Politik
13. Januar 2008 von Heinz-Peter Tjaden
Was ist eigentlich los in der Gedankenwelt mancher Politiker? Was für ein Schmutz sammelt sich dort im Laufe der Zeit in den Ecken und Winkeln? Was würde jetzt wohl Herbert Wehner sagen, der seine Fraktion zwar mit eiserner Hand geführt hat, der aber auch über eine unglaubliche verbale Schlagfertigkeit verfügte? Beispiel: Bei einer Bundestagsrede des SPD-Fraktionschefs tat sich ein CDU-Bundestagsabgeordneter immer wieder als Zwischenrufer hervor. Sein Name: Wohlrabe. Wehner taufte ihn zwischen zwei Sätzen in “Übelkrähe” um.
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Politik
10. Januar 2008 von Heinz-Peter Tjaden
Heute wirft “Bild” in der Serie über kriminelle junge Ausländer einen Blick auf “deutsche Anklagebänke”. Gestern ist dieses Blatt ein wenig ins Schleudern geraten, als es um Gewalttäter ging. Die Mehrheit - hieß es - sei Ausländer oder habe zumindest ein Elternteil, das Ausländer sei. Über diese Jugendlichen hätte “Bild” zwar auch schreiben können, dass ein Elternteil Deutsche oder Deutscher sei, aber das hätte die Statistik durcheinander gebracht.
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Politik
3. Januar 2008 von Heinz-Peter Tjaden
“Es ist als hätten die Jugendgefängnisse Drehtüren: Sobald die Jugendlichen raus sind, sind sie auch schon wieder drin. Von zehn entlassenen Jugendlichen landen sechs binnen zwei Jahren wieder hinter Gittern. Fachleute, die sich mit jungen Straftätern befassen, halten deshalb die Erhöhung der Jugendstrafen für das falsche Konzept”, hat heute der Norddeutsche Rundfunk einen Beitrag von Ann-Kathrin Johannsmann ausgestrahlt.
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Vermischtes
2. Januar 2008 von Heinz-Peter Tjaden
Sehr geehrter Herr Koch, am Freitag haben Sie der “Bild”-Zeitung ein Interview gegeben, in dem Sie “Multi-Kulti” und “Verständnispädagogik” eine Absage erteilt haben. Aus diesem Anlass habe ich gegen Sie und gegen den “Bild”-Redakteur, der das Gespräch mit Ihnen führte, Strafantrag wegen Volksverhetzung gestellt. Das veröffentlichte ich auch.
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Politik
30. Dezember 2007 von Heinz-Peter Tjaden
Zeigt der Strafantrag gegen den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und gegen “Bild”-Redakteur Nikolaus Blome bereits Wirkung - oder warum geht es im sonntäglichen Ableger des Boulevardblattes nicht ganz so wüst zu wie am Freitag und Samstag in der “Bild”-Zeitung?
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29. Dezember 2007 von Heinz-Peter Tjaden
Nun rühren zwei Köche im Brei. Nach einem unsäglichen Interview, das der hessische Ministerpräsident Roland Koch der “Bild”-Zeitung gegeben hat, meldet sich heute ein zweiter Koch zu Wort. Vorname: Einar. Der schreibt als Kommentator des Boulevardblattes: “Derweil läuft die Debatte nach dem üblichen, sattsam bekannten Muster: Der allgemeinen Empörung und Betroffenheits-Rhetorik folgt auf dem Fuße die Warnung vor Ausländerfeindlichkeit und Überreaktion.”
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Politik
14. Dezember 2007 von Heinz-Peter Tjaden
Wenn der hessische Ministerpräsident Roland Koch ultimo bei der Sparkasse seinen Kontoauszug zieht, zieht die Marmortreppe, die zur Vorstandsetage führt, seinen vor Hunger und Durst darbenden Blick sehnsuchtsvoll an, denn dort droben thront ein Präsident über unzähligen Girokontoinhaberinnen und -inhabern, Sparerinnen und Sparern, Wertpapierbesitzerinnen und -besitzern, der mehr verdient als er, hat der Ministerpräsident in einem Interview mit der “Frankfurter Rundschau” an der finanziellen Klagemauer gestanden und bitterliche Tränen darüber vergossen, was aus ihm nicht nur in Wiesbaden alles hätte werden können, wenn er den so schlecht bezahlten Job des Landesvaters nicht übernommen hätte für allerlei brutal möglichste Aufklärungen von Skandalen, die in Hessen niemals hätten bekannt werden dürfen. Sparkassenpräsident müsste man sein!
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