Im Bergwerk

An der Quelle des Ganges

Meine Zeit in Indien ist eigentlich ganz anders verlaufen, als ich erwartet hatte. Ich habe in einem Kloster an einem der Quellflüsse des Ganges gelebt. Es liegt vor den richtig hohen Felsen in einer Landschaft, die eher noch an ein Mittelgebirge erinnert. Das Umland erreicht jedoch schon die Höhe von beinahe zweitausend Metern und ist flächendeckend bis zum Scheitel bewaldet oder in Terrassenbauweise landwirtschaftlich genutzt. Die Gegend ist wirklich reizend schön, und aufgrund der Höhenlage war es klimatisch für mich erträglich, im Winter sogar etwas frisch.

HEITER | , 23:45 Uhr
Vārānasi und das Versprechen Shivas

Pforte zum Paradies

Der Ort brennt seit 3000 Jahren, vielleicht sind es auch 5000, so genau weiß das niemand. Die Ursprünge dessen was eine Ansiedlung von Hütten zur Stadt wachsen lässt, verschwinden im Nebel der Geschichte. Mit Sicherheit kann erzählt werden, am Anfang brannte das Feuer, zog der Fluss seine Bahn, pausierten hier die Götter nach ermüdender Schöpfung. Allen voran der „Glückverheißende“ Shiva, der die Siedlung, die Stadt Vārānasi zu seinem Heiligtum bestimmte.

Pipop | , 12:23 Uhr

Indien: Video eines sexuellen Übergriffes wird viral – fragliche Medienethik

Ein Video, in dem ein 16-jähriges indisches Mädchen vor einer Bar in Guwahati [en] von einer Gruppe von fast 20 Männern belästigt wird, verbreitete sich vor Kurzem viral nachdem es am 10. Juli 2012 bei YouTube hochgeladen wurde. Es wurde auch von einem regionalen Fernsehsender gezeigt und Netizens haben die Medienethik infrage gestellt, besonders die Art und Weise, wie sich die Nachricht verbreitet hat.