In 33 Tagen wird die russische Protestbewegung ihre beeindruckendste und spaltendste Besonderheit verlieren: die Spontaneität. Am 20. Oktober wird das neue Zentrale Wahlkommitee unter der Führung von Leonid Wolkow in zweitägigen Wahlen 45 Personen wählen lassen, mit dem Ziel, den ersten “Koordinierungsrat der russischen Opposition” zu schaffen. Nach dem Ende dieses Prozesses wird die Protestbewegung zum ersten Mal ein vertretendes Organ haben, das eine starke, etwas umstrittene [en] Institution repräsentiert, welche die oppositionellen Führer in der russischen Politik legitimieren wird.