demokratisch, sondern als gesund (wenn sie nicht kränkelt), kraftvoll (wenn sie nicht schwächelt) und als frei. Die freie Wirtschaft kennt keine Demokratie und scheinbar auch keine weltliche Gesetze. Sie will sich ausschließlich nach dem Göttlichen Gesetz richten, das uns in der Natur hinterlassen wurde: Fressen oder gefressen werden! Und in die vorbildlich ausgeübte Gefräßigkeit soll ihr bitteschön niemand hineinreden. Jesus kam eigentlich viel zu spät; erst nachdem sich das Gesetz der natürlichen Auslese: „Fressen und sich hingebungsvoll fressen lassen“ über Millionen von Jahren auf der Erde erfolgreich bewährt hat.
Es ist zu seiner Zeit das wichtigste Land Europas, selbst nur klein, verglichen mit großen Ländern, doch umgeben von unüberschaubaren Regionen, die von ihm abhängen und von ihm beherrscht werden. Es ist ein Land ohne große Ziele als dem, zu bleiben wie es ist. Aller Ehrgeiz ist abgefallen von den Menschen, sie genießen, was sie haben: Große Häuser und Putzpersonal von fernen Gestaden, eine moderne Wasserversorgung über oft kilometerlange Leitungssysteme, ein dichtes Abwassernetz und breite, lange Straßen, auf denen mehrere Wagen nebeneinander fahren können. Man trägt Kleider aus Asien, trinkt Wein vom Balkan, isst Trauben aus den spanischen Besitzungen. Über geschickt gebaute Nachrichtenverbindungen eilen Neuigkeiten in kürzester Zeit von einem Ende des Reiches zum anderen. Es gibt verschwenderisch teure Badehäuser, in denen man durch ausgeklügelte technische Einrichtungen auch im kältesten Winter schwimmen kann, viele Häuser haben Fußbodenheizung und zu besonderen Anlässen lässt sich mancher nackte Tänzerinnen nach Hause kommen.
Der Gewinner der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine steht nun endgültig fest. Nur vier Jahre nach der Orangenen Revolution in der Ukraine, bekam der Auslöser der Maidan-Bewegung, Wiktor Janukowitsch, die Mehrheit der Wählerstimmen.