Rote Linien: Die Blutlinie für den Syrien-Krieg

“Saddam Hussein besitzt chemische Waffen; Saddam Hussein hat solche Waffen eingesetzt. – Saddam Hussein und sein Regime verschleiern ihre Bemühungen, mehr Massenvernichtungswaffen zu produzieren. – Saddam Hussein ist entschlossen, an eine Atombombe zu kommen.” Diese Sätze lieferte der damalige Außenminister der USA, Colin Powell im Februar 2003 bei einer Rede vor den Vereinten Nationen ab und die braven deutschen Medien gaben diese Lieferung ohne Prüfung an ihre Konsumenten weiter. Heute wissen wir: Powell log, um den Irak-Krieg vorzubereiten. Entschuldigungen der Medien für ihre Kumpanei mit der US-Propagandamaschine sucht man so vergeblich, wie man bis heute vergeblich nach den irakischen Atomwaffen sucht.

Die Barack-Obama-Fern-Kampf-Spange: Neue Orden für eine Mords-Stimmung in der US-Army

Ein nüchterner Raum in Langley, Virginia. Die Wände sind mit Monitoren gepflastert. Großen Rechnern entströmt ein tiefes, beruhigendes Brummen. Zwei Männer in grünen Fliegeranzügen trinken das, was die Amerikaner für Kaffee halten. Auf einem Bildschirm direkt vor ihnen bildet sich lautlos eine Explosionswolke: Glieder von Menschen wirbeln durch die Luft, Trümmer regnen auf eine Straße, es wird dunkel.

Obama lässt morden – Der asymmetrische Krieg kennt keine Regeln

“Mit chirurgischer Präzision und Laser-genauem Fokus können wir damit den Krebstumor namens Al-Kaida-Terrorist ausschalten.” Das erzählt, stolz grinsend, der von Präsident Obama gewünschte CIA-Chef John Brennan. Noch sitzt er im Keller des Weißen Hauses und leitet den Drohnen-Einsatz, die angeblich genau gezielte Tötung von Terroristen. Wer Terrorist ist, entscheidet er. Ein Verfahren, gar ein Gericht oder so etwas wie die Genver Konvention kennt dieser Techno-Mord nicht.

Friedensnobelpreis für die NATO – Oder doch lieber erneut für Barrack Obama?

Irgendwo klang Beethovens Neunte auf: “Alle Menschen werden Brüder . . .” heißt es im Text jener Sinfonie, die zur Hymne der EU geworden ist. Taschentücher wurden gezückt, Blitzlichter brachen sich hundertfach in stillen Tränen, und irgendjemand las aus dem Testament von Alfred Nobel vor: “. . . ein Teil (des Preisgeldes) an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat.”

Goodbye America – Guten Tag Europa

Wenn die Deutschen den amerikanischen Präsidenten hätten wählen dürfen, über 90 Prozent von Ihnen hätten, laut einer Umfrage der ARD, Barack Obama ihre Stimme gegeben. Das ist fraglos gut gemeint. Obama, so denkt die von den Medien geformte Öffentlichkeit, ist einfach netter, hat die progressivere Hautfarbe, die hübschere Frau und kommt den Vorstellungen, die Europäer von einem Politiker haben, am nächsten.

„Der neue Obama“, von Christoph von Marschall, Verlag orell füssli

Was ist von der zweiten Amtsperiode des amerikanischen Präsidenten Obama zu erwarten? So fragt sich der Autor Christoph von Marschall und somit wünscht er sich wahrscheinlich, dass es zu einer zweiten Amtsperiode kommt. Wir in Europa wünschen es aber auch. Doch vor der Wahl ist immer vor der Wahl und es kann immer noch einiges passieren.
Christoph von Marschall hat also dazu ein aktuelles Buch geschrieben, es kostet 14, 95 Euro.