Fachmagazin „Wirtschaftsjournalist“

Journalisten-Preis für Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Das renommierte Fachmagazin „Wirtschaftsjournalist“ hat zum fünften Mal den Preis „Wirtschaftsjournalist des Jahres“ vergeben. Auf Vorschlag von Lesern, Kommunikationsfachleuten und Branchen-Experten kürt eine prominente Jury die besten Wirtschaftsjournalisten in Deutschland. Erstmals erhielten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten einen Preis in diesem wichtigsten Qualitäts-Wettbewerb für deutsche Wirtschaftsnachrichten.

Fass die Linken: Über Beiss-Reflexe gegen linke Positionen

Es war das Jahr 1905, der Mediziner und Physiologe Iwan Petrowitsch Pawlow mühte sich mal wieder mit seinem Hundeexperiment ab, das dem Verhalten von Tieren und deren Reflexen galt. Das war das Neue in der Verhaltensforschung: Der Speichelfluss des Hundes begann nicht erst mit dem eigentlichen Fressen, sondern schon, wenn der Hund annehmen musste, er bekäme gleich sein Fleisch. So reichte nach ein wenig Übung bereits ein Klingelton, um den Speichel fließen zu lassen. Der bedingte, der angelernte Reflex war gefunden. Deutsche Medien haben – im Ergebnis einer langen Lernphase aus der Zeit vor 1990 – ihren Speichelfluss noch mit einem Beissreflex komplettiert: Irgendwo sagt irgendwer LINKE, und dann muss er gar nicht mehr “fass!” befehlen, unser Redakteur macht das schon.

Ohser musste ab 1934 unter Pseudonym "e.o. plauen" veröffentlichen

“Vater und Sohn”: Erinnerung an den Zeichner der Bildgeschichten

Kurt Erich Ohser wurde am 18. März 1903 in Plauen geboren. Von 1934 bis 1937 veröffentlichte er unter dem Pseudonym “e.o. plauen” in der Berliner Illustrirten Zeitung die inzwischen weltbekannten Geschichten von “Vater und Sohn”. Ohser hatte 1933 von den Nationalsozialisten Berufsverbot erhalten. Ab 1934 durfte er dann die Bildgeschichten von “Vater und Sohn” veröffentlichen, aber nur unter einem Pseudonym: Ohser entschied sich für “e.o. plauen”.

Vom Nazi zum Mörder – Der fließende Übergang

Der Google-Algorithmus ist ziemlich gerecht. Er spült jene Seiten, jene Themen nach oben, die mit den meisten Zugriffen punkten können. Sucht man im deutschsprachigen Raum nach dem Begriff “Rechtsterrorismus”, findet man rund 300.000 Treffer. Gibt man den Begriff “Islamistischer Terror” ein, erreicht man satte zwei Millionen Treffer. Da Google nichts anderes macht, als im Netz vorhandene Nachrichten und Meldungen widerzuspiegeln, ist die Medienwirklichkeit eindeutig: Es gibt scheinbar in Deutschland mehr islamistischen Terror als rechten Terror.

Den Krieg verklären: Sprach-Soldaten an der Kommunikations-Front

Natürlich heißt der Titel des Buches “Den Krieg erklären” und die Herausgeber (Natascha Zowislo-Grünewald, Jürgen Schulz und Detlev Buch) versammeln eine Reihe Kommunikationstechniker, um der ungeneigten Öffentlichkeit den Krieg (in Afghanistan und sonst wo) verständlicher zu machen. Aber sie erklären primär dem gesunden Menschenverstand den Krieg und zuweilen auch der deutschen Sprache: “Die Zerstrittenheit der Öffentlichkeit bezüglich aller Fragen des Einsatzes von Militär ist demnach nicht nur als Folge des Missverständnisses der Moderne als großer marktförmiger Friedensveranstaltung oder als Ausdruck einer durchgreifenden und fundamentalen Pazifizierung der deutschen Psyche, die aus dem Schock der Niederlage von 1945 erwächst, zu interpretieren . . . “

Gewalt in Mali – Prima Futter für die Medien

Mali? Bis jüngst ein ziemlich unbekannter Staat in Afrika. Doch seit geraumer Zeit liefert er das schönste Medien-Futter: Blut & Tod. Mal wieder sind es Islamisten, die mit der Zerstörung antiker Mausoleen der westlichen Empörung über die `unzivilisierten´ Völker Afrikas und den schrecklichen Islam ein weiteres mediales Glanzlicht liefern. Der Medienkonsument darf sich gruseln, seine Hände in Unschuld waschen und mit der Schlafbrille der Desinformation zu Bett gehen: Schuld ist der Islam, der Lieblingsfeind aller Innenminister, das Böse an sich.